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Am 20. Oktober 2018 fand in Warnemünde die 20. ASB-Bundeskonferenz statt. Die Versammlung ist das höchste Organ des Verbandes.

Bei der Konferenz, an der 166 Delegierte aus ganz Deutschland teilnahmen, wurden unter anderem inhaltliche Positionsbestimmungen für den Gesamtverband vorgenommen. So brachten die Delegierten auf Antrag des ASB NRW e.V. einen umfassenden und bundesweiten Diversity-Prozess im Arbeiter-Samariter-Bund auf den Weg. Die Antragssteller begründen ihren Antrag damit, dass die konsequente Umsetzung von Vielfalt im Sinne der Charta der Vielfalt auf allen Organisationsstufen dem ASB herausragende Möglichkeiten für eine nachhaltige und zukunftsweisende Verbandsentwicklung gäbe. Dies gälte sowohl für die wirtschaftliche, als auch die ideelle Perspektive, gerade auch in Verbindung mit der Geschichte des ASB, seiner Kultur und seinem Wertekodex (Beschluss als PDF).

Zudem wurde eine Resolution verabschiedet, in welcher sich der Arbeiter-Samariter-Bund von rechtspopulistischen und rechtsextremen Positionen deutlich abgrenzt. In dem vom ASB NRW e.V. eingebrachten Antrag heißt es: „Der ASB sieht sich an der Seite von Bürgerinnen und Bürgern, die Demokratie, Grundgesetz und eine offene Gesellschaft leben und verteidigen. Personen, die sich rechtspopulistisch bzw. rechtsextrem in Worten und/oder Taten äußern, und/oder mit Rechtspopulist/innen bzw. Rechtsextremen sympathisieren, haben keinen Platz im ASB und in der ASJ.“ (ganze Resolution lesen).

Zudem wurden Anträge angenommen, die sich für eine umfassende gesellschaftliche Diskussion über die Chancen von Organspenden aussprachen und die die Rechte von jungen Menschen in den Vordergrund rückten.

Auf der Versammlung standen auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Mit 90 Prozent der Stimmen wurde der Hamburger Knut Fleckenstein MdEP in seinem Amt als ASB-Bundesvorsitzender bestätigt. Der ASB werde sich laut Fleckenstein zukünftig noch stärker für ein solidarisches Miteinander einsetzen: „Wir wollen alle unterstützen, die die Menschen in unserer Gesellschaft zusammenführen und nicht spalten.“

Als stellvertretende Bundesvorsitzende wählten die Delegierten erneut Uwe Borchmann aus Rostock sowie Dr. Christine Theiss aus München. Bestätigt im Amt wurden Karl-Eugen Altdörfer aus Michelbach, Ludwig Frölich aus Hofheim im Taunus, Krimhild Niestädt aus Naumburg und Prof. Dr. Michael Stricker aus Bielefeld. ASB-Bundesarzt bleibt Dr. Georg Scholz aus Hamm. Anna Schein aus Essen wurde bereits auf der diesjährigen Bundesjugendkonferenz neu in das Amt der Bundesjugendleiterin gewählt. Neu im Gremium sind Andrea Schröder-Ehlers aus Lüneburg und Herbert Münch aus Regensburg. Die Bundeskontrollkommission bilden zukünftig Roland Hanusch, Detlef Hapke, Kai Mehliß, Martin Retsch und Sonja Spilker, als Vorsitzender des ASB-Schiedsgerichtes wurde Dr. Sebastian Paul Luth bestätigt.

Bereits am Vorabend der Versammlung wurde in einem festlichen Rahmen der Annemarie-Renger-Preis an den Sänger Roland Kaiser verliehen (mehr). Der Preis wird vom ASB Deutschland für besonderes gesellschaftliches Engagement vergeben.
Foto: ASB NRW/Renate Sallet

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