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Geschichtsschreiber-Buch des ASB Region Düsseldorf erschienen |
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Donnerstag, den 26. November 2009 um 00:00 Uhr |
Lesungen aus "Scherbenbilder"
Vor drei Jahren hat der Arbeiter-Samariter-Bund Region Düsseldorf das Projekt „Geschichtsschreiber“ ins Leben gerufen. Ehrenamtliche Geschichtsschreiber und Geschichtsschreiberinnen besuchen dabei ältere Menschen um sich deren persönliche Lebensgeschichte anzuhören und zu Papier zu bringen. Die Erzählungen und Interviews vermitteln ein lebendiges, authentisches Bild vom Alltag der Menschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit dem Projekt gelang es, viele alte Menschen aus dem Schweigen über ihre Kindheits- und Jugenderlebnisse zu holen. In dem jetzt erschienenen Buch „Scherbenbilder“ werden Auszüge aus den verschiedenen Lebensgeschichten veröffentlicht: manche als Interview, andere als Schilderung einer besonderen Lebenssituation, wieder andere mit Episodencharakter. Es ist ein Buch entstanden, das dazu einlädt in eine vergangene Zeit zu reisen, die viele nicht einmal mehr aus den Erzählungen ihrer eigenen Eltern oder Großeltern kennen. Zur Buchveröffentlichung führt der ASB Lesungen aus „Scherbenbilder“ in Düsseldorf durch:
• Mittwoch, 2. Dezember 2009, 16:30 Uhr, Stadtmuseum Düsseldorf, Berger Allee 2.
• Donnerstag, 4. Februar 2010, 19:30 Uhr, Buchhandlung der Kaiserswerther Diakonie, Alte Landstraße 179.
• Freitag, 26. Februar 2010, 16:00 Uhr, VHS, Bertha-von-Suttner-Platz 1, Raum 2.06. Das Buch ist im Engelsdorfer Verlag erschienen, kostet 12,50 Euro (ggf. zzgl. Versandgebühr) und ist im Buchhandel (ISBN 978-3-86901-622-1) oder direkt beim ASB Region Düsseldorf (gebührenfreie ASB-Rufnummer 0800-930 3100) erhältlich. Ansprechpartnerin für das Projekt „Geschichtsschreiber“ beim ASB Region Düsseldorf: Bärbel Deußen, Freiwilligenkoordinatorin, Tel: 0211-930 3132, E-Mail:
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Foto: ASB Region Düsseldorf
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Ohne die Arbeit der Zivis wäre die Gesellschaft ärmer |
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Donnerstag, den 12. November 2009 um 00:00 Uhr |
Möglichkeit zur Verlängerung des Zivildienstes vorgeschlagen
„Die Wertschätzung des Zivildienstes“ war das Thema einer Veranstaltung des ASB Regionalverband Bergisch Land, die am 11. November 2009 in Bergisch Gladbach stattfand. Als Gäste waren Helene Hammelrath, Landtagsabgeordnete und stellvertretende Bürgermeisterin von Bergisch Gladbach, Ulrich Theis, Regionalbeauftragter für den Zivildienst des Bundesamtes für den Zivildienst, Otto Hildesheim, Beauftragter für den Zivildienst des ASB-Bundesverbandes, und Dr. Stefan Sandbrink, ASB-NRW-Landesgeschäftsführer und Leiter der ASB-Landesschule NRW, eingeladen. Die Anwesenden waren sich darüber einig, dass der Zivildienst für viele junge Männer ein prägender Lebensabschnitt darstelle. Oftmals hätten Zivis ihren Altersgenossen, die diesen Dienst nicht leisteten, ein großes Stück an Lebenserfahrung voraus: Sie hätten Einblicke in Lebensbereiche, die ihnen sonst fremd geblieben wären, und könnten soziales Handeln lernen, das in einer Gesellschaft, die sich sehr an wirtschaftlichen Werten orientiere, dringend gebraucht würde. Schon so mancher Zivildienstleistender hätte sich innerhalb seines Dienstes dazu entschlossen, einen sozialen Beruf zu ergreifen.
In die Diskussion flossen immer wieder Aspekte der aktuellen Debatte um eine Verkürzung der Zivildienstzeit auf sechs Monate ein. Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des ASB Bergisch Land, führte aus, dass es zum Beispiel keinen Sinn mache, Zivildienstleistende mit einer dreimonatigen Schulung im ambulanten Dienstleistungsbereich auszubilden, wenn sie danach nur drei Monate für den praktischen Einsatz zur Verfügung stehen würden. Die kurze Dienstzeit wäre zudem für die betreuten Menschen eine große Belastung, da so kein Vertrauensverhältnis mehr aufgebaut werden könne. Die geplante Zivildienstzeitverkürzung könnte daher das „Aus“ für einen Einsatz von Zivis in bestimmten Einsatzbereichen beim ASB bedeuten. Dr. Stefan Sandbrink meinte, dass die Gesellschaft ohne die Arbeit der Zivis ärmer wäre. Als Ausgleich für die Verkürzung der Zivildienstzeit sollte die Finanzierung und Schaffung von mehr FSJ-Stellen forciert werden. Die anwesenden Zivis sprachen sich für die Möglichkeit einer Verlängerung des Zivildienstes - analog zum FSJ - aus, um den Dienst besser in die eigene Lebensplanung integrieren zu können. Bild: Helene Hammelrath (rechts), Landtagsabgeordnete und stellvertretende Bürgermeisterin von Bergisch Gladbach, und Ulrich Theis (Mitte hinten), Regionalbeauftragter für den Zivildienst des Bundesamtes für den Zivildienst, wurden von Anne Paweldyk (links), Geschäftsführerin des ASB Bergisch Land, über die Arbeit der Zivis beim ASB informiert. Foto: ASB Nordrhein-Westfalen
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ASB Köln zu Pflegepersonalmangel und Zivildienstzeitverkürzung bei Center TV |
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Montag, den 09. November 2009 um 00:00 Uhr |
Vier ASB-Pflegezentren in Köln
In der Fernsehsendung „Rheinzeit“ (Center TV) vom 4. November 2009 konnte der ASB Köln zur aktuellen Debatte um die Dienstzeitverkürzung beim Zivildienst und zum Personalmangel bei den Pflegedienstfachkräften Stellung beziehen. In Filmeinspielern, die unter anderem eine ASB-Pflegekraft im täglich Einsatz zeigten, wurden die Thematiken visualisiert, als Studiogast konnte Peter Stegmaier, Geschäftsführer des ASB Köln, ergänzende Informationen liefern und zudem die ASB-Positionen – gerade auch bei der Frage der Zivildienstzeitverkürzung - den Zuschauern näher bringen. Hintergrundinformation: Der ASB Köln hat ein umfassendes, gut aufeinander abgestimmtes und flexibles Angebot ambulanter sozialer Dienstleistungen. So bieten seine vier Pflegezentren für die ambulante Versorgung in Köln-Sülz, Köln-Mülheim, Köln-Porz und seit 2009 auch in der Kölner Südstadt alle Leistungen, die Senioren und Menschen mit Pflegebedarf für ein komfortables und sicheres Leben zu Hause benötigen, aus einer Hand. Foto: ASB Nordrhein-Westfalen
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Verkürzung der Zivildienstzeit macht sinnvollen Einsatz von Zivis in vielen Bereichen fast unmöglich |
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Dienstag, den 03. November 2009 um 00:00 Uhr |
Jungen Männern wird wichtige Möglichkeit genommen, sich sozial zu engagieren
Zur geplanten Verkürzung der Zivildienstzeit, die von den Regierungsparteien in der Koalitionsvereinbarung vorgesehen ist, erklärt Dr. Stefan Sandbrink, Landesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Landesverband Nordrhein-Westfalen: „Als Träger des Zivildienstes sieht der ASB Landesverband Nordrhein-Westfalen den sinnvollen Einsatz von Zivildienstleistenden in vielen bewährten Bereichen durch den Beschluss der Koalition auf Verkürzung der Zivildienstzeit auf sechs Monate gefährdet. So macht es zum Beispiel keinen Sinn, Zivildienstleistende mit einer aufwändigen, dreimonatigen Schulung zum Rettungsdienstsanitäter auszubilden, wenn sie danach nur noch drei Monate für den praktischen Rettungsdiensteinsatz zur Verfügung stehen. Hier stehen Ausbildungsaufwand und tatsächliche Einsatzzeit in keinem sinnvollen Verhältnis mehr. Es ist zu befürchten, dass sich aufgrund der geplanten Verkürzung der Zivildienstzeit der Einsatz von Zivildienstleistenden im ASB in Nordrhein-Westfalen in absehbarer Zeit dramatisch verringern wird. Die Pläne der Bundesregierung werden den ASB bei der Organisation seiner Dienste vor große Herausforderungen stellen. Den jungen Männern werden zudem wichtige Möglichkeiten genommen, sich sozial zu engagieren und berufliche Qualifikation zu erwerben.“ Foto: ASB Nordrhein-Westfalen
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