|
SozialMachtSchule - Sozialkompetenz soll kein Fremdwort sein |
|
|
|
|
Donnerstag, den 13. Oktober 2005 um 00:00 Uhr |
Landtagsabeordnete informieren sich über SozialMachtSchule
Im Rahmen eines Informationsgespräches mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Landesverband NW e.V. informierten sich die SPD Landtagsabgeordneten Sören Link, Thomas Trampe-Brinkmann und Bodo Wißen über den Fortgang des Projektes „SMS-SozialMachtSchule" in NRW. Das Projekt ermöglicht Schülerinnen und Schülern aller Schulformen vom Jahrgang 5 bis 13, die grundlegenden Zusammenhänge des Sozialstaates kennen zu lernen und sich zugleich sozial zu engagieren. Die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements reichen hierbei von der Betreuung alter Menschen, über die Unterstützung von Obdachloseneinrichtungen, bis hin zur Mitarbeit in Mahn- und Gedenkstätten. Die einzelnen Projekte können dabei als kurze Schnupperpraktika von wenigen Tagen, bis hin zu Sozialpraktika über mehrere Monate hinweg ausgestaltet sein. „Die Idee junge Menschen durch Sozialpraktika an Verantwortung für ihre Mitmenschen und die Gesellschaft heranzuführen halte ich für eine unterstützenswerte Initiative," so Sören Link, Landtagsabgeordneter für den Duisburger Norden. "Auf diese Weise werden Vorurteile abgebaut und Jugendliche können zugleich hautnah Solidarität erleben." Dem schließt sich Martina Mertz, SMS-Projektleiterin des ASB in NRW, an: „Wir möchten soziale Einrichtungen, sowie die beteiligten Schülerinnen und Schüler gerne ermutigen, ihre Ideen im Rahmen des Projektgedankens umzusetzen." Der Abgeordente Link sagte seine Unterstützung zu, dieses Projekt auch in Duisburg an Schulen und in Sozialeinrichtungen zu bewerben.
|
|
Donnerstag, den 15. September 2005 um 00:00 Uhr |
Fachtagung "Bürgerschaftliche Perspektiven für moderne und gute Schulen" in Essen
Am 9. und 10. September nutzte der ASB Landesverband NW e.V. die Möglichkeit, das Projekt ‚SozialMachtSchule' im Rahmen der Fachtagung des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement (BBE) zum Themenbereich Bildung - Schule - Bürgerengagement vorzustellen. An beiden Tagen konnten sich die Tagungsteilnehmer auf dem Markt der Möglichkeiten ausführlich an unserem Stand über das Projekt und die Projektidee informieren. Umsetzungsmöglichkeiten wurden ebenso diskutiert, wie Erfahrungen ausgetauscht. In der Podiumsdiskussion zum Forum „Demokratie und Engagement lernen in der Schule" wies Herr Michael Stricker, Landesvorsitzender, noch ein mal auf den Lernprozess hin, der durch das Projekt bei den Teilnehmenden ausgelöst wird. Nicht nur das Heranführen an soziale Kompetenz, sondern auch die Reihenfolge innerhalb des Lernprozesses wurden diskutiert. |
|
Einsatz der ASB-Sanitäter auf dem Marienfeld verlief weitgehend reibungslos |
|
|
|
|
Montag, den 22. August 2005 um 00:00 Uhr |
Erst bei der Abreise am Sonntag wurde die Lage zeitweise kritisch
„Gedehnte Bänder, umgeknickte Hand- und Fußgelenke sowie Hitze-, Erschöpfungs- und Unterkühlungserscheinungen, damit hatten wir es heute am häufigsten zu tun", berichtete Milton Scheeder, Einsatzabschnittsleiter des ASB auf dem Marienfeld, am späten Samstag Nachmittag. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich bereits 650.000 Pilger vor Ort, bis zum Beginn der Nachtwache mit dem Papst kamen noch 150.000 dazu. Die Erschöpfung war den 800.000 jungen Pilgerinnen und Pilgern anzusehen: Müde hatten sie sich auf ihren Abschnitten im Gras niedergelassen, einige bauten ruhig ihre Zelte auf. Die Nacht zum Sonntag verbrachten die meisten von ihnen unter freiem Himmel auf dem Marienfeld bei Köln. Die von den Wetterexperten vorhergesagten kühlen Temperaturen in der Nacht machten den Hilfsorganisationen deshalb einige Sorgen. „Wir haben schon beim Bundesverband und den umliegenden Geschäftsstellen nach Decken gefragt und werden auch einige bekommen können, aber bei den Menschenmassen ist das erst mal nur ein Tropfen auf den heißen Stein", erklärte Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, am Samstag Nachmittag. Doch die Befürchtungen der ASB-Helfer bestätigten sich nicht: Die Nacht verlief recht ruhig. Zwar sank die Temperatur auf dem Marienfeld auf zwölf Grad Celsius, so dass viele Pilger wegen Unterkühlung und Erschöpfung behandelt werden mussten. „Die meisten Verletzungen waren aber nur kleineren Ausmaßes und wir mussten erstaunlich wenig Menschen versorgen", resümierte Milton Scheeder. Und auch der Zusammenbruch der Helferversorgung am Sonntag stellte für die ASBler kein unlösbares Problem da. Unkompliziert und schnell sprang der Regionalverband Erft/Düren ein und versorgte gemeinsam mit der ASB-Landesschule NRW die Helferinnen und Helfer auf dem Marienfeld mit Essen und Trinken. Die Tatsache, dass am Sonntag noch einmal 200.000 Menschen zusätzlich zum Abschlussgottesdienst anreisten, führte zunächst nicht zu wesentlich mehr Arbeit für die Sanitäter. Erst nach dem Gottesdienst mussten die ASB-Helfer in dem Abreisechaos gute Nerven bewahren. „Die müden, zum Teil unterzuckerten und unterkühlten Pilger belagerten vor allem die Mobile Unfallhilfsstelle des ASB Hessen", berichtete Stefan Sandbrink. „Die Polizei musste zahlreiche Pilger mit Mannschaftsbussen aus der Menschenmasse wegfahren, um ein Eskalieren zu verhindern als der reguläre Pendelverkehr zum Erliegen kam", so Sandbrink weiter. Um die komplexe Situation bewältigen zu können, wurden im Laufe des Sonntages zusätzliche ASB-Einheiten z.B. aus Münster und Mönchengladbach eingesetzt, die im Rahmen des Katastrophenschutzes in Bereitschaft standen.Insgesamt hatten die Hilfsorganisationen 2.250 Einsätze, 200 Menschen wurden völlig erschöpft in Krankenhäuser gebracht. „Wenn man bedenkt, dass sich eine Million Menschen - und viele von ihnen sogar zwei Tage lang - auf dem Marienfeld aufgehalten haben, ist die Anzahl unserer Einsätze erfreulich gering", berichtet Dethlev Schampera, ASB-Vertreter in der Technischen Einsatzleitung Sanitätsdienst auf dem Marienfeld, zufrieden über den Verlauf der Veranstaltung. Gleiches gilt für Stefan Sandbrink, der sich über die reibungslosen ASB-Einsätze während des gesamten Weltjugendtages und die gute Zusammenarbeit innerhalb des ASB freut. |
|
Mentoren gesucht ! ASB startet neuen Freiwilligendienst |
|
|
|
|
Samstag, den 20. August 2005 um 00:00 Uhr |
Modellprojekt im Rahmen des Programms „Impulse für die Zivilgesellschaft - generationsübergreifende Freiwilligendienste" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Menschen, die sich freiwillig engagieren wollen, für einen inhaltlich und zeitlich anspruchsvollen Einsatz zu gewinnen - das ist die Idee des neuen ASB-Projekts „Mentoren gesucht!". Mentorinnen und Mentoren begleiten innerhalb eines festgelegten Zeitraumes Menschen, die in besonderen Lebensphasen Unterstützung suchen, z.B. beim Umzug von zu Hause in ein Seniorenheim, Jugendliche in der Übergangsphase von der Schule in die Arbeitswelt oder helfen Angehörigen von akut erkrankten Menschen.Gesucht werden Menschen jeden Lebensalters, die sich für mindestens drei Monate mit rund zehn Stunden wöchentlich in diesem Bereich engagieren möchten. Die Freiwilligen sind während ihres Einsatzes unfall- und haftpflichtversichert und bekommen ihre Auslagen erstattet. Eine gute Einführung in die Tätigkeit sowie begleitende Qualifizierungsmaßnahmen sind selbstverständlich.Insgesamt beteiligen sich bundesweit neun Gliederungen des ASB an diesem Projekt. In Nordrhein-Westfalen ist der Regionalverband Münster für die Durchführung dieses neuen Angebotes zuständig.Der ASB Landesverband Nordrhein-Westfalen fördert und unterstützt dieses neue Modellprojekt des ASB Regionalverbandes Münster. Kontakt: ASB RV Münster Herrn Dirk Winter Telefon: 0251/28970 Fax: 0251/2897119 E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
|
|
ASB-Sanitäter versorgen Pilger in Köln und in Düsseldorf beim Weltjugendtag |
|
|
|
|
Freitag, den 19. August 2005 um 00:00 Uhr |
Helfer für den Abschlussgottesdienst kommen in Erftstadt zusammen
Bisher verlief der Weltjugendtag sehr ruhig und friedlich. Die Sanitäterinnen und Sanitäter des ASB in Düsseldorf und Köln hatten es vorwiegend mit kleineren Verletzungen und Beschwerden zu tun. Erst seit Mittwoch ist eine deutliche Zunahme der Einsätze zu verzeichnen. Vor allem am Donnerstag gab es viel zu tun: Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen am ersten Tag des Kölnbesuchs von Papst Benedikt XVI. versorgten die Sanitäter des ASB zahlreiche Pilger mit Kreislaufproblemen. In der Abendschwüle benötigten insgesamt mehr als 1.000 Pilger die Hilfe von Ärzten und Sanitätern. Obwohl beim Welltjugendtag ständig große Menschenmassen an einem Ort zusammenkommen, gab es bisher kaum Zwischenfälle. "Wir haben keine Agressionen der Pilger erlebt und auch Alkohol ist kaum ein Problem", berichtet Werner Kircher, Technischer Leiter des ASB Köln, von der Stimmung in der Kölner Innenstadt. Insgesamt sind beim Weltjugendtag über 400 ehrenamtliche ASB-Helfer im Einsatz. Am Wochenende steht ihr größter Einsatz beim Abschlussgottesdienst auf dem Marienfeld an. Gemeinsam mit DRK wird der ASB den westlichen Abschnitt des Marienfelds mit zwölf stationären Unfallhilfsstellen absichern. Eine Unfallhilfsstelle ist jeweils für 35.000 Pilger zuständig. Zusätzlich werden zwei mobile Unfallhilfsstellen bereitgehalten. Am Freitag, den 19. August 2005, kommen 120 Ärzte, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Saitätshelfer aus dem gesamten Bundesgebiet in der ASB-Landessschule in Erftstadtzusammen, um sich auf den Einsatz am Wochenende vorzubereiten. Im Schichtdienst werden sie auf zwei stationären und einer mobilen Unfallhilfsstelle für einen reibungslosen Ablauf des Sanitätsdientes sorgen. Den Einsatz des ASB auf dem Marienfeld koordiniert der ASB-Landesverband Nordrhein-Westfalen. Der Gesamteinsatz der 2.500 ehrenamtlichen Hlefer von ASB, DRK, JUH und Malteser Hilfsdienst findet unter der Federführung der Malteser statt. |
|
ASB im Einsatz für die Pilger |
|
|
|
|
Freitag, den 12. August 2005 um 00:00 Uhr |
Beim XX. Weltjugendtag unterstützen mehr als 400 Helferinnen und Helfer des ASB den Sanitätsdienst
Ob beim großen Willkommensfestival im Rhein-Energie-Stadion in Köln, bei Veranstaltungen in Düsseldorf oder beim Abschlussgottesdienst auf dem Marienfeld bei Frechen - überall werden Sanitäterinnen und Sanitäter des ASB dabei sein, um die jungen Pilger auf dem XX. Weltjugendtag optimal medizinisch zu versorgen. „Insgesamt sind in der nächsten Woche über 400 ehrenamtliche ASB-Helfer im Einsatz und weitere 300 halten sich im Katastrophenschutzbereich bereit", berichtet Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. „Die Bereitschaft innerhalb des ASB, bei dieser Großveranstaltung dabei zu sein und zu helfen ist enorm", so Sandbrink weiter. Neben Sanitätern aus NRW werden auch ASB-Helfer aus Bayern, Berlin-Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz anreisen. Mit Spannung erwarten auch sie den Höhepunkt des Weltjugendtages - den Abschlussgottesdienst mit Papst Benedikt XVI. am 21. August 2005 auf dem Marienfeld bei Frechen. Mit bis zu 800.000 Besuchern wird bereits am Samstag auf dem Marienfeld gerechnet und am Sonntag zur Papstmesse werden sogar bis zu einer Million Menschen erwartet. „Alleine die große Anzahl von Pilgern wird dazu führen, dass die Sanitäter viel zu tun haben werden. Hinzu kommt die Tatsache, dass viele von ihnen bei der Abschlussveranstaltung müde und erschöpft sein werden - nicht zuletzt durch den Pilgerweg von zehn bis 20 Kilometern, den sie zurücklegen müssen", so die Einschätzung von Stefan Sandbrink.Gemeinsam mit dem DRK wird der ASB den westlichen Abschnitt des Marienfeldes mit zwölf stationären Unfallhilfsstellen absichern. Eine Unfallhilfsstelle ist jeweils für 35.000 Pilger zuständig. Zusätzlich werden zwei mobile Unfallhilfsstellen bereitgehalten. Insgesamt 120 Ärzte, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Sanitätshelfer des ASB werden im Schichtdienst auf zwei stationären und einer mobilen Unfallhilfsstelle für einen reibungslosen Ablauf des Sanitätsdienstes sorgen. Den Einsatz des ASB auf dem Marienfeld koordiniert der ASB-Landesverband Nordrhein-Westfalen. Der Gesamteinsatz der 2.500 ehrenamtlichen Helfer von ASB, DRK, JUH und Malteser Hilfsdienst findet unter Federführung der Malteser statt. Kontakt für Interviewanfragen und weitere Informationen: ASB-Pressestelle, Dorothee Mennicken, Tel. 0221/47605-296, Fax: -297, www.asb.de |
|
ASB-Sanitäter beim Weltjugendtag im Einsatz |
|
|
|
|
Montag, den 11. Juli 2005 um 00:00 Uhr |
Über 2.000 Einsatzkräfte des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Malteser, des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter sind gemeinsam tätig
„Die erwarteten 800.000 jungen Pilger auf dem XX. Weltjugendtag 2005 in Köln können sich gut betreut fühlen", ist sich Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, sicher. „Der ASB stellt gemeinsam mit den Maltesern, dem Deutschen Roten Kreuz und den Johannitern über 2.000 Einsatzkräfte bereit, um Verletzte, Kranke und andere hilfsbedürftige Pilger zu versorgen", so Sandbrink weiter. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) beteiligt sich während des XX. Weltjugendtages in Köln an der sanitätsdienstlichen Versorgung zahlreicher Veranstaltungen. Auch beim Höhepunkt des Weltjugendtages - dem Abschlussgottesdienst mit Papst Benedikt XVI. am 21. August 2005 auf dem Marienfeld bei Frechen - wird sich der ASB um eine optimale medizinische Versorgung kümmern. Gemeinsam mit dem DRK wird der ASB den westlichen Abschnitt des Marienfeldes mit zwölf stationären Unfallhilfstellen absichern. Zusätzlich werden zwei mobile Unfallhilfsstellen bereitgehalten. Der koordinierende ASB-Landesverband Nordrhein-Westfalen setzt neben eigenen Sanitätern auch Helfer aus Bayern, Berlin-Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz ein. Insgesamt werden 120 Ärzte, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Sanitätshelfer des ASB im Schichtdienst auf zwei stationären und einer mobilen Unfallhilfsstelle für einen reibungslosen Ablauf des Sanitätsdienstes sorgen. Eine Unfallhilfsstelle ist jeweils für 35.000 Pilger zuständig. Die bewährte Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen garantiert, dass hunderttausende Menschen auf engstem Raum sanitätsdienstlich versorgt werden können. Hierfür wurde am 8. Juli 2005 ein Vertrag über die Zusammenarbeit der vier großen Hilfsorganisationen unterzeichnet. Kontakt für Interviewanfragen und weitere Informationen: ASB-Pressestelle, Dorothee Mennicken, Tel. 0221/47605-296, Fax: -297, www.asb.de
|
|
Sozial macht Schule - SMS |
|
|
|
|
Mittwoch, den 27. April 2005 um 00:00 Uhr |
Schülerinnen und Schüler engagieren sich in sozialen Einrichtungen
27.04.2005. "SMS - Sozial macht Schule", das Projekt des ASB-Landesverbandes NW e.V. startet in Gelsenkirchen, Köln und Bochum. In diesem Zusammenhang teilt das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder in NRW mit: "SMS - Sozial macht Schule" - mit diesem Projekt soll das Engagement von Schülerinnen und Schülern in sozialen Einrichtungen wie zum Beispiel Altenheimen, Behinderteneinrichtungen oder in der Obdachlosenbetreuung gestärkt werden. SMS richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen der Klassen 5 bis 13 und startet zunächst in Bochum, Gelsenkirchen, Köln und Dortmund. Es wird vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V. in Abstimmung mit den jeweiligen örtlichen ASB-Verbänden angeboten. Aktion Mensch und die Deutsche BP AG unterstützen das Projekt finanziell."Schülerinnen und Schüler erhalten mit dem SMS-Projekt die Gelegenheit, Lebensräume anderer Menschen kennen zu lernen und Vorstellungen zu gezielten Hilfestellungen für andere Menschen zu entwickeln. Dabei erfahren sie auch, welche Arbeitsbereiche und Berufe es im Sozialwesen gibt und welche Einrichtungen Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen", sagte die nordrhein-westfälische Schul- und Jugendministerin Ute Schäfer heute bei der Ankündigung des Projektstarts in Düsseldorf. Die frühzeitige Übernahme von Verantwortung fördere die demokratischen Tugenden und stärke die sozialen Kompetenzen der Einzelnen. "Der Dialog mit Menschen anderer Generationen und die aktive Unterstützung Hilfebedürftiger ermöglichen das gegenseitige Kennen lernen und fördern das Verständnis füreinander", betonte die Ministerin. Dem schließt Michael Stricker, Landesvorsitzender des ASB in NRW an: "Wir sehen es als Aufgabe an, junge Menschen dabei zu unterstützen, andere Lebenssituationen nicht pauschal zu verurteilen oder als abstoßend zu betrachten. Das Projekt regt die Schüler an, unbekannten Lebenssituationen offen gegenüberzutreten, sie zu hinterfragen und durch persönliche Begegnungen Zusammenhänge zu erkennen." Das Projekt kann in unterschiedlichen Formen und für unterschiedliche Dauer durchgeführt werden, beispielsweise als Projekttag, als Schnupperpraktikum, als zweiwöchiges Sozialpraktikum oder auch als längerfristig angelegtes Praktikum. Selbst die Übernahme von Patenschaften ist möglich. Die fachliche Erfahrung, die der ASB mit dem SMS-Projekt in Hamburg gemacht hat, fließt bei der Unterstützung der Jugendlichen, ihrer Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern in Nordrhein-Westfalen beim Aufbau eines dauerhaften Netzwerkes zum sozialen Lernen ein. Seit Herbst 1998 bietet der ASB-Hamburg erfolgreich und mit wachsender Resonanz Sozialpraktika an. Mehr als 40 Schulen aller Schulformen in Hamburg nehmen inzwischen daran teil. Der ASB begleitet das Projekt, unterstützt bei der Vor- und Nachbereitung sowie während der Durchführung des Praktikums und stellt Informationen bereit. Die finanzielle Unterstützung des Projekts durch die Deutsche BP AG steht in engem Zusammenhang mit ihrem neuen Konzept zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements.Weitere Informationen und Kontakt unter www.sozial-macht-schule.de |
|