ASB NRW e.V.

Schriftgröße kleiner normal größer

Sozial macht Schule

SMS - ein jugendorientiertes Sozialprojekt des ASB

sms-logo-2012-250Das Projekt SOZIAL MACHT SCHULE (SMS) wird seit 2005 in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. SMS ermöglicht Schülerinnen und Schülern durch persönliche Begegnungen mit Menschen und Institutionen Vorurteile abzubauen und gegenseitigen Respekt und Verantwortung zu entwickeln.

Ziele von SOZIAL MACHT SCHULE
Jungen Menschen sollen persönliche Erfahrungen durch die Begegnung mit älteren und/oder behinderten Menschen sowie ausgegrenzten sozialen Gruppen ermöglicht werden. Diese Begegnungen regen die jungen Menschen zum Nachdenken an und animieren sie dazu, sich mit sozialen Fragen auseinanderzusetzen. Gegenseitiger Respekt und Verständnis sollen so gefördert werden. Aber nicht nur die Jugendlichen profitieren von diesem Projekt. Oftmals werden auch Vorurteile gegenüber Jugendlichen entgegengebracht. Diese sollen mit diesem Projekt so weit wie möglich abgebaut werden. Der gegenseitige Respekt, sowie die daraus resultierende gegenseitige Akzeptanz sind sehr wichtige Erfahrungen, die die soziale Kompetenz stärken und fördern sollen.

Durchführung
Lehrer, Schüler sowie interessierte soziale Einrichtungen werden bei der Vor- und Nachbereitung sowie der Durchführung von Aktionen im Rahmen von SOZIAL MACHT SCHULE vom ASB begleitet und unterstützt. Die Vor- und Nachbereitung wird in enger Abstimmung mit allen Beteiligten durchgeführt, um die eventuell vorhandenen verschiedenen Sichtweisen zusammenzubringen und daraus ein Miteinander zu schaffen, welches als wichtiger Schritt für Respekt und Akzeptanz zu sehen ist. Das Anliegen des ASB ist es, Interesse und Spaß an der Durchführung von Sozialpraktika und anderen Aktionen bei allen Beteiligten zu wecken. Die Erfahrungen, die hier gesammelt werden, sind vor allem für die Schüler sehr prägend. Daher ist ein sensibler und ernster Umgang von allen Seiten mit den gesammelten Erfahrungen notwendig. Oft ist zum Beispiel ein Sozialpraktikum das erste Aufeinandertreffen und Auseinandersetzen der Schüler mit der Lebenssituation älterer Menschen, behinderter Menschen bzw. Menschen ausgegrenzter sozialer Gruppen. Die Schülerinnen und Schüler hierbei zu unterstützen und ihnen bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen „unter die Arme zu greifen", ist bei der Durchführung dieses Projektes von besonderer Bedeutung.

Danksagung
Der Aufbau von SOZIAL MACHT SCHULE in Nordrhein-Westfalen wurden finanziell unterstützt durch die Deutsche BP AG und die Aktion Mensch.

Weiter Informationen erhalten Sie bei:
Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
Projektleitung SMS
Frank Hoyer
Kaiser-Wilhelm-Ring 50
50672 Köln
Telefon: 0221/949707-21
Fax: 0221/949707-19
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet:
www.asb-nrw.de
www.asb-sms.de
www.facebook.com/asbnrw


Aktuelle SMS-Nachrichten 

Theaterworkshops "Jung und Alt" im Rahmen von "Sozial macht Schule"

sms jung und alt theaterworkshop fwt 250Auch in 2016 ermöglichte das Projekt "Sozial macht Schule" wieder Theaterprojekte „Jung und Alt" für zwei Klassen der Hauptschule Ringelnatzstraße in Köln-Rodenkirchen.

Der Workshops fanden am 16. Juni 2016 und 21. September 2016 in Zusammenarbeit mit dem Freien Werkstatt Theater (FWT) in Köln statt. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Schauspielerinnen und Schauspielern des FWT-Altenensemble zuerst bei der Aufführung verschiedener Sequenzen zum Thema "Alter" erleben. Danach tauschten sich die jungen und alten Menschen auf (schau-)spielerische Art über das Älter werden aus. Ein wichtiges Ziel der Aktion ist es, Jugendliche zum Nachdenken über Klischees und Vorurteile gegenüber älteren Menschen anzuregen. Das Altentheater des FWT ist im Internet unter www.altentheater.de zu finden.
Foto: FWT Köln

Rückblick SMS-Malwettbewerb "Mein Lieblingsberuf"

cover malwettbewerb sms 2015 250Auch 2015 hatte "Sozial macht Schule" (SMS) wieder zu seinem jährlichen Spenden-Malwettbewerb aufgerufen - mittlerweile zum neunten Mal.

"Mein Lieblingsberuf" hieß das Motto. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich dem Thema auf vielfältige kreative Weise nähern und damit gleichzeitig für vom ASB betreute Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen spenden.

219 junge Leute aus NRW haben sich am Malwettbewerb beteiligt und so soziales Engagement gezeigt. Für jedes eingereichte Bild spendete die Kanzlei Rödl & Partner 1,- Euro für vom ASB betreute Flüchtlinge. Der Arbeiter-Samariter-Bund dankt allen Beteiligten für ihr Engagement.

Von den Motiven der fünf Siegerbilder ist nun ein buntes Postkartenleporello veröffentlicht worden (hier als PDF anschauen). Einzelexemplare können kostenfrei beim ASB NRW e.V., Projekt SOZIAL MACHT SCHULE, Kaiser-Wilhelm-Ring 50, 50672 Köln, E-Mail hoyer (at) asb-nrw.de bestellt werden (solange der Vorrat reicht).

Sozial macht Schule ist ein Projekt des Arbeiter-Samariter-Bund NRW und richtet sich an Schulen und soziale Einrichtungen mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler an soziale Verantwortung heranzuführen und ihre soziale Kompetenz zu stärken.

ASB unterstützt Sommerblut-Festival 2016

sommerblut 2016 plakat 1 250Der ASB NRW e.V. engagiert sich im Rahmen seines Projekts „Sozial macht Schule“ auch in 2016 für eine ambitionierte Theater- und Kunstaktion des Sommerblut-Festivals, dass in diesem Jahr unter dem Motto "Liebe" steht.

»projek zukumpf« heißt das vom ASB unterstützte Kunstexperiment: Künstler*innen “mit” treffen auf Künstler*innen “ohne” geistige Beeinträchtigung und bilden autonom arbeitende Tandems. Es ist der Versuch eines künstlerischen Dialogs auf tatsächlicher Augenhöhe. Einzige Vorgabe ist dabei das Thema Liebe. Die große. Die romantische. Die einzige. Oder doch eine ganz andere?

In den verwinkelten Räumen einer ehemaligen Brauerei am Kartäuserwall in Köln entsteht eine lebende Ausstellung. In dualer Autorenschaft formen sich aus Malerei, Tanz, Klangkunst, Fotografie, Film und Papiertheater sieben unterschiedliche performative Sequenzen, Objekte und Interventionen. Unter dem Titel DIESE LIEBE werden sie in einer begehbaren Installation zusammengeführt.

Die »projek zukumpf«-Produktion wird in Kooperation mit Kunsthaus Kat18, GWK und Sommerblut durchgeführt und von der Aktion Mensch, der Kämpgen-Stiftung und dem Arbeiter-Samariter-Bund NRW unterstützt.

Sommerblut versteht sich als inklusives Kulturfestival, welches die unterschiedlichen gesellschaftlichen, sozialen und politischen Standpunkte und Identitäten miteinander verbindet. Das Festival nähert unterschiedliche Sichtweisen aneinander an, die mitunter verstören, dann auch wieder verbinden oder versöhnen. Sommerblut lädt ein zu einem Perspektivwechsel, in Richtung einer grenzüberschreitenden, mutigen Kunst und Kultur. Mehr Infos unter www.sommerblut.de

Überall in Köln zu sehen, das Plakat zu »projek zukumpf«, unter anderem vom ASB NRW e.V. unterstützt. Foto: Frank Hoyer

Spenden-Malwettbewerb von `Sozial macht Schule´ gestartet

sms logo 2012 250 kleinDas ASB-Projekt `Sozial macht Schule´ ruft wieder zum großen Malwettbewerb auf. Unter dem Motto „Mein Lieblingsberuf“ können Schülerinnen und Schüler aus NRW ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Das Wettbewerbsthema lädt die jungen Menschen dazu ein, sich mit ihren Berufswünschen auseinandersetzen und zu überlegen, welcher Beruf zu ihnen passt. Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler an Schulen in Nordrhein- Westfalen bis einschließlich 18 Jahre. Für jedes selbstgemachte Bild, das eingereicht wird, spendet die Kölner Kanzlei Rödl & Partner 1,- Euro für vom ASB betreute Flüchtlinge in NRW.

Als Maltechniken sind alle gängigen, in der Schule angewandten Maltechniken zugelassen (Wasserfarben, Wachsmal-, Buntstifte und Filzstifte, Papierkollagen, Linoldruck etc.). Es sind zusätzlich auch Fotos und am Computer erstellte Bilder erlaubt.

Einsendeschluss ist der 01. März 2016 (Posteingang). Auf der Rückseite des eingereichten Bildes bitte unbedingt Vor- und Nachname, Alter, Klasse und Schule gut leserlich vermerken. Die Wettbewerbsunterlagen können angefordert werden beim ASB NRW e.V., Projekt `Sozial macht Schule´, Kaiser-Wilhelm-Ring 50, 50672 Köln, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

SMS bei Fachtag "Wo bleibt Ihr Nachwuchs? Jugend fördern – Zukunft säen!“

asj asb fachtag 2015 03250Das Projekt "Sozial macht Schule" (SMS) präsentierte sich am 24. Oktober 2015 in der Papierfabrik Wuppertal bei der Tagung „Wo bleibt Ihr Nachwuchs? Jugend fördern – Zukunft säen!“. Durchgeführt wurde die Veranstaltung von der ASJ NRW und dem ASB NRW.

Ca. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen. Nicht nur der große Zuspruch, sondern auch die Zusammensetzung spiegelte die hohe Attraktivität des Themas wider: Der jüngste Teilnehmer war 13, der älteste 89 Jahre alt.

Im Rahmen eines „Markt der Möglichkeiten“ informierte SMS-Projekleiter Frank Hoyer über die verschiedenenen Aktivitäten von "Sozial macht Schule", die von "Jung & Alt"-Theaterworkshops bis zum Spenden-Malwettbewerb reichen.
Foto: ASB NRW

Stolpersteine feierlich verlegt: ASB unterstützte Aktion

stolpersteine bruehl 22 08 2015Die Israel AG des Max Ernst Gymnasiums in Brühl hat im Jahr 2003 eine Initiative gestartet mit dem Ziel, Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig in Brühl verlegen zu lassen. Die Steine erinnern an vom Naziregime verfolgte und ermordete Menschen.

In den letzten Jahren konnten bereits 39 Stolpersteine in Brühl in den Boden eingelassen werden. Am 22. August 2015 wurden nun auf Initiative der Schülerinnen und Schüler weitere 18 Stolpersteine feierlich verlegt. Die jungen Leute erinnerten während der Aktion in bewegenden Beiträgen an die Verstorbenen und Verschollenen. Der Brühler Bürgermeister Dieter Freytag zeigte sich begeistert vom Engagement der Schülerinnen und Schüler und dankte dem ASB für seine Unterstützung.

Bildergalerie auf Facebook

Ermöglicht wurde die Aktion durch die ideelle und finanzielle Unterstützung von verschiedenen Seiten, darunter auch dem ASB-NRW-Projekt Sozial macht Schule. An der Verlegung waren vom Arbeiter-Samariter-Bund Landesvorstandsmitglied Renate Sallet und Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink dabei.

Gerade auch aus seiner Historie heraus, ab 1933 bis 1945 war der Verband von den Nationalsozialisten unter anderem aufgrund seiner weltoffenen Einstellung sukzessive verboten worden, ist es dem ASB NRW ein wichtiges Anliegen, solche Aktionen nach Möglichkeit zu unterstützen.

Das Bild zeigt von links den Künstler Gunter Demnig, den Brühler Bürgermeister Dieter Freytag und das Landesvorstandsmitglied des ASB NRW, Renate Sallet. Foto: ASB NRW

Inklusive Theaterprojekte am Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium Köln

stuehle 250Sozial macht Schule unterstützt in 2015 die Durchführung von inklusiven Theaterprojekten am Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium in Köln.

Ziel der Projektwochen an der Schule ist das gemeinsame Erarbeiten eines Theatererlebnisses von Menschen mit und ohne Behinderung. Die jungen Menschen können so auf (schau-)spielerische Art an soziale Verantwortung herangeführt werden. Auch die Förderung von Selbstwirksamkeitskräften und der Sprachkompetenz sind Bestandteile des Projekts.

"Jung und Alt"-Theaterworkshop am FWT Köln

sms fwt workshop juni 2015 250In Zusammenarbeit mit dem Freien Werkstatt Theater (FWT) in Köln wurde am 23. Juni 2015 wieder ein Theaterprojekttag „Jung und Alt" mit einer 8. Klassen der Hauptschule Ringelnatzstraße (Köln-Rodenkirchen) durchgeführt.

Die Schülerinnen und Schüler konnten die Schauspielerinnen und Schauspielern des FWT-Altenensemble zuerst bei der Aufführung verschiedener Sequenzen zum Thema "Alter" erleben. Danach tauschten sich die jungen und alten Menschen auf (schau-)spielerische Art über das Älter werden aus.

Ziel des Workshops ist es insbesondere, Jugendliche zum Nachdenken über Klischees und Vorurteile gegenüber älteren Menschen anzuregen. Das FWT im Internet unter www.fwt-koeln.de
Foto: privat

Rückblick Malwettbewerb "Erste Hilfe – Menschen in Not helfen"

Im Herbst 2014 hatte das Projekt "Sozial macht Schule" (SMS) des ASB NRW zum achten Mal zu seinem jährlichen Spenden-Malwettbewerb aufgerufen.

Schülerinnen und Schüler konnten sich mit dem Motto "Erste Hilfe – Menschen in Not helfen" auseinandersetzen und damit gleichzeitig für vom ASB betreute Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen spenden. In NRW kümmert sich zum Beispiel der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Ostwestfalen-Lippe um eine Detmolder Flüchtlingsunterkunft: Er sorgt für das Essen, einen Sanitätsdienst, Sozialbetreuung und hatte auch die Einrichtung der Unterkünfte übernommen.

Die Malaktion ermöglichte den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sich auf kreative Art mit dem Thema "Erste Hilfe – Menschen in Not helfen" auseinandersetzen, denn schnelles und beherztes Handeln kann Leben retten. Der Malwettbewerb von "Sozial macht Schule" steht mit seinem Motto ganz im Zeichen des Jahres der Ersten Hilfe, das der ASB für 2015 ausgerufen hat. Der ASB will mit dem "Jahr der Ersten Hilfe" zeigen, wie wichtig es ist, Soforthilfe zu leisten, und wie leicht die Maßnahmen erlernt werden können.

174 Schülerinnen und Schüler aus NRW haben sich am Malwettbewerb beteiligt und so soziales Engagement gezeigt. Für jedes eingereichte Bild spendete die Kanzlei Rödl & Partner 1,- Euro für vom ASB betreute Flüchtlinge. Der Arbeiter-Samariter-Bund dankt allen Beteiligten für ihr Engagement. Von den Motiven der sechs Siegerbildern ist ein buntes Postkartenleporello gedruckt worden. Einzelexemplare können kostenfrei beim ASB NRW e.V., Projekt SOZIAL MACHT SCHULE, Kaiser-Wilhelm-Ring 50, 50672 Köln, E-Mail hoyer (at) asb-nrw.de bestellt werden (solange der Vorrat reicht).

Sozial macht Schule ist ein Projekt des Arbeiter-Samariter-Bund NRW und richtet sich an Schulen und soziale Einrichtungen mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler an soziale Verantwortung heranzuführen und ihre soziale Kompetenz zu stärken.

Präsentation "70 Jahre danach - Generationen im Dialog"

Bewegende Reden, zwei Filme, eine Radiosendung und ein Crossmedialer Audiowalk: Vor 300 Gästen wurden die Ergebnisse aus dem „70 Jahre danach“-Generationenprojekt am 09. Mai 2015 im ASB-Jugendkulturhaus Cultra feierlich vorgestellt. 2015 liegt das Ende des 2. Weltkrieges 70 Jahre zurück.

Neben den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie den jugendliche Teilnehmern kamen auch Bernd Neuendorf, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport in NRW, der Brühler Bürgermeister Dieter Freytag und Anne-Frank-Zentrums-Direktor Patrik Siegele zu Wort. Für den ASB NRW, der „70 Jahre danach“ im Rahmen seinen Projekts „Sozial macht Schule“ unterstützt, sprach Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink. Den musikalischen Part der Veranstaltung übernahm Pop-Sänger Jan Röttger.

In Zeitzeugen-Interviews hatten über 60 Jugendliche rund 40 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen interviewt und gemeinsam mit Medienprofis kreativ festgehalten. „Für die Zukunft wünsche ich mir, dass dieses Beispiel Schule macht“, so Staatssekretär Neuendorf. Ihm sei wichtig, dass die Jugendlichen aus dem Projekt die Gespräche nicht nur dokumentiert, sondern aktiv aufgearbeitet haben. Die heutige Generation Jugendlicher sei schließlich die letzte, die noch Zeitzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg sprechen könne.

Filmberichte vom Projekt auf YouTube anschauen

„Beeindruckend“ und „überzeugend“ nannte der Brühler Bürgermeister und Projekt-Schirmherr Dieter Freytag die Umsetzung. Er sei stolz, dass Brühl eine von nur sieben Städten sei, die deutschlandweit vom Anne-Frank-Zentrum für das Projekt ausgewählt wurde, und nun ein so vielfältiges Ergebnis vorweisen könne. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ehrte Freytag am Ende der Präsentation mit einer Urkunde.

Johanna Szurka ist eine der interviewten Zeitzeuginnen. „Ich war sehr glücklich, es einmal loszuwerden“, so Szurka. Sie habe über viele ihrer Erlebnisse lange Zeit nicht gesprochen. Durch den Krieg wurde sie aus Köln vertrieben. „Es kam einfach aus mir heraus“, berichtet die Zeitzeugin. Nicht nur ihr erging es im Interview so. Auch für die Jugendlichen war diese Situation eine Herausforderung. Wie schwer es den jungen Menschen fiel, an bestimmten Punkten weiter zu fragen, wurde in den präsentierten Filmen deutlich. Wie Szurka durchlebten die Zeitzeugen die vergrabenen, aber nicht vergessenen Erinnerungen im Interview noch einmal. Wie gut, dass die Jugendlichen für die Vor- und Nachbereitung Unterstützung durch Zeitzeugeninterview-Experten vom Anne-Frank-Zentrum erhielten.

Rainer Volkmer, Vorsitzender des ASB Erft/Düren, berichtete während der Präsentation, wie der Arbeiter-Samariter-Bund während des Krieges verboten wurde. „Der ASB war politisch neutral, er verstand sich als Anwalt der Schwachen und Benachteiligten und kämpfte für deren Interessen“, so Volkmer. Dies habe den Nationalsozialisten missfallen. Der ASB ist Träger des Jugendkulturhauses Passwort Cultra, das das Projekt „70 Jahre danach“ federführend koordiniert hat. Unterstützt wurde Cultra dabei durch einen Trägerkreis aus 18 Brühler Institutionen und Privatpersonen.
Foto: Stefan Sandbrink

ASB-Helfer-App

ASB_Helfer-App_Foto-180Auch unterwegs überall schnell und unkompliziert Hilfe leisten – das ist das Ziel der ASB-Helfer-App. Mehr Infos hier

trailer-100-121-fsj-bfd

Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

trailer regenbogen 100 1LSBTTI-Netzwerk im ASB
Schwule, Lesben und Trans* bringen sich auf allen Ebenen des ASB ein, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob sichtbar als LSBTTI oder nicht – sie sind ein fester Bestandteil des Verbandes. Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

Joomla!-Template by Rockettheme, modified by i.kho Webdesign