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Wie können wir Ihnen helfen?

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine der großen, bundesweit tätigen Hilfsorganisationen. Über 1,2 Millionen Menschen unterstützen ihn, davon ca. 170.000 in NRW. Das breite Leistungsspektrum umfasst

und mehr. Die ASB-Regionalverbände vor Ort informieren gerne über die jeweils angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement. Weitere Auskünfte auch unter der ASB-Hotline für NRW: 0221-9497070. Oder senden Sie uns eine Mail.

Tipp: Schauen Sie auch mal bei unserem Stellenmarkt vorbei.


Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

cover malwettbewerb 2017 250Auch 2017/2018 hat das Projekt Sozial macht Schule (SMS) des Arbeiter-Samariter-Bund NRW zu seinem jährlichen Spenden-Malwettbewerb eingeladen, also bereits zum elften Mal seit Beginn der Aktion in 2007! Jetzt stehen die Sieger/innen fest!

Der aktuelle Wettbewerb stand unter dem Motto „Willkommen bei Familie Kunterbunt!“. Die Schülerinnen und Schüler waren aufgerufen, sich über die Vielfalt der Familien Gedanken zu machen und diese in Bildern darzustellen. Denn: Familien sind so bunt wie das Leben! Manchmal hat man eine Zwillingsschwester oder drei Brüder, manchmal wohnen die Großeltern mit im gleichen Haus oder Mutter und Vater in verschiedenen Wohnungen, manchmal gibt es zwei Mütter, manchmal gehört ein Hund oder eine Katze zur Familie und und und!

Für jedes eingereichte Bild spendete die Kölner Kanzlei Rödl & Partner 1,– Euro für ein vom ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen e.V. unterstütztes Tagesbetreuungszentrum für Kinder in Südafrika, dem Day-Care-Centre Relebohile (mehr Infos hier). Täglich werden dort 150 Mädchen und Jungen betreut, die ihre Eltern oftmals verloren haben und nun weitgehend auf sich allein gestellt sind.

Mit den Motiven der fünf Siegerbilder ist nun ein buntes Postkartenleporello veröffentlicht worden (hier als PDF anschauen). Die mit dieser Postkartenserie vorgestellten Motive sind beispielhaft für alle eingereichten 206 Bilder, die von den jungen Künstlerinnen und Künstlern aus NRW mit viel Kreativität gestaltet wurden. Einzelexemplare des Leporellos können kostenfrei beim ASB NRW e.V., Projekt SOZIAL MACHT SCHULE, Kaiser-Wilhelm-Ring 50, 50672 Köln, E-Mail hoyer (at) asb-nrw.de bestellt werden (solange der Vorrat reicht).

Der Arbeiter-Samariter-Bund NRW dankt allen Beteiligten für ihr Engagement beim SMS-Malwettbewerb und für die gute Sache!
Foto: ASB NRW

instagram asb nrw 250pxDer ASB NRW erweitert sein Social-Media-Angebot und präsentiert sich nun auch auf Instagram. Auf dem neuen Account zeigen wir Fotos aus dem Leben der Samariterinnen und Samariter in Nordrhein-Westfalen.

Instagram ist eine Plattform, in der vor allem Fotos und Videos mit kurzen Texten geteilt werden. Die Bilder geben den Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, einen Einblick in das Leben unseres Verbandes zu bekommen und an besonderen wie auch alltäglichen Momenten Teil zu haben. Durch Kommentare, "gefällt mir"-Angaben in Form von Herzen und durch Nachrichten können die Instagram-Fans sich an der Diskussion beteiligen, gute Wünsche austauschen und mit dem ASB Kontakt aufnehmen.

Auch Mitglieder der Instagram-Community, die dem ASB NRW in dem Netzwerk bisher nicht folgen, können anhand von Hashtags (#) Bilder zu bestimmten Themen finden und so die Dienstleistungen und Angebote sowie das freiwillige Engagement im ASB kennenlernen.

Wir freuen uns über jede und jeden, der sich mit uns verbindet und die neue Möglichkeit wahrnimmt, mit dem ASB NRW in Verbrindung zu treten. Herzlich willkommen auf www.instagram.com/asb_nrw!

flyer veranstaltung rechtspopulisten in deutschen parlamenten 17 05 2018Rechtspopulist*innen sind in Rathäusern, in Landtagen und mittlerweile auch im Bundestag vertreten.

Am Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) wird bei der Veranstaltung „Rechtspopulist*innen in deutschen Parlamenten“ mit Blick auf LSBT-Fragen erörtert, wie es um die aktuelle rechtliche und gesellschaftliche Situation steht. Welche Bündnisse sind geschlossen worden und welche müssen noch erarbeitet werden? Und welche Lehren können bis hierhin gezogen werden?

Zeit: Donnerstag, 17. Mai 2018, 18:30 bis 20:00 Uhr
Tagungsort: Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt, Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln

Es diskutieren:
• Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Nordrhein-Westfalen
• MdL Josefine Paul, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Frauen- und Queerpolitik bei der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag NRW
• Christian Werthschulte, Journalist bei der Stadtrevue
• Jürgen Rausch, Projektleitung LSVD-Projekt „Miteinander stärken“

Es moderiert Carolina Brauckmann. „Rechtspopulist*innen in deutschen Parlamenten“ ist eine gemeinsame Veranstaltung der VHS Köln und des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) und wird finanziert mit Mitteln von NRWeltoffen. Das Forum Volkshochschule ist barrierefrei zu erreichen.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: https://vhs-koeln.de/Veranstaltung/titel-Rechtspopulisten+in+deutschen+Parlamenten+-/cmx59d52153bd542.html

vielfalt ohne alternative paritaet motiv anzeige 250Gemeinsam mit anderen Organisationen hat der Paritätische Gesamtverband am 22. April 2018 eine Anzeige mit dem Titel "Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit" in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" geschaltet.

Der ASB NRW e.V. ist Mitglied im Paritätischen und unterstützt ausdrücklich die Position, die in dem Text zum Ausdruck gebracht wird.

Hintergrund für die Anzeigenaktion ist eine Kleine Anfrage von AfD-Bundestagsabgeordneten, in der eine Verbindung zwischen Behinderung, Inzest und Migration hergestellt wird. In der Bundestagsdrucksache vom 23. März 2018 wollten die Parlamentarier von der Bundesregierung wissen, wie sich die Anzahl der Menschen mit Behinderung in Deutschland seit 2012 entwickelt habe; insbesondere wurde dabei nach Fällen von Behinderungen „durch Heirat innerhalb der Familie“ gefragt.

Daran schloss sich die Frage an, wie viele der betroffenen Menschen einen Migrationshintergrund hätten. Diese Verknüpfung des Themas Behinderung mit Inzest und Zuwanderung löste sowohl bei Politikern als auch in der Zivilgesellschaft Empörung aus und führte zu der hier nachfolgend dokumentierten Anzeige der Sozialverbände:

Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit

Wir sind entsetzt über die Anfrage der AfD im Deutschen Bundestag zur Schwerbehinderung in Deutschland. Die Fraktion der AfD erkundigt sich vordergründig nach der Zahl behinderter Menschen in Deutschland, suggeriert dabei jedoch in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migrantinnen und Migranten.

Es vermittelt sich darüber hinaus die Grundhaltung, Behinderung sei ein zu vermeidendes Übel. Die Anfrage der AfD-Fraktion erinnert damit an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu Hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Wir rufen die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen. Wir sagen „Nein“ zu jeder Abwertung von Menschen mit Behinderung und zu jeglicher Form des Rassismus. Ideologien der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens haben keinen Platz in diesem Land.

Unterzeichnende Organisationen: Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland, BAG Selbsthilfe, Bundesverband evangelische Behindertenhilfe, Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter, Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen, Bundesvereinigung Lebenshilfe, Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, Dachverband Gemeindepsychiatrie, Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG), Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband, Deutsche AIDS-Hilfe, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland, Der Paritätische Gesamtverband, Sozialverband Deutschland SoVD, Sozialverband VdK Deutschland und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

Der ASB steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, mit und ohne Migrationshintergrund, Frauen und Männern, unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, jungen und alten Menschen ... Mit seiner Kampagne Arbeiter-Samariter-Bunt zeigt der ASB NRW, dass er Vielfalt als Bereicherung und Chance begreift. Der ASB NRW hat darüber hinaus die Charta der Vielfalt unterzeichnet, ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein sind für die Samariterinnen und Samariter selbstverständlich.

asb bunt 2018 minister dr joachim stamp 250Unter dem Motto „Menschenrechte, Vielfalt und Respekt“ fand am 21. und 22. April 2018 der 30. bundesweite Verbandstag des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD) in Köln statt.

In den beeindruckenden Räumlichkeiten des Rautenstrauch-Joest-Museums, dem Tagungsort der Veranstaltung, war auch der ASB NRW e.V. mit einem Infostand vertreten. Dort präsentierte der Verband seine aktuelle Kampagne Arbeiter-Samariter-BUNT, die für eine vielfältige, solidarische und respektvolle Gesellschaft wirbt. Der stellvertretende Ministerpräsident von NRW, Minister Dr. Joachim Stamp (Foto oben), und die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker (Foto unten), zeigten sich von der Kampagne sehr angetan.

asb kampagne bunt lsvd verbandstag 2018 250 1Auch über das 130-jährige Jubiläum des Arbeiter-Samariter-Bundes in Deutschland – die Organisation wurde im Jahr 1888 von sechs Zimmerleuten in Berlin aus der Taufe gehoben – und die vielen Hilfs- und Unterstützungsleistungen des ASB konnte man sich am Stand informieren.

Der ASB NRW und der LSVD kooperieren bereits seit einigen Jahren miteinander. So haben beide Organisationen in Zusammmenarbeit mit dem Paritätischen Gesamtverband und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration eine Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen und die Orientierungshilfe für Flüchtlinge „Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität veröffentlicht.
Fotonachweis oben: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration; Foto: S. Bersheim. Fotonachweis unten: ASB NRW e.V.

Wnschewagen dortmund 180419 250pxAm 19. April 2018 bekamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hospizen und Palliativstationen in Dortmund die Gelegenheit, das ASB-Projekt Wünschewagen näher kennenzulernen und eines der Fahrzeuge in Augenschein zu nehmen.

Für die Präsentation kam Wünschewagen-Projektleiterin Nazan Aynur mit ihrem Team vom ASB Ruhr nach Dortmund, um vor Ort alle Fragen rund um das Thema zu beantworten."Wir wollten das Projekt noch einmal explizit in Dortmund vorstellen", betonte Oliver Buff, Geschäftsführer vom ASB Westliches Westfalen/Sauerland beim Vorstellungstermin.

Beim Wünschewagen handelt es sich um einen spezifisch ausgestatteten Krankenwagen mit entsprechend qualifizierter Besatzung, der todkranken Menschen einen letzten Wunsch erfüllt. "Oft sehnen sich Menschen danach, noch einmal das Meer zu sehen oder Lieblingsmenschen ein letztes Mal zu besuchen", erklärte Aynur. Auch Besuche von Konzerten oder Fußballspielen hat der Wünschewagen mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bereits möglich gemacht. Der letzte Wunsch für eine Reise ist so individuell wie die Menschen, die ihn haben.

Inzwischen stehen in NRW zwei ASB-Wünschwagen mit Standort Essen zur Verfügung. Die Wagen sind jedoch für gesamt NRW zuständig und können von jedem angefragt werden. Krankenversicherungs-Zugehörigkeiten spielen keine Rolle, da sich die Wünschewagen durch Spenden finanzieren. Es entstehen weder für die Patienten und deren Angehörige, noch für anfragende Einrichtungen Kosten.

Übrigens: Der Wünschewagen steht nochmals am 06. Mai 2018 ab 12.00 Uhr bei der Veranstaltung Dortbunt auf dem Hansaplatz und ist dann für jeden zugänglich.

monheim asb bob praesentation„Unsere starke Jugendarbeit zeigt deutlich, wie jung und lebendig der ASB ist“, sagt Alexander Schumacher, Geschäftsführer des ASB Kreisverbandes Mettmann, bei einem Besuch von Hans-Dieter Clauser, Hauptorganisator der Berufsorientierungsbörse (BOB), dem Monheimer Bürgermeister Daniel Zimmermann und Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung. 

Hintergrund des Treffens war die im Mai in Langenfeld stattfindende Berufsorientierungsbörse. Dort wird der ASB seine Angebote vorstellen und vor allem auf die Möglichkeiten eines Freiwilligen Sozialen Jahres und auf Praktikumsplätze hinweisen. Auch die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements sollen den Messebesucherinnen und -besuchern vorgestellt werden. „Wir freuen uns darauf, den Jugendlichen zu zeigen, welche Chancen in einem Freiwilligen Sozialen Jahr stecken und welche Möglichkeiten es gibt, sich beim ASB beruflich zu engagieren“, so Alexander Schumacher.

Die jungen Menschen erwartet dabei ein großes Angebot. Der ASB im Kreis Mettmann engagiert sich sowohl in der Erste-Hilfe-Ausbildung, bei Sanitätsdiensten und Katastrophenschutz – zu dem auch die Wasserrettung gehört –, als auch im Hausnotruf. Dabei kann der Kreisverband auf die Unterstützung von rund 3.000 Mitgliedern zählen. Typische Ausbildungsberufe sind Rettungssanitäter, Notfallsanitäter, Berufe in der Altenpflege und kaufmännische Berufe. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage unter www.mettmann.asbnrw.de und natürlich auf der Berufsorientierungsbörse BOB. 

Die BOB findet am Mittwoch, 16. Mai, von 11 bis 17 Uhr in und vor der Langenfelder Stadthalle statt und richtet sich insbesondere an Jugendliche aus Monheim am Rhein, Langenfeld und Leichlingen. Insgesamt 117 Aussteller präsentieren dort ihre Ausbildungs- und Berufsperspektiven.

Foto: Bürgermeister Daniel Zimmermann übt vor Ort in der ASB-Geschäftsstelle mit Geschäftsführer Alexander Schumacher (rechts) Erste Hilfe an einer Puppe. Mit dabei sind auch ASB-Kreisvorsitzender Marcus Kupka (links), Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, und BOB-Hauptorganisator Hans-Dieter Clauser.
Bildnachweis: Norbert Jakobs/Stadt Monheim am Rhein

asb rett fz2013 007 f zanettini 25026.000 Menschen in Paderborn mussten am 08. April 2018 ihre Wohnungen verlassen, da eine tonnenschwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden musste.

Im Einzugsbereich der Räumung lagen auch Krankenhäuser und Altenheime – eine enorme logistische Aufgabe für die Einsatzkräfte. Die Einsatzleitung hatte der Geschäftsführer des ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe, Ingo Schlotterbeck, übernommen. Er koordinierte mehr als 1.100 Einsatzkräfte, die meisten von ihnen waren ehrenamtlich im Einsatz und opferten ihr Wochenende, um einen reibungslosen Ablauf und eine gute Versorgung der Anwohner zu gewährleisten.

Die Helferinnen und Helfer des ASB und anderer beteiligter Organisationen verlegten Senioren und Patienten in andere Einrichtungen, errichteten Betreuungsplätze für betroffene Anwohner und sorgten für die Verpflegung von Betroffenen und Helfern. Zudem stand den ganzen Tag ein Transportzug mit zwei Notarztwagen, zwei Rettungswagen und vier Krankenwagen für Notfälle bereit. Mehr Infos über den ASB Regionalverband Ostwestfalen Lippe hier und den ASB-Katastrophenschutz hier
Archivfoto: ASB/F. Zanettini

asb nrw jahresempfang 2018 1 250Mit den Themen Digitalisierung und Vielfalt rücke der ASB zwei überaus bedeutsame Zukunftsthemen in den Mittelpunkt seiner Arbeit, betonte Ministerpräsident Armin Laschet in seiner Rede anlässlich des Jahresempfangs 2018 des ASB NRW e.V.

Über 200 Gäste aus Parlamenten, Verbänden, Ministerien, Verwaltungen, Firmen und befreundeten Hilfsorganisationen waren der Einladung der Samariterinnen und Samariter am 07. April 2018 in das Düsseldorfer Museum Kunstpalast gefolgt. Darunter auch die Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel.

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Twitter-Nachrichten der Staatskanzlei zum Jahresempfang hier und hier

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des 130-jährigen Jubiläums des Verbandes. „Die Gründungsväter von 1888 hätten es sich sicherlich nicht mal im Traum vorstellen können, dass sie das Fundament für eine so langandauernde Erfolgsgeschichte legen würden. Aus einer Selbsthilfeorganisation, die von sechs Zimmerleuten mit Unterstützung von jüdischen Ärzten gegründet wurde, ist ein Wohlfahrtsverband und eine Hilfsorganisation mit bundesweit 1,3 Million Mitgliedern, davon allein 166.000 in NRW, mit 40.000 hauptamtlichen und 17.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstanden“, führte ASB-NRW-Vorsitzender Dr. Georg Scholz (Foto unten rechts) in seiner Begrüßungsrede aus. Er ging auch auf aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen ein, etwa die Herausforderungen in der Pflege durch den demografischen Wandel, die Integration von Geflüchteten in Deutschland und die Probleme für den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz bei der konkreten Umsetzung der EU-Bereichsausnahme im Vergaberecht.

asb nrw jahresempfang 2018 2 250Ministerpräsident Armin Laschet (Foto oben und zweites Foto links) zeigte sich in seiner Gastrede begeistert von dem breiten Hilfsspektrum des ASB und der weltoffenen, von Solidarität und Vielfalt geprägten Grundhaltung des Verbandes. Er würdigte den enormen Einsatz der vielen haupt- und ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter, unter anderem im Katastrophenschutz, in der ambulanten und stationären Pflege, bei der Jugendarbeit und in vielen anderen Bereichen. Das ASB-Wünschewagen-Projekt, entwickelt vom ASB Regionalverband Ruhr und mittlerweile in fast ganz Deutschland im Einsatz für todkranke Menschen, wurde von ihm besonders hervorgehoben.

Auch beim diesjährigen Jahresempfang wurden innovative und bewährte ASB-Projekte geehrt, dieses Mal aus dem Bereich der Kinderhilfe. Dies waren zum einen die Hebammenzentrale Bochum, ein gemeinsames Projekt des ASB Ortsverband Bochum und der Stadt Bochum, fips Köln, ein Kinder- und Familienprojekt mit Unterstützung des ASB Köln, und die gemeinsame Kita-App des ASB Regionalverband Münsterland und der Firma MW10 AG. Die Laudator/innen waren die Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke, der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Berger und ASB-NRW-Präsident Prof. Dr. Michael Stricker.

Im Außenbereich des Museum Kunstpalast wurden den Veranstaltungsbesucherinnen und -besuchern verschiedene ASB-Leistungsbereiche präsentiert, zum Beispiel ein Katastrophenschutzfahrzeug des ASB Region Düsseldorf; der Regionalverband war zudem für den Sanitätsdienst der Veranstaltung zuständig. Im Saal konnte eine Beobachtungsdrohne des ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe, die bei Rettungsdiensten eingesetzt wird, in Augenschein genommen werden und ein Informationsstand der Arbeiter-Samariter-Jugend NRW informierte über das kommende Sommer-Zeltfestival der ASB-Jugendorganisation. Zudem wurde die neue ASB-NRW-Kampagne Arbeiter-Samariter-BUNT vorgestellt.

Mehr Informationen zur traditionsreichen Geschichte des ASB finden Sie hier

Fotos: ASB/Michael Schuff

plakat arbeiter samariter bunt 250Mit seiner neuen Kampagne „Arbeiter-Samariter-BUNT“ wirbt der Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. für eine vielfältige, solidarische und respektvolle Gesellschaft.

Der ASB versteht Vielfalt als Bereicherung und Chance und steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Behinderung, unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, jungen und alten Menschen ... auf den Punkt gebracht: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB. Wichtig sind für die Samariterinnen und Samariter deshalb der Respekt vor dem Anderssein und ein kultursensibler Umgang.

Für die neue Kampagne spielt der Arbeiter-Samariter-Bund mit seinem Namen: Durch den Austausch von nur einem Buchstaben, aus „Bund“ wird „Bunt“, zeigt der ASB Flagge für eine bunte Gesellschaft und einen vielfältigen Verband. In einer ersten Phase wurden jetzt Plakate, Aufsteller, Tassen und Postkarten erstellt. Zum Einsatz wird das Material unter anderem beim ASB-NRW-Jahresempfang 2018, dem Deutschen-Diversity-Tag am 05. Juni 2018, bei CSD-Demonstrationen in verschiedenen deutschen Städten und bei ASB-Veranstaltungen in 2018 kommen. Weiteres Kampagnenmaterial ist in Vorbereitung. Im Laufe des April 2018 wird die Kampagne offiziell bei einem Präsentationstermin vorgestellt.

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„Diversity ist eine Frage der Menschenrechte. Als Akteur im Hilfs- und Wohlfahrtsbereich ist es für den ASB Verpflichtung und Herausforderung zugleich, die Gesellschaft mitzugestalten und für einen respektvollen und solidarischen Umgang aller Menschen zu werben“, erklärt Renate Sallet, stellvertretende Vorsitzende des ASB NRW, zu den Hintergründen der Kampagne. „Vielfalt ist nicht das Problem, sondern die Lösung vieler wichtiger gesellschaftlicher Fragen.“

Und der ASB sieht die Chance, Unterschiede wie Alter, Herkunft und Geschlecht in Verbandsprozessen und der Weiterentwicklung des ASB als wichtiges kreatives Potenzial zu sehen – sowohl in Hinblick auf die Gewinnung von neuen Mitarbeiter/innen als auch in der Ansprache von neuen Kundengruppen und der Gewinnung von Mitgliedern.

Der ASB Deutschland e.V., der ASB NRW e.V. und weitere ASB-Verbände haben die Initiative „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität (www.charta-der-vielfalt.de).

Der Arbeiter-Samariter-Bund, so BUNT wie das Leben!

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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