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Wie können wir Ihnen helfen?

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine der großen, bundesweit tätigen Hilfsorganisationen. Über 1,2 Millionen Menschen unterstützen ihn, davon ca. 170.000 in NRW. Das breite Leistungsspektrum umfasst

und mehr. Die ASB-Regionalverbände vor Ort informieren gerne über die jeweils angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement. Weitere Auskünfte auch unter der ASB-Hotline für NRW: 0221-9497070. Oder senden Sie uns eine Mail.

Tipp: Schauen Sie auch mal bei unserem Stellenmarkt vorbei.


Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

Die vier großen Hilfsorganisationen in NRW (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst) ziehen nach den Karnevalstagen eine überwiegend positive Bilanz. Alle Hilfsorganisationen suchen aber dringend Einsatzkräfte-Nachwuchs für die kommenden Jahre, da die Zahl der Einsätze zunimmt.

„Die Stimmung entlang der großen und kleinen Karnevalsumzüge war in der Regel friedlich und fröhlich“, blicken die Rettungskräfte der Hilfsorganisationen an Aschermittwoch zurück. Von Altweiber-Donnerstag bis Veilchendienstag haben – trotz witterungsbedingter Ausfälle einiger Umzüge an Rosenmontag – insgesamt 10.144 Helferinnen und Helfer fast 1.000 größere und kleinere Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleitet. Darüber hinaus wurde überall im Land der Regelrettungsdienst mit ehrenamtlichem Rettungsfachpersonal verstärkt. Über 87.000 Dienststunden kamen so zusammen. 7.027 Menschen in medizinischen Notlagen konnte geholfen werden. In dieser Berechnung sind die vielen Stunden der Aus- und Weiterbildung, Vor- und Nachbereitung sowie Einsatzplanung nicht berücksichtigt.

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtliche Engagement elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag.
Foto: Sebastian Walper

Die vier anerkannten Hilfsorganisationen im Rettungsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst, begrüßen die öffentliche Erklärung der Krankenkassen vom 26. Februar, die Notfallsanitäter-Ausbildung künftig auch in Nordrhein-Westfalen zu finanzieren. Dies entspricht der gesetzlichen Regelung und wird in den übrigen Bundesländern bereits seit Jahren praktiziert.

„Der Erklärung müssen nun Taten folgen: Wir haben bei der Ausbildung der Notfallsanitäter durch die Haltung der Krankenkassen in NRW schon zu viele Jahre verloren“, so Dr. Stefan Sandbrink (ASB), Hartmut Krabs-Höhler und Dr. Hasan Sürgit (DRK), Magnus Memmeler (JUH) und Thomas Berding (MHD). „Angesichts des bestehenden Fachkräftemangels im Rettungsdienst und der vom Gesetzgeber geforderten Fristen ist es sehr wichtig, dass die Ausbildungen und Ergänzungsprüfungen nun zeitnah und flächendeckend starten.“

2021 und 2027 laufen Übergangsfristen für die jetzigen Rettungsdienstkräfte, die Rettungsassistenten, aus. Sie müssen bis dahin Ergänzungsprüfungen oder die volle Ausbildung absolvieren. Diese neue, dreijährige Berufsausbildung Notfallsanitäter/-in wurde seit der Einführung 2014 zwar von allen Beteiligten im Rettungsdienst einhellig begrüßt. Sie konnte aber ausgerechnet in NRW mit seinen 18 Millionen Einwohnern viel zu wenig angeboten werden, weil die Krankenkassen sich in weiten Teilen weigerten, die teurere Ausbildung auch zu finanzieren, obwohl die Gesetzeslage in Bund und Land dies eindeutig regelt.

„Wir begrüßen, dass die Krankenkassen und Krankenkassenverbände nun ihre gesetzliche und gesellschaftliche Verantwortung öffentlich anerkennen und die Ausbildungskosten für die Notfallsanitäter auch in NRW übernehmen“, so die Vorstände und Geschäftsführer von ASB, DRK, Johannitern und Maltesern. In den Reihen der vier anerkannten Hilfsorganisationen hatten tausende Rettungskräfte auf diese Entscheidung gewartet, damit künftig mehr Ausbildungen stattfinden können.

Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch werden zum Finale der Karnevalssession 2018/2019 wieder rund 10.000 Einsatzkräfte der vier großen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter und Malteser über 1.000 kleinere und größere Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen in NRW im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleiten.

Darüber hinaus wird der Regelrettungsdienst vieler Städte und Kreise durch den Sonderbedarf Sanitätsdienst mit ehrenamtlichen Einsatzkräften verstärkt. 100.000 Dienststunden kamen so im vergangenen Jahr zusammen und 6.000 Menschen konnte in medizinischen Notlagen geholfen werden.

Beispielsweise in Köln werden am Karnevalswochenende etwa 300 und 400 Einsatzkräfte auf den Straßen unterwegs sein. Darüber hinaus erhält auch in der Dommetropole der Regelrettungsdienst der Stadt Köln durch den Sonderbedarf Sanitätsdienst mit ehrenamtlichen Einsatzkräften Unterstützung. Dabei arbeiten die Hilfsorganisationen vor Ort eng mit dem Rettungsdienst und der Feuerwehr Köln sowie den Veranstaltern und Ordnungskräften zusammen.

Meist sind es kleinere Blessuren, die die Sanitäter zu versorgen haben. Sollte es zu ernsthafteren Erkrankungen oder Verletzungen kommen, stehen ausreichend Rettungswagen und Notärzte des Kölner Rettungsdienstes bereit, um eine rasche Weiterbehandlung in einem Krankenhaus zu ermöglichen. „Am schönsten, auch für uns Einsatzkräfte, ist es natürlich, wenn nichts passiert und jeder Jeck wieder gesund nachhause kommt“, betonen die Hilfsorganisationen und wünschen einen sicheren Straßenkarneval.

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtlichen Engagements elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag.
Foto: Sebastian Walper

Welche Chancen bietet die Digitalisierung für Mitarbeiter*innen, Ehrenamtliche und Kund*innen? Welche technischen Herausforderungen gilt es zu meistern? Welche Risiken für die informationelle Selbstbestimmung gibt es – vor allem, wenn man dabei vulnerable Gruppen in den Blick nimmt?

Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt eines gemeinsamen Workshops, den der ASB NRW e.V. gemeinsam mit dem Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) am 13. Dezember 2018 im ASB Forum NRW in Köln durchführte.
Bild: ASB NRW e.V.

An Weiberfastnacht (28. Februar 2019) können wieder alle jungen Jecken Karneval im Cultra feiern.

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr mit über 300 Partygästen, veranstaltet das Jugendkulturhaus gemeinsam mit der Stadt Brühl auch in 2019 die alkoholfreie Karnevalsparty "Danz dich doll" für Teenager von 12 bis 15 Jahren. Außerdem findet nach dem Brühler Karnevalsumzug am 03. März 2019 die alljährliche Party "Jeck" für alle Jugendlichen ab 16 Jahren statt. mehr

Bei Evakuierungen oder beim Massenanfall von Verletzten (MANV) braucht man schnell zahlreiche qualifizierte Helferinnen und Helfer. Dafür gibt es den sogenannten Patiententransportzug 10 (PT-Z 10), der zehn Patienten in ein Krankenhaus, in eine Notunterkunft oder an eine andere geeignete Stelle bringen kann.

Wie es aussieht, wenn sich ein solcher Patiententransportzug auf den Weg macht, welche Fahrzeuge man dafür braucht, wie viele Einsatzkräfte dabei beteiligt sind und viele andere interessante Informationen zeigt ein neues Video des ASB NRW.

Das nächste bundesweite LSBTI-Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ findet am 05. und 06. April 2019 im ASB Forum NRW in Köln statt.

Ein Themenschwerpunkt wird der bundesweite Diversity-Management-Prozess im Arbeiter-Samariter-Bund sein, der im Oktober 2018 bei der 20. ASB-Bundeskonferenz in Warnemünde beschlossen wurde (mehr Infos zur Konferenz hier). Außerdem stehen Strategien gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus auf der Tagesordnung. Vorgestellt wird auch das Qualitätssiegel „Lebensort Vielfalt“. Das Siegel ist eine Auszeichnung, die Alten- und Pflegeeinrichtungen erhalten, die in struktureller, organisationspolitischer und personeller Hinsicht Voraussetzungen schaffen, sexuelle und geschlechtliche Minderheiten zu integrieren. Einrichtungen erhalten das Siegel, wenn sie sich nachweislich bemühen, die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt ihrer Bewohner*innen als wesentlichen Aspekt ihrer Persönlichkeit zu berücksichtigen (mehr zum Siegel auch unter www.schwulenberatungberlin.de/qualitaetssiegel).

Zu Beginn der Veranstaltung wird die stellvertretende Bundesvorsitzende des ASB Deutschland, Dr. Christine Theiss, ein Grußwort halten. Die Begrüßung erfolgt durch Renate Sallet, stellvertretende Vorsitzende des ASB NRW e.V.

Die Anmeldeunterlagen für das Netzwerktreffen sind hier als PDF online. Am Freitag (05. April 2019) wird von 13:00 bis 17:30 Uhr, am Samstag (06. April 2019) von 10:00 bis 14:30 Uhr getagt.

Egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern … die Organisatoren freuen sich über die Teilnahme von allen am Thema "Vielfalt" interessierten Samariterinnen und Samariter.

Für Rückfragen steht Frank Hoyer vom Organisationsteam unter der Telefonnummer 0221 949707-21 bzw. E-Mail hoyer (at) asb-nrw.de gerne zur Verfügung. Wir sehen uns in Köln!
Foto: ASB NRW

Am 04. Februar 2019 verlieh der Landessportbund (LSB) NRW das Gütesiegel „Anerkannter Projektpartner Bewegende Alteneinrichtung und Pflegedienste“ (BAP) an den ASB Bergisch Land.

Ausgezeichnet wird damit die erfolgreiche Kooperation zwischen dem "Haus der Begegnung" des ASB Bergisch Land in Burscheid und dem Rehabilitations- und Behindertensport Burscheids. Erstmals wird eine ambulante Einrichtung mit dem BAP-Gütesiegel ausgezeichnet.

Mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität

Bei einem offiziellen Festakt übergab Christoph Winter vom LSB das Gütesiegel an Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des ASB Bergisch Land, und Sabine Kosse, Leiterin des Hauses der Begegnung. Paweldyk betonte die gesellschaftliche Bedeutung von speziellen Bewegungsangeboten für Seniorinnen und Senioren: „Bewegung im Alter führt letztendlich zu mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität. Wir vermeiden damit nicht nur Unfälle und Stürze, sondern tragen auch zu mehr Lebensfreude und sozialer Teilhabe bei.“

Im Rahmen eines Studienbesuchs von fünfzehn Vertreter/innen mazedonischer Nichtregierungsorganisationen stellte sich auch der ASB NRW vor.

Die Gäste wurden während ihres vom 28. Januar bis 01. Februar 2019 dauernden Deutschlandaufenthalts durch die Auslandhilfe des ASB Deutschland betreut und konnten sich bei verschiedenen Terminen über gesellschaftliche, soziale und politische Aspekte in Deutschland informieren und austauschen.

Im ASB Forum NRW in Köln gab Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW, einen Überblick über die historische Entwicklung und die von Föderalismus geprägte Struktur des Arbeiter-Samariter-Bundes in Deutschland und speziell in Nordrhein-Westfalen. Er erläuterte die Aktivitäten des ASB beispielhaft an den Bereichen Katastrophenschutz, Digitalisierung, Diversity Management, Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Lobbyarbeit und freiwilliges Engagement. Auf besonderes Interesse bei den mazedonischen Gästen stieß auch das in NRW entwickelte ASB-Wünschewagen-Projekt. Videoeinspieler vom ASB-NRW-Jahresempfang 2018 mit Ministerpräsident Armin Laschet, einer Katastrophenschutzübung und der Colognepride-Teilnahme des ASB und der ASJ in 2018 rundeten die Ausführungen ab.
Foto: ASB NRW /Frank Hoyer

Am 05. Februar 2019 trafen sich Vertreter/innen des ASB NRW mit dem Vorsitzenden der nordrhein-westfälischen SPD-Fraktion und ehemaligen NRW-Justizminister, Thomas Kutschaty, zum Gedankenaustausch.

Am Treffen im Düsseldorfer Landtag nahmen von Seiten des Arbeiter-Samariter-Bundes das Vorstandsmitglied Brigitte Dmoch-Schweren und Geschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink teil (Foto links und Mitte). Im Mittelpunkt des Austausches stand die Frage, wie die derzeitigen und zukünftigen gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen bewältigt werden könnten und wie eine Stärkung der sozialen Systeme erreicht werden könnte. Dabei stand der Vernetzungsgedanke und der Erfahrungsaustausch im Vordergrund.
Foto: ASB NRW

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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