asb forum nrw scholz mueller 250Am 25. November 2017 hat das „ASB Forum NRW" in der Kölner Innenstadt mit der Veranstaltung "Werte und ASB-Kultur" offiziell seine Pforten geöffnet.

Die moderne Tagungsstätte am Hansaring 10 in 50670 Köln ist vor allem als ein Ort der Vernetzung von Samariterinnen und Samariter aus Nah und Fern und aus verschiedenen Arbeitsbereichen gedacht und sowohl für Workshops als auch für Vorträge und Diskussionsveranstaltungen geeignet. Der flexibel konzipierte Veranstaltungsort ist mit einem funktionalen und ansprechenden Mobiliar, moderner Präsentationtechnik und einer komfortablen Küche ausgestattet. Eine nahegelegene Tiefgarage und die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind weitere praktische Details.

Die Räumlickeiten stehen beispielhaft für den intensiven und mehrjährigen Verbandentwicklungsprozess des ASB in NRW, der im Jahr 2015 gestartet wurde und den Arbeiter-Samariter-Bund in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland zukunftsorientiert weiterentwickeln wird.

Die Eröffnungsveranstaltung "Werte und ASB-Kultur" war ein vorläufiger Meilenstein im Rahmen dieses Verbandsentwicklungsprozesses. Durch den Tag führte Moderator Rolf Schneidereit. Der ASB-NRW-Vorsitzende und ASB-Bundesarzt Dr. Georg Scholz (Foto oben links) begrüßte die Samariterinnen und Samariter aus ganz NRW in der neuen Tagungsstätte. Er betonte, dass der Verbandentwicklungsprozess schon jetzt erste Erfolge zeige. So habe die forcierte Vernetzung der Samariterinnen aus ganz NRW zu einem noch intensiveren fachlichen Austausch geführt und in Bereichen wie Digitalisierung und Diversity Management wären bereits Aktivitäten gestartet und Expertise in der Landesgeschäftsstelle aufgebaut worden.

Fotogalerie auf Facebook

Im Anschluss gab Wilhelm Müller (Foto oben rechts) vom Präsidium des ASB Deutschland einen Einblick in die Geschichte des Arbeiter-Samariter-Bundes und erläuterte die von Humanität, Solidarität und Individualität geprägten historischen Wurzeln der ASB-Werte. Er betonte, dass der ASB die erste Selbsthilfeorganisation Deutschland wäre und aus dieser historischen Einzigartigkeit auch heute noch seine Kraft beziehe: Der ASB sei auch 130 Jahre nach seiner Gründung noch immer ein föderalistisch strukturierter und parteipolitisch unabhängiger Verband - ganz nach dem Motto „Von Menschen für Menschen“. Und nach wie vor wäre dem ASB ein Einstehen für Schwache und Benachteiligte und seine entschiedene Haltung gegen Rassismus und für Toleranz von grundlegender Bedeutung. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die vielbeachtete gemeinsame Kampagne von ASB NRW und der ASJ NRW zur Bundestagswahl 2017, die die für eine demokratische Gesellschaft substantiellen Werte wie Solidarität, Respekt, Gleichstellung, Weltoffenheit und Vielfalt ins Zentrum der Aktion rückte. Wilhelm Müller regte an, dass sich der Arbeiter-Samariter-Bund mit seinen Bundesrichtlinien und seinem Ethik-Kodex in Hinblick auf die aktuellen gesellschaftlichen und verbandlichen Entwicklungen beschäftigen und diese entsprechend modifizieren sollte.

asb forum nrw workshop nov 2017 250Im weiteren Verlauf der Tagung wurde in verschiedenen Arbeitsgruppen diskutiert, wie die Werte des ASB genauer definiert werden könnten um sie noch besser inner- und außerverbandlich zu kommunizieren. Beleuchtet wurde auch das Spannungsfeld von ASB-Werten und einer sich immer mehr beschleunigenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. Die Teilnehmenden erörterten zudem, wie der Verband seine von Respekt und Menschlichkeit geprägte Grundhaltung weiter in die Gesellschaft tragen könne.

Die Anregungen der Teilnehmenden werden nun mit den Ergebnissen aus den anderen Verbandentwicklungs-Workshops der letzten eineinhalb Jahre zusammengeführt und als Gesamtkonzept bei der Landeskonferenz 2018 in Haltern am See (Kreis Recklinghausen) präsentiert.

„Der Austausch über die ASB-Werte passte hervorragend zur Eröffnung des `ASB Forum NRW´, steht doch die Tagungsstätte symbolhaft für die am Menschen orientierte Gestaltungs- und Leistungskraft des ASB und auch für die zukünftig noch intensivere Vernetzung von Samariterinnen und Samaritern“, resümierte Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW, zum Abschluss der Veranstaltung. Mehr Informationen über das `ASB Forum NRW´ hier  
Fotos: ASB NRW

wuenschewagen weihnachtsgala 2017 250Erinnern und würdigen: Am 25. November 2017 fand im Essener Lighthouse die vorweihnachtliche Wünschewagen-Gala des ASB Ruhr statt.

200 Gäste aus Nah und Fern, darunter der erste Bürgermeister von Essen, Rudi Jelinek, der Bundestagsabgeordnete Dirk Heidenblut, ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch, Renate Sallet vom ASB-NRW-Vorstand und Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW, waren gekommen, um das vielbeachtete Projekt zu würdigen und an die Menschen zu erinnern, die das Wünschewagen-Projekt schon mit der Erfüllung eines Wunsches glücklich machen konnte.

In einer bewegenden Rede stellte Franz Müntefering (Foto), Vizekanzler a. D., Präsident des ASB Deutschland und Schirmherr des Wünschewagens, das Projekt vor. Und er schlug auch nachdenkliche Töne an: „Wir feiern hier heute eine Weihnachtsgala, ein Fest der Lebensfreude und des Frohsinns. Aber die Gala hat gleichwohl mit dem Teil des Lebens zu tun, der Sterben heißt und Abschiednehmen bedeutet. Und zwar für die, die gehen und für die, die bleiben. Sterben ist das letzte Stück Leben jedes Menschen – das kann eine sehr kurze Zeit sein oder eine ziemlich lange. Und manchmal sind es Lebenswünsche, bei denen wir helfen können, sie zu erreichen. Das sahen einige Samariterinnen und Samariter und weil sie wussten: Es passiert nichts Gutes, außer, man tut es! Sie haben den `Letzte-Wünsche-Wagen´ gestartet. Eine Chance für Sterbende, einen Ort zu erreichen, den man zu Fuß, im Krankenbett und mit dem Privat-Pkw der Familie nicht erreichen kann – das Meer, das Stadion, die Alpen, Verwandte und Bekannte …“.

Der Galaabend galt auch den vielen unermüdlich und ehrennamtlich beim Wünschewagen tätigen Menschen, in NRW allein 120 Engagierte. In Talkrunden berichteten sie – und auch Hinterbliebene – von ihren vielen berührenden Erfahrungen mit dem Projekt. Ein buntes Programm mit Tanz und Musik rundete den Abend ab. Durch die Veranstaltung führte Sabine Heinrich vom „WDR 2 Morgenmagazin“.

Der ASB Regionalverband Ruhr hat vor einigen Jahren das Projekt Wünschewagen in Essen ins leben gerufen, um Menschen, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes eine sehr niedrige Lebenserwartung haben, in einer intensiven und mit vielen Belastungen verbundenen Zeit zu unterstützen. Das Projekt hat so viel Anklang und Zuspruch bekommen, dass mittlerweile in vielen Bundesländern ASB-Wünschewagen fahren, um letzte Wünsche zu erfüllen.

Mehr Informationen unter www.wuenschewagen.com und www.asb-ruhr.de

Foto: ASB NRW

imagebroschuere asb nrw cover 2017 250Welche Dienstleistungen bieten die regionalen ASB-Verbände in Nordrhein-Westfalen an? Welche inhaltlichen Themen und politischen Forderungen bewegen die Samariterinnen und Samaritern? Wie hat sich der ASB seit seiner Gründung vor 130 Jahren entwickelt?

Diese und weitere Fragen beantwortet eine neue Broschüre des ASB NRW e.V. mit dem Titel "Wir in Nordrhein-Westfalen". Auf 76 reich bebilderten Seiten können sich Interessierte über die Hilfsleitungen und die Werte einer der großen Hilfsorganisationen in NRW informieren.

Die Veröffentlichung gibt einen Einblick in die ASB-Aktivitäten beim Katastrophenschutz, der ambulanten und stationären Pflege, dem Rettungs- und Sanitätsdienst und der Kinder- und Jugendhilfe. Zudem enthält sie Informationen über ein bürgerschaftliches Engagement beim ASB, die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten an der ASB-Landesschule NRW, die Tagungsstätte "ASB Forum NRW" und vieles mehr. 

Die Broschüre kann hier als PDF angeschaut werden. Gedruckte Einzelexemplare können kostenfrei bestellt werden unten presse (at) asb-nrw.de (solange der Vorrat reicht).
Bild: ASB NRW

asb figuren klein 250Seit 2011 können Bedürftige in NRW vergünstigt Bahnen und Busse in Anspruch nehmen, jährlich sind das ca. 300 000 Personen. Die NRW-Landesregierung will die Finanzierung dieses Sozialtickets nun sukzessive einstellen.

Der ASB NRW e.V. sieht diese Ankündigung überaus kritisch und fordert die Landesregierung auf, von den Plänen Abstand zu nehmen. Vielmehr sollen verstärkt Anstrengungen unternommen werden, den öffentlichen Nachverkehr gerade auch für Menschen mit schmalem Geldbeutel noch attraktiver zu machen.

Die Sparmaßnahme trifft gerade diejenigen, für die Mobilität besonders wichtig ist, um sich beruflich und privat weiterzuentwickeln. Zudem ist es ökologisch fragwürdig, Anreize zu schaffen, um vermehrt den Personentransport von der Schiene auf die Straße umzuleiten.
Bild: ASB NRW

tag des paritaetischen nrw nov 2017 250Rund 550 Gäste aus ganz Nordrhein-Westfalen kamen am 17. November 2017 zum Tag des Paritätischen NRW in die Wuppertaler Stadthalle. Neben fachlichen Workshops stand auch die 35. Mitgliederversammlung des Wohlfahrtsverbandes mit Wahlen zum Landesvorstand auf der Tagesordnung.

Der ASB NRW e.V. und die regionalen ASB-Verbände in Nordrhein-Westfalen sind Mitglied im Paritätischen NRW. Der Arbeiter-Samariter-Bund brachte sich und seine Expertise an verschiedenen Stellen in die Veranstaltung ein. So war ASB-NRW-Geschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink als Experte zu einem Forum über das Bürgerengagement der Zukunft eingeladen, an dem auch Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, teilnahm. Sandbrink erläuterte die Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Gewinnung von freiwillig Aktiven und gab dabei auch einen Einblick in die Ehrenamtsarbeit des ASB. Vor der Stadthalle präsentierte des ASB Ruhr e.V. sein vielbeachtetes Wünschewagen-Projekt (www.wuenschewagen.com), das schwerstkranken Menschen Wunschfahrten erfüllt und mittlerweile in fast allen Bundesländern vom ASB realisiert wird.

Neben dem Austausch zwischen den ASB-Mitgliedsorganisationen und der Präsentation der innerverbandlichen Arbeit zog der Paritätische NRW auch politisch klare Position: „Rechtspopulistische Hetze und bürgerliche Brandstifter: Die gesellschaftlichen Entwicklungen machen uns immer wieder berechtigte Sorgen“, erklärte Elke Schmidt-Sawatzki, Vorsitzende des Parität NRW. „Aber Tage wie dieser machen mir Mut. (…) Gestalten wir gemeinsam eine bunte und vielfältige Gesellschaft!“ Der Paritätische setzt sich ohnehin immer wieder für Toleranz, Offenheit und Vielfalt ein, zuletzt mit der bundesweiten Kampagne „Vielfalt ohne Alternative“.

Der Landesvorstand und die Mitgliedsorganisationen nutzten die Mitgliederversammlung, um Hermann Zaum, den langjährigen Landesgeschäftsführer des Paritätischen NRW, zu verabschieden. Zum 1. Dezember 2017 übernehmen Andrea Büngeler und Christian Woltering als Doppelspitze das Amt. Der ASB NRW e.V. dankt Hermann Zaum für die langjährige, überaus vertrauensvolle Zusammenarbeit und freut sich auf einen regen Austausch und viele spannende Projekte mit der neuen Landesgeschäftsführung und dem neuen Landesvorstand, der während des Tages der Paritätischen zur Hälfte neu gewählt wurde.

Das Bild zeigt den ASB-Wünschewagen, davor zu sehen sind (v.r.) ASB-NRW-Geschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink, der zukünftige Parität-NRW-Geschäftsführer Christian Woltering, ASB-NRW-Vorstandsmitlgied Renate Sallet und zwei Mitarbeiterinnen des Wünschewagen-Projekts. Foto: ASB NRW

netzwerktreffen nov 1 250Die Chancengleichheit der Geschlechter, die internationale Situation von LSBTTI*, der Umgang mit rechtspopulistischen Strömungen und die Teilnahme an den kommenden CSD-Veranstaltungen waren spannende und herausfordernde Themen des vierten LSBTTI*-Netzwerktreffens „Vielfalt im ASB“.

Die Veranstaltung fand am 10. und 11. November 2017 in den neuen Tagungsräumlichkeiten des ASB NRW e.V., dem ASB Forum NRW, statt. Renate Sallet (Foto 2. rechts) vom Vorstand des ASB NRW begrüßte die Samariterinnen und Samariter aus vier Landesverbänden und vom Bundesverband. In ihrem Grußwort machte sie deutlich, wie wichtig Vielfalt für eine demokratische Gesellschaft und einen Verband wie den ASB – der sich für Werte wie Respekt, Solidarität und Weltoffenheit stark macht – sind.

Anschließend gab Wilhelm Müller (Foto rechts) vom Präsidium des ASB Deutschland einen Einstieg in das erste Tagungsthema, der Chancengleichheit der Geschlechter. Mit seinen profunden und bewegenden Einblicken in die Geschichte der Samariterinnen verdeutlichte er das bedeutsame Engagement von Frauen im Arbeiter-Samariter-Bund seit dessen Gründung. Bemerkenswerterweise herrschte schon von Anfang an eine große Selbstverständlich zwischen den Samaritern beiderlei Geschlechts. Auch in gesellschaftspolitischen Fragen stand der ASB auf der Seite der Frauen, wie in den 1920er-Jahren bei seinem Kampf um die Abschaffung des Abtreibungsparagraphen 218. Wilhelm Müller rundet seine Ausführungen mit dem Apell ab, dass sich der ASB zukünftig noch intensiver gesellschaftlich engagieren und noch klarer Stellung bei aktuellen politischen Debatten beziehen sollte.

Inken Renner (Foto Mitte), Bundesvorstandsmitglied des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland (LSVD), beleuchtete in ihrem darauffolgenden Referat „Geschlecht und Geschlechterrollen und die beruflichen und gesellschaftlichen Auswirkungen“ die Möglichkeiten und Strategien einer Gleichstellung von Frauen und Männern, gerade auch unter dem Aspekt des Diversity Managements.

netzwerktreffen vielfalt karte 250Über die internationale Situation von LSBTTI* und die zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräume von NGOs zur Stärkung von LSBTTI*-Strukturen berichtete dann Klaus Jetz, Geschäftsführer der Hirschfeld-Eddy-Stiftung und des LSVD Bundesverbandes. Im Anschluss erläuerte Bernd Ilg vom ASB Bundesverband über die Struktur und die Arbeitsweise der Auslandshilfe des ASB Deutschland.

Beim letzten inhaltlichen Tagesordnungspunkt am ersten Netzwerktag diskutierten die Samariterinnen und Samariter über den erstarkenden Rechtspopulismus in Deutschland. Von Teilnehmenden wurde angeregt, dass sich der Verband hier klarer positionieren müsse, nicht nur aufgrund seiner Werte, die von Solidarität, Vielfalt und Toleranz geprägt wären, sondern auch aufgrund der Verbandsgeschichte: Der ASB war ab 1933 von den Nationalsozialisten de facto verboten worden.

Der zweite Netzwerktag hatte starken Praxisbezug und befasste sich mit der Initiative Charta der Vielfalt, dem „Internationaler Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie“ (IDAHOT) und den kommenden CSD-Veranstaltungen. So wurde angeregt, dass neben dem ASB Deutschland und einiger weiterer ASB-Gliederungen vor Ort, noch mehr Verbände bei der Unternehmensinitiative Mitglied werden sollten (siehe hier), um so inner- und außerverbandlich ein deutliches Zeichen für Vielfalt zu setzen.

Beim nächsten Treffen, das in der ersten Hälfte 2018 stattfinden wird, werden die bei der jetzigen Zusammenkunft angedachten ASB-Aktivitäten zu den kommenden CSD-Veranstaltungen erneut ein Schwerpunktthema sein.

Ausführlicher Nachbericht hier
Das Netzwerk auf Facebook

Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

malstifte 250 2Das ASB-Projekt "Sozial macht Schule" (SMS) ruft zum großen Malwettbewerb unter dem Motto „Willkommen bei Familie Kunterbunt!“ auf. Die Kreativaktion findet mittlerweile zum elften Mal statt.

Familien sind so bunt wie das Leben: Manchmal haben die Kinder eine Zwillingsschwester oder drei Brüder, manchmal wohnen die Großeltern mit im gleichen Haus oder Mutter und Vater in verschiedenen Wohnungen, manchmal gibt es zwei Mütter, manchmal gehört ein Hund oder eine Katze zur Familie etc. Die Vielfalt der verschiedenen Familien ist so groß wie es Menschen auf der Welt gibt und diese Buntheit macht unsere Gesellschaft so einzigartig und lebenswert.

Der Malwettbewerb ist nicht nur ein guter Anlass, sich kreativ zu betätigen, sondern durch die Teilnahme helfen die Schülerinnen und Schüler auch anderen Menschen. Für jedes selbstgemachte Bild, das die jungen Künstlerinnen und Künstler einreichen, spendet die Kölner Kanzlei Rödl & Partner 1,- Euro für ein vom ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen unterstütztes Tagesbetreuungszentrum für Kinder in Südafrika, dem Day-Care-Centre Relebohile. Täglich werden dort 150 Mädchen und Jungen betreut.

Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler an Schulen in Nordrhein-Westfalen bis einschließlich 18 Jahre. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, gemalt werden können Familien bei gemeinsamen Unternehmungen, zum Beispiel bei spannenden Ausflügen, dem lustigen Spielenachmittag oder im Sommerurlaub. Die jungen Künstlerinnen und Künstler können sich auch darüber Gedanken machen, wie Familien in anderen Ländern und in anderen Kulturen leben. Mögliche Motive sind auch grafische Spielereien mit Buchstaben (zum Beispiel mit Worten in verschiedenen Sprachen) oder Zahlen. Von den schönsten Motiven des Wettbewerbes wird eine Postkartenserie erstellt.

Alle gängigen, in der Schule angewandten Maltechniken können in Frage kommen (Wasserfarben, Wachsmal- und Buntstifte, Filzer, Papierkollagen, Linoldruck etc.). Es sind zusätzlich auch Fotos und am Computer erstellte Bilder erlaubt. Die Bilder können in einem Format zwischen DIN A4 und DIN A2 (also in einer Größe zwischen ca. 21 x 30 Zentimeter bis ca. 42 x 60 Zentimeter) eingereicht werden. Dabei ist es egal, ob sie ein Hoch- oder Querformat haben. Die Bilder für den Versand bitte nicht knicken, da dies beim Druck stören kann.

Die offizielle Wettbewerbsausschreibung kann angefordert werden unter: E-Mail: presse (at) asb-nrw.de. Einsendeschluss ist der 25. Januar 2018 (Posteingang). Auf der Rückseite des eingereichten Bildes bitte Vor- und Nachname, Alter, Klasse und Schule gut leserlich vermerken. Die Bilder bitte einsenden an: Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V., Projekt "Sozial macht Schule", Kaiser- Wilhelm-Ring 50, 50672 Köln.

Sozial macht Schule ist ein Projekt des ASB NRW e.V. und richtet sich an Schulen und soziale Einrichtungen mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler an soziale Verantwortung heranzuführen und ihre soziale Kompetenz zu stärken. Infos über den Malwettbewerb gibt es hier.
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

asb fahnenDie Lehrgangstermine der ASB-Landesschule NRW für 2018 sind vor Kurzem auf der Internetseite der ASB-Landesschule NRW in den Rubriken Rettungsdienstlehrgänge und Ausbilderlehrgänge bekanntgegeben worden.

Zeitgleich wurden die Anmelde- und Infoseiten für die Aus-und Fortbildungen überarbeitet. Eine Anmeldung kann man mit dem als Download zur Verfügung stehen Formular vornehmen.

Für Rückfragen und Auskünfte zum Lehrgangsprogramm steht das Team der Landesschule unter Telefon 02235-92728-0 und per E-Mail-Kontakt gerne zur Verfügung.
Foto: ASB Archiv

stoerer netwerktreffen nov 2017 250Das mittlerweile vierte bundesweite LSBTTI*-Netzwerktreffen "Vielfalt im ASB" findet am 10. und 11. November 2017 in Köln statt.

Als inhaltliche Schwerpunkte sind die Themen „Geschlecht und Geschlechterrollen und die beruflichen und gesellschaftlichen Auswirkungen“ und die internationale Situation von LSBTTI* vorgesehen. Auch das Thema „Diversity Management“, also die Gewinnung und Bindung von Kund/innen, Mitarbeiter/innen und Mitgliedern, wird – wie beim Treffen im März 2017 – zur Sprache kommen.

Getagt wird am Freitag, den 10. November 2017, von 11:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr und am Samstag, den 11. November 2017, von 10:00 Uhr bis ca. 13:30 Uhr im neuen ASB Forum NRW (Hansaring 10, 50670 Köln). Das ASB Forum NRW befindet sich wenige Meter entfernt von der Landesgeschäftsstelle des ASB NRW e.V. (Kaiser-Wilhelm-Ring 50, 50672 Köln).

Für Grußworte zur Veranstaltung konnten Wilhelm Müller (Präsidium ASB Deutschland) und Renate Sallet (Vorstand ASB NRW) gewonnen werden. Das ausführliche Programm und das Anmeldeformular sind hier als PDF downloadbar. Am Freitagabend ist ein gemeinsamer Besuch des legendären Kölner Scala-Theaters vorgesehen.

Sollte noch ein Übernachtungsplatz benötigt werden, bitten die Organisatoren um umgehende Rückmeldung. Auch bei inhaltlichen Anregungen bzw. Fragen zum Netzwerktreffen steht Frank Hoyer vom Organisationsteam unter der Telefonnummer 0221-949707-21 bzw. per E-Mail hoyer (at) asb-nrw.de gerne zur Verfügung.

Egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern … wir freuen uns über Ihre Teilnahme! Wir sehen uns in Köln! 

Foto: ASB NRW

wuenschwwagen asb ruhr 250Um vorbildliche Projekte bekannt zu machen und zu würdigen, loben das Land NRW und die NRW-Stiftung `Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege´ jährlich den Engagementpreis NRW aus.

„Generationen schaffen Möglichkeiten – gemeinsam Engagement gestalten“: Unter diesem Motto sind in 2017 zwölf Projekte für den Engagementpreis nominiert worden, darunter auch das Wünschewagen-Projekt des ASB Regionalverband Ruhr.

Bis zum 31. Oktober 2017 hat man die Möglichkeit, im Rahmen des Publikumsvotings für seinen Favoriten abzustimmen. Der Preisträger wird am 07. Dezember 2017 bei einer feierlichen Veranstaltung in Düsseldorf bekanntgegeben.

Hier geht es zur Abstimmung

Der ASB Regionalverband Ruhr hat vor einigen Jahren das Projekt Wünschewagen gestartet, um Menschen, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes eine sehr niedrige Lebenserwartung haben, in einer intensiven und mit vielen Belastungen verbundenen Zeit zu unterstützen. Der Wünschewagen ermöglicht in der letzten Lebensphase begleitete Fahrten zu Wunschzielen. Das Projekt hat so viel Anklang und Zuspruch bekommen, dass mittlerweile in vielen Bundesländern ASB-Wünschewagen fahren, um Wünsche zu erfüllen. Internetseite des Wünschewagens

Der ASB NRW drückt dem Wünschewagen-Team die Daumen bei der Auslobung des Engagementpreis NRW 2017!
Foto: ASB Ruhr