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Seit drei Jahren gibt es das Projekt „Samariter interkulturelle Öffnung" – kurz SamikÖ – beim ASB Regionalverband Ruhr. Im Rahmen eines großen „Markts der Möglichkeiten“ im ASB-Mehrgenerationenhaus in Essen präsentierten sich zum Abschluss alle Initiativen, die dabei entstanden sind.

Dazu war auch hochrangiger Besuch gekommen. Professor Aladin El-Mafaalani vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen würdigte den Einsatz und den Erfolg des ASB-Projektes. Und auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hatte Mitarbeiter entsandt – hatte es das erfolgreiche Projekt doch in den vergangenen drei Jahren finanziell unterstützt.

SamikÖ ermöglichte den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sich interkulturell zu qualifizieren. Zudem wurden in den vergangenen Jahren die Dienstleistungen des ASB Ruhr so überarbeitet, dass sie nun kultursensibel angeboten und durchgeführt werden. Nicht zuletzt entstanden neue Initiativen und Freizeit-, sowie Beratungsangebote, die zur Integration beitragen und Menschen miteinander in Kontakt bringen.

Auch politisch geht von SamikÖ ein wichtiger Impuls für den Gesamtverband aus. Denn seine Grundideen – Weltoffenheit, Solidarität, Respekt, gesellschaftliche Vielfalt und Gleichheit aller Menschen – sind auch die zentralen Werte des ASB und der ASJ.

„Der ASB-Landesverband NRW hat dieses Projekt von Anfang an sehr unterstützt. Nicht zuletzt auch deshalb, weil SamikÖ und die damit verbundene Anliegen eins zu eins in das Wertesystem unseres ASB passen“, betonte Renate Sallet, stellvertretende Landesvorsitzende. „Wir haben uns bereits bei der Projektentwicklung sowohl personell wie auch finanziell beteiligt. Wir haben den gesamten Projektverlauf mitbegleitet und den ASB Ruhr dabei unterstützt, dass die Projektidee in den gesamten Verband hineingetragen wird und auch darüber hinaus.“

Der Markt der Möglichkeiten bot nun nicht nur eine gute Gelegenheit, diese Projekte sichtbar zu machen, sondern auch und besonders dafür, sich bei allen Verantwortlichen und Beteiligten zu bedanken. „Es ist Euch gelungen, die Menschen mit ihren unterschiedlichen Kulturen miteinander ins Gespräch zu bringen. Sei es beim gemeinsamen Kochen, bei Besuchen von Moscheen, bei Veranstaltungen zu Themen, die Pflegebedürftigkeit und Alter betreffen, beim Nikolausfest und vielen anderen Gelegenheiten“, so Renate Sallet. „Ich war bei einigen Veranstaltungen dabei und kann nur sagen: Danke dafür, dass ich bei Euch so viel über andere Kulturen lernen konnte.“

Der ASB NRW wird sich dafür einsetzen, dass die Impulse von SamikÖ tief im Herzen und in der Arbeit des ASB in NRW verankert bleiben und dazu beitragen, dass das Projekt bundesweit im ASB viele „Nachahmer“ findet. Denn wo die Ziele von SamikÖ gelebt werden, bilden sie einen wichtigen Beitrag für ein wertschätzendes Miteinander in einer vielfältigen, offenen und solidarischen Gesellschaft. Mehr über SamikÖ erfahren Sie unter www.asb-ruhr.de

Foto: ASB NRW

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