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Jecke Zeit: Wir wünschen viel Spaß! |
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Mittwoch, den 10. Februar 2010 um 00:00 Uhr |
Karneval in Nordrhein-Westfalen und anderswo
Jetzt ist wieder die Zeit der roten Pappnasen, Strüßjer und Kamelle!
Der ASB Nordrhein-Westfalen wünscht allen Närrinnen und Narren eine schöne Karnevalszeit. Auch wenn die Wetteraussichten nicht so toll sind: Wir haben den Sonnenschein im Herzen!
Allen Samariterinnen und Samaritern, die an den jecken Tagen im Einsatz sind, wünschen wir eine möglichst ruhige und stressfreie Zeit!
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ASB-Ehrung für besonderen Einsatz |
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Montag, den 08. Februar 2010 um 00:00 Uhr |
Unterstützung von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern gewürdigt
Mit dem Samariter-Ehrenkreuz in Silber zeichnete Reinhard Paß, Beiratsvorsitzender des ASB Ruhr und Oberbürgermeister der Stadt Essen, Ingeborg Schrader und Helga Iwer am 07. Februar 2010 während der Hauptversammlung des ASB Ruhr aus. Geehrt wurden beide für ihren Einsatz um den Aufbau und die Führung des ASB-Betreuungsvereins. Der Verein, der in diesem Jahr seinen fünfzehnten Geburtstag feiern kann, unterstützt ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer bei ihrer Aufgabe. Er übernimmt zudem in schwierigen Fällen die Betreuung selbst und stellt Fort- und Weiterbildungsangebote bereit. "Damit haben sich die Ausgezeichneten in ganz besonderer Weise um den ASB, aber auch um das Ehrenamt in Essen verdient gemacht", so Reinhard Paß in seiner Laudatio. Helga Iwer und Ingeborg Schrader sind auch derzeit noch im Vorstand des Betreuungsvereins tätig. Das Ehrenkreuz ist eine der höchsten Auszeichnungen, die der ASB auf Bundesebene zu vergeben hat. Mehr Infos unter www.asb-betreuungsverein.de Das Bild zeigt (v.l.n.r.) Ingeborg Schrader, Reinhard Paß und Helga Iwer bei der Auszeichnung am 07.02.2010 in Essen. Foto: Winkler
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Schlechtes Zeugnis für die „Pflegenoten" |
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Montag, den 01. Februar 2010 um 00:00 Uhr |
Bewertungssystem ohne Nutzen für die Verbraucher
Zur standardisierten Bewertung der ambulanten und stationären Pflege durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) nimmt der ASB Landesverband NW e.V. wie folgt Stellung: Was im Dezember 2009 mit großen Erwartungen seitens der Träger und Verbraucher gestartet war, ist inzwischen zum Bewertungschaos verkommen und hinterlässt ratlose Pflegende und verunsicherte Angehörige. Zwar gaukeln die bisher nur in Einzelfällen veröffentlichten "Pflegenoten" des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) Transparenz und Vergleichbarkeit vor, mit der tatsächlichen Qualität von Pflege aber haben sie meist kaum etwas zu tun. Die Teams des MDK prüfen sehr detailliert und ihre Ergebnisse lassen sich nun von Jedermann nachlesen. Damit sollte eigentlich ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz in der Pflege gemacht werden – ein sinnvolles Ziel, das aber offenbar völlig verfehlt wurde. Denn interessierte Verbraucher bekommen durch die veröffentlichten Transparenzberichte und "Pflegenoten" lediglich den standardisierten Eindruck der Prüfer von der sogenannten Prozessqualität. Nicht ob eine einfallsreiche und persönliche soziale Betreuung in einer Einrichtung erfolgt kann hier abgelesen werden, sondern lediglich, ob der Entstehungsprozess der Freizeitangebote anhand der Bewohnerbiografien strukturiert erfolgte und bis ins Kleinste verschriftlicht wurde. Auch in anderen Bereichen der Bewertungen zählt das Konzept mehr als die tatsächliche Anwendung zum Wohle der Seniorinnen und Senioren. Benotet werden also eher das Qualitätsmanagement und die Dokumentationsmappen eines Pflegeheimes und nicht die Versorgung der Bewohner.
Mit viel zu viel Misstrauen werden hier Pflegeanbieter und vor allem die dort arbeitenden Menschen öffentlich bewertet, ohne dass Pflegebedürftige oder deren Angehörige wirklich einen Eindruck bekommen können, ob und wie ihren individuellen Bedürfnissen in einer Einrichtung Rechnung getragen wird.
Wenig verwunderlich ist es also, dass seit der Veröffentlichung der ersten "Pflegenoten" die Kritik aus allen Richtungen nicht abreißt. Nicht nur Träger und Verbände beschweren sich über kaum nachvollziehbare Transparenzberichte, sondern auch die Prüfbehörden selber stellen das System längst in Frage. So haben beispielsweise der MDK in Rheinland-Pfalz und auch der dortige AOK-Chef so drastische Vorbehalte gegenüber den Bewertungskriterien, dass sie selbst von einer Veröffentlichung der durch sie erhobenen Daten abrieten.
Herbe Kritik gibt es auch an den Benotungen der ambulanten Pflegedienste. Sie sollten eine tragende Säule des wichtigen und richtigen Grundsatzes "ambulant vor stationär" sein, werden mit den Bewertungskriterien der Transparenzberichte nun aber ungerechtfertigt schlecht dargestellt.
Nun soll das System der Transparenzberichte offenbar schon in den nächsten Wochen und Monaten wieder überarbeitet werden. Dies ist erfreulich – kommt aber zu spät. Denn die irreführenden Bewertungen, die öffentliche Diskussion und das von vielen Prüfbehörden zur Schau getragene Misstrauen gegenüber den vielen engagiert arbeitenden Pflegekräften und Trägern haben bereits einen Schaden hinterlassen. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle von Seniorinnen und Senioren wird damit nicht leichter. Foto: ASB Herne-Gelsenkirchen
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Bewegungsangebot „fit für 100“ des ASB Bonn/Rhein-Sieg |
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Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 00:00 Uhr |
Fit bleiben bis ins hohe Alter
Die Lust 100 Jahre werden zu wollen, setzt einen großen Quell Lebensfreude voraus, aber auch die Kompetenz, selbst im hohen Alter seinen Alltag meistern zu können. Jeder Mensch erfährt jedoch im Verlauf des Älterwerdens einen Verlust an Muskelkraft. Dadurch wird der Bewegungsradius eingeschränkt, es kommt zum unsicheren Gang, zu Stürzen und zu Einschränkungen in Verrichtungen des alltäglichen Lebens, wie Haare bürsten, Flaschen aufdrehen oder Treppensteigen. Der Verlust an Muskelkraft lässt sich gänzlich nicht verhindern, aber deutlich hinauszögern. Das Bewegungsprogramm „fit für 100“ ist speziell auf den älteren Organismus abgestimmt. Es wurde von der Sporthochschule Köln zur Förderung der Mobilität und Selbstständigkeit für ältere Menschen entwickelt, ganz unter dem Motto "Älter werden, aktiv bleiben, mehr Kraft für den Alltag". In ruhiger Atmosphäre werden zweimal pro Woche die wichtigsten Muskelgruppen konsequent und individuell dosiert trainiert. Koordinationsübungen schulen vor allem das Gleichgewicht – das ist ein wichtiger Beitrag zur Sturzprophylaxe. Von vielen Krankenkassen werden die Kurse im Rahmen des Präventionsprogramms bezuschusst. Das Bewegungsprogramm „fit für 100“ ist geeignet für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte. Das Angebot umfasst: Erhaltung von Alltagskompetenz, Förderung der Selbständigkeit, Steigerung der individuellen Lebensqualität, Muskelkrafttraining und Koordinationsübungen, Aufbau der Muskelkraft zur Sturzprävention und die Schulung von Gedächtnis und Konzentration. Kostenlose Schnupperstunde finden statt im Begegnungszentrum Mosaik (Zypressenweg 4, 53340 Meckenheim-Merl) am 08. Februar 2010 (10:00 – 11:00 Uhr), 09. Februar 2010 (15:00 – 16:00 Uhr) und 10. Februar 2010 (9:00 – 10:00 Uhr). Ansprechpartnerin: Irene Gehlen (Dipl. Sozialarbeiterin), Telefon: 02225/9999959, Mobil: 0173/7081443, E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
, Internet: www.a-s-b.eu
Foto: ASB Bonn/Rhein-Sieg
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Ein Zuhause für Menschen mit Demenz |
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Dienstag, den 26. Januar 2010 um 00:00 Uhr |
ASB Bergisch Land betreut neues Wohnprojekt
Demenz ist eine Krankheit, bei der zumeist mindestens zwei Personen leiden: Der Betroffene selbst und der Angehörige, der sich dessen Schicksal annimmt. Auf die Betreuung sind Ehepartner, Söhne oder Töchter selten vorbereitet, denn Menschen mit Demenz brauchen in der Regel eine Betreuung und Beaufsichtigung rund um die Uhr. Schnell verlieren sich Angehörige in ihrer Dauersorge um den erkrankten Menschen selbst aus den Augen. Hier setzt ein neues Wohnprojekt des ASB Bergisch Land an: Ab Februar 2010 werden in einer Doppelhaus-Villa in Bensberg, die von der Rheinisch Bergische Siedlungsgesellschaft (RBS) umgebaut und saniert wurde, zwei Wohngruppen für demenziell erkrankte Menschen mit einem speziellen Konzept vom ASB betreut. „Menschen mit Demenz brauchen einen Platz, an dem auf ihre besonderen Bedürfnisse eingegangen werden kann“, führt Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des ASB Bergisch Land aus. „In der Wohngemeinschaft geht es sehr familiär zu. Die gute Personalausstattung ermöglicht es, sehr individuell auf die Bewohner und ihre Bedürfnisse einzugehen“. Die Mitarbeiter des ASB werden die an Demenz erkrankten Menschen rund um die Uhr in ihrem Alltag begleiten und ihnen alle Unterstützung geben, die sie benötigen. Ambulant betreute Wohngemeinschaften sind eine noch relativ neue Versorgungsform für Menschen mit Demenz. Die Einbettung der Wohngemeinschaften in ein normales Wohnumfeld und das familienähnliche Leben in einer kleinen Gemeinschaft sollen der Isolation demenziell erkrankter Menschen entgegenwirken und eine Nähe und Halt gebende Betreuung ermöglichen. Zugleich soll das Konzept die Betroffenen in ihrer Selbstbestimmung stärken. Kontakt: ASB Regionalverband Bergisch Land e.V., Hauptstraße 86, Bergisch Gladbach, 02202/95566-0, www.asb-bergisch-land.de Foto: ASB Bergisch Land
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Aktion „Nordrhein-Westfalen hilft Haiti“ gestartet |
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Mittwoch, den 20. Januar 2010 um 00:00 Uhr |
Gemeinsames Spendenkonto eingerichtet
Zusammen mit zehn nordrhein-westfälischen Hilfsorganisationen haben Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Integrationsminister Armin Laschet am 20. Januar 2010 in Düsseldorf die Spendenaktion der Landesregierung „Nordrhein-Westfalen hilft Haiti“ vorgestellt. Die Aktion möchte möglichst viele Menschen in NRW ermuntern, die Opfer des verheerenden Erdbebens am 12.01.2010 in Haiti zu unterstützen. Mit dem Bündnis und dem gemeinsamen Spendenkonto soll dafür Sorge getragen werden, dass das gespendete Geld schnell und effektiv dort ankommt, wo es ankommen soll. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt eine Soforthilfe in Höhe von 300.000 Euro bereit. Die Hilfsorganisationen sind bereits mit verschiedenen Maßnahmen im Einsatz. So hat der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland unter anderem ein Emergency Health Kit für eine Gesundheitsstation in Jimani an der Grenze zu Haiti zur Verfügung gestellt und 50.000 Euro Soforthilfe aus dem ASB-Nothilfefonds freigegeben. Die teilnehmenden Organisationen sind action medeor, Arbeiter Samariter Bund, CARE Deutschland e.V., Deutsche Welthungerhilfe e.V., HELP - Hilfe zur Selbsthilfe e.V., Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, Kindernothilfe, Malteser, MISEREOR und UNICEF. Spendenkonto: Sparkasse Köln Bonn Konto-Nummer 123 44 Bankleitzahl 370 501 98 Stichwort: NRW hilft Haiti Das Bild zeigt (v.l.n.r.) Edith Wallmeier von der Auslandshilfe des ASB Deutschland zusammen mit NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und NRW-Integrationsminister Armin Laschet bei der Pressekonferenz am 20.01.2010 in Düsseldorf. Foto: Staatskanzlei/Ralph Sondermann
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Ehrentaler der Stadt Velbert für Rettungshundestaffel des ASB Ruhr |
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Montag, den 18. Januar 2010 um 00:00 Uhr |
Rettungshund Christo fand vermisstes Kind in tiefem Schacht
Beim Neujahrsempfang 2010 der Stadt Velbert am 08. Januar wurde die Rettungshundestaffel des ASB Ruhr von Bürgermeister Stefan Freitag (Foto rechts) mit dem Velberter Ehrentaler ausgezeichnet. Anlass war die beeindruckende Leistung des ASB-Suchhunds Christo und seiner Hundeführerin Birgit Oschmann (Foto links): Der viereinhalb Jahre alte Australien Cattle Dog hatte ein vermisstes Mädchen in einem Gullischacht aufgespürt und so aus Todesgefahr gerettet.
Die Westdeutsche Zeitung bezeichnete die Verleihung an die engagierten Samariter und den Vierbeiner mit der feinen Nase als „würdevollen und berechtigten Dank“. Die fast 500 Besucher der Veranstaltung waren derselben Meinung und honorierten die Leistung mit großem Applaus. Infos über die Rettungshundestaffel des ASB Ruhr unter www.rettungshunde-online.de/hattingen/ Foto: ASB Ruhr
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Kabarettist Wilfried Schmickler beim ASB Bonn/Rhein-Sieg |
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Freitag, den 15. Januar 2010 um 00:00 Uhr |
Kulturangebote vernetzen Menschen
Der ASB Bonn/Rhein-Sieg macht seinen Mitgliedern, Freunden und Kunden auch in 2010 wieder interessante Kulturangebote um diese zu vernetzen und einen persönlichen Austausch zu ermöglichen. Geboten werden im ersten Halbjahr des laufenden Jahres Filmvorstellungen mit Frühstücksbuffet und Liveveranstaltungen mit bekannten Größen aus Kabarett und Kleinkunst. Das Programmangebot kommt hervorragend an: So erlebten fast 150 Gäste am 14. Januar 2010 einen vergnüglichen und auch nachdenklichen Abend mit dem Kabarettisten Wilfried Schmickler in der stimmungsvollen Atmosphäre des „Alten Kasinos“ des ASB in Troisdorf. Schmickler, Träger des Deutschen Kleinkunstpreises 2009 in der Sparte Kabarett und zum Beispiel bekannt aus der WDR-Fernsehsendung „Mitternachtsspitzen“, präsentierte sein aktuelles Programm mit dem ironischen Titel „Es war nicht alles schlecht!“. In seiner bewährten, sehr unterhaltsamen und direkten Weise zog er die Politik durch den Kakao und hielt der Gesellschaft den Spiegel vor. Die Gäste waren begeistert von der Ein-Mann-Show und geizten nicht mit Applaus. Weitere Infos unter www.a-s-b.eu und www.wilfriedschmickler.de Foto: Stefan Sandbrink
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Therapiehunde in Einrichtungen des ASB Herne-Gelsenkirchen |
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Dienstag, den 12. Januar 2010 um 00:00 Uhr |
Vierbeiner wurden monatelang für ihren Einsatz ausgebildet
Candy, Mia und Micky heißen drei neue Mitarbeiter des ASB Herne-Gelsenkirchen. Die drei Therapiehunde besuchen seit Ende letzten Jahres die Seniorinnen und Senioren in den ASB-Einrichtungen in Herne, Gelsenkirchen, Dortmund und Haltern am See. Und sie schaffen es auf verblüffende Weise, manchmal sogar Bewohnerinnen und Bewohner anzusprechen, die kaum noch auf menschliche Kontakte reagieren.
Gerade für Patienten im Wachkoma sind die tierischen Besuche oft eine unersetzliche Ergänzung zu den üblichen Angeboten der Ergo- und Physiotherapeuten. In vielen Fällen schaffen es die Tiere, ganz behutsam Verkrampfungen zu lockern, Reaktionen und Gefühle hervorzurufen.
Doch den Umgang mit den schwer pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohnern mussten auch Candy, Mia und Micky lernen, genauso wie ihre examinierten menschlichen Kolleginnen. Die ASB-Therapiehunde durchliefen eine mehrmonatige Ausbildung. Und auch heute gilt: Hundeführer Matthias Bohne darf seine drei Schützlinge nicht überfordern. Nach einer für die Hunde anstrengenden Spiel- und Streichelrunde in einer der Pflegeeinrichtungen des ASB im Ruhrgebiet müssen die vierbeinigen Therapeuten erst einmal „hundgerecht“ toben und belohnt werden. Auch bei der Unterbringung des tierischen Trios setzte der ASB hohe Maßstäbe an. Die Therapiehunde wohnen in einem großzügig ausgestatteten Zwinger und werden mit einem modernen Hundeanhänger zu ihren Einsatzorten gebracht. Mehrmals in der Woche sind sie in den Häusern zu Gast, spielen und laufen mit den Bewohnern, unterstützen Bewegungsangebote und erobern jedes Mal die Herzen der Senioren im Sturm.
Und wann immer Pflegekräfte und Angehörige sehen, wie schwer pflegebedürftige junge oder ältere Menschen wieder leichte Reaktionen zeigen, wie apathische Bewohner plötzlich wieder Freude daran haben, mit den Hunden zu spielen oder sogar einen kleinen Spaziergang zu machen, dann ist klar, dass sich der Aufwand, den der ASB mit der sorgfältigen Auswahl und Ausbildung der Therapiehunde betrieben hat, gelohnt hat. Foto: ASB Herne-Gelsenkirchen
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