passwort cultra buch fuer bruehl 2017Brühl liest in diesem Frühjahr und Sommer "Anders“ von Andreas Steinhöfel: Ein Initiatorenkreis, mit dabei das ASB-Jugendkulturhaus „Passwort Cultra“, hat die Aktion "Unser Buch für Brühl" ins Leben gerufen.

Bei der Auswahl des Buches waren in einem ersten Schritt fünf weiterführende Brühler Schulen involviert und anschließend alle interessierten Brühler Bürger/innen, welche über ein Online-Voting oder persönlich in der Buchhandlung Brockmann mitabstimmen konnten.

Der Lese- und Aktionszeitraum ist vom 26. Juni bis 09. Juli 2017. Die Eröffnungsfeier findet am 22. Juni 2017 um 17:00 Uhr auf der Rathaustreppe in der Brühler Innenstadt mit dem Schirmherr der Aktion, Bürgermeister Dieter Freytag, und verschiedenenen Aktionen statt. Die Abschlussveranstaltung mit der Ausstellung der Workshop-Ergebnisse wird am 09. Juli 2017 von 14 bis 18 Uhr im ASB-Jugendkulturhaus "Passwort Cultra" sein.

Ob Leseratte oder Muffel, alle Brühler Bürger/innen können sich an "Unser Buch für Brühl" beteiligen: Vom Vorlesen im Park oder im Frisörsalon, einem Flashmob in der Innenstadt oder einem Poetry Slam im Schwimmbad ist vieles denkbar. Die Events können in einen Veranstaltungskalender auf www.passwort-cultra.de eingetragen werden.

Eine Rezension mit Leseprobe zu "Anders" von Andreas Steinhöfel gibt es hier und mehr Infos zur Aktion hier. Zudem kann man sich auf YouTube einen Teaser über "Unser Buch für Brühl" anschauen.

zentrum plus holthausen 25010 Jahre Geschichtsschreiberprojekt und 10 Jahre zentrum plus: Der ASB Region Düsseldorf e.V. kann in 2017 gleich zwei Jubiläen begehen.

„Erinnerungsschätze bewahren“ lautet der Leitsatz, der das Projekt „Geschichtsschreiber“ des ASB Region Düsseldorf begründet hat. Ältere Menschen können viele lebendige Geschichten erzählen aus einer Zeit, die den meisten heute fremd ist. Sie berichten von Krieg, Flucht und Vertreibung, aber auch von Wiederaufbau, Familie und neuer Heimat.

Der ASB hat die „Geschichtsschreiber“ im Jahr 2007 ins Leben gerufen, um diese Erinnerungen zu erhalten und an zukünftige Generationen weiterzugeben. Dazu werden die Erzähler mit Menschen zusammengebracht, die sich die Geschichten anhören und aufschreiben. Entstanden sind Texte, die ein lebendiges Bild vom Alltag in früheren Jahren vermitteln. Seit der Auftaktveranstaltung im Ratinger Tor vor zehn Jahren sind weit mehr als 100 Texte sowie ein Sammelband entstanden; ein weiterer Sammelband ist in Arbeit. Zu den regelmäßigen Lesungen sind Gäste jederzeit herzlich willkommen.

Die zentren plus in Düsseldorf waren zunächst als Beratungs- und Begegnungsstätten für ältere Menschen in ihrem Stadtteil geplant. Unter dieser Voraussetzung startete der ASB in Düsseldorf Holthausen 2007 sein neues Projekt. Schnell wurden die zwei angemieteten Einrichtungen zu klein, so dass man 2010 in die ehemalige Gaststätte „Becker’s“ auf der Henkelstraße zog.

Nach mittlerweile zehn Jahren findet dort so viel mehr statt, dass die ursprünglichen Angebote um die Bereiche Bildung, Bewegung und Bürgerschaftliches Engagement erweitert wurden: gemeinsames Frühstück und Spiele, Sprach-, Computerund Tanzkurse, Ausstellungen, Gymnastik, das Netzwerk Holthausen etc. Interessierte sind gerne gesehen!

Ansprechpartnerin für das Projekt „Geschichtsschreiber“ ist Bärbel Deußen. Sie ist telefonisch erreichbar unter 0211/93031-32 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Für das zentrum plus steht Ute Frank telefonisch unter 0211/93031-44 oder per E-Mail unter u.frank (at) asb-duesseldorf.de als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Der ASB Region Düsseldorf ist im Internet hier zu finden.
Foto: ASB Region Düsseldorf

nichtmituns logo 250Am Samstag, den 17. Juni 2017, findet in Köln der Friedensmarsch "#NichtMitUns - Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror" statt.

Im Aufruf heißt es: "Paris, Brüssel, Orlando, Berlin, Istanbul, St. Petersburg, Kabul, Manchester, London, immer wieder in Syrien, Israel, im Irak, Jemen, in Pakistan und an anderen Orten dieser Welt: Die Anschläge von Menschen, die sich zur Rechtfertigung ungefragt auf den Islam berufen, häufen sich. Sie erschrecken uns alle - Muslime wie Nicht-Muslime. Wir alle leiden mit den Opfern und ihren Angehörigen - ganz egal zu welcher Religion oder welcher Weltanschauung man sich bekennt."

Der ASB NRW e.V. unterstützt die Aktion "#NichtMitUns" am 17.06.2017 und ruft zur Teilnahme am Friedensmarsch auf. Zudem stellt er während der Veranstaltung ein Sanitätsdienstteam.

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samariter kick nrw 2017 1 250200 Fußballfans, davon ca. 120 Spielerinnen und Spieler in 15 Mannschaften, kamen am 10. Juni 2017 zum vierten Samariter Kick NRW. Turnierort war erneut die Soccerplace-Halle in Witten. Das Turnier findet seit 2014 jährlich statt.

Den ersten Platz sicherte sich die Mannschaft des ASB Vest Recklinghausen in einem packenden Finalspiel mit 4:0 Treffern gegen das Team „ASB Münsterland 1“. Der Wanderpokal, feierlich überreicht von ASB-NRW-Vorstandsmitglied Renate Sallet, wird nun für ein Jahr in der ASB-Geschäftsstelle in Marl stehen. Den dritten Platz konnte sich mit einem 9:4 der „ASB Witten 2“ gegen die Kollegen von „Witten 1“ sichern. Ein Pokal für die besten Schlachtenbummler ging an die Fußballfans des ASB Münsterland.

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„Neben Spaß und Spannung bietet der Samariter Kick auch immer die Möglichkeit, Samariterinnen und Samariter aus anderen Arbeitsbereichen und NRW-Gebieten kennenzulernen und sich in einem lockeren Rahmen auszutauschen“, erklärte Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW, nach dem Turnier.

Der ASB NRW dankt allen, die zum Gelingen des vierten Samariter Kick NRW beigetragen haben, wie dem Turnierleiter David Budniok, dem Schiedsrichterteam um Sven Häffner, dem Sanitätsdienst des ASB Witten, dem Cateringservice Heyer aus Wetter und dem Team vom Soccerplace Witten unter Leitung von Ute Brinkmann.
Foto: Holger Steffens

flyer vielfalt cover 2 250Der ASB NRW e.V. hat einen Flyer mit dem Titel "Wir helfen hier und jetzt. Und das ist auch gut so." veröfffentlicht.

Auf acht Seiten gibt die Veröffentlichung einen Einblick in das an Solidarität und Respekt orientierten Welt- und Menschenbild des ASB: Der Verband begreift Vielfalt als Chance und Bereicherung.

Zudem werden in dem Flyer das bundesweite LSBTTI*-Netzwerk "Vielfalt im ASB" und die "Charta der Vielfalt", die verschiedene ASB-Verbände unterzeichnet haben, vorgestellt.

Der Flyer kann hier als PDF angesehen werden. Der ASB NRW stellt allen ASB-Verbänden aus Nah und Fern gerne gedruckte Exemplare zum Verteilen kostenfrei zur Verfügung (solange der Vorrat reicht). Bestellungen bitte per E-Mail richten an queer @ asb-nrw.de.

Bild: ASB NRW

ballons 250 250Mit einem großen Sommerfest feiert der ASB Regionalverband Ruhr e. V am 1. Juli 2017 von 10:00 bis 18:00 Uhr auf dem Kennedyplatz in Essen ein 125-jähriges Doppeljubiläum.

Zum einen ist der ASB Ruhr e. V. in 2017 satte 105 Jahre alt: Bereits 1912 entstand die Essener Ortskolonne des Arbeiter-Samariter-Bundes und ist damit die älteste Gründung im ASB Regionalverband Ruhr, zu dem auch die Ruhrgebietsstädte Bottrop, Mülheim a. d. Ruhr und Hattingen gehören. Zum anderen kann der Verband in 2017 auf 20 Jahre Kindertagesstätten zurückblicken.

Das bunte Familienfest am 01. Juli 2017 wird von Samariter Martin von Berswordt-Wallrabe moderiert und wartet mit einem abwechslungsreichen Bühnen- und Tagesprogramm für Groß und Klein auf:
• Offizielle Grußworte (u. a. von Rudolf Jelinek, 1. Bürgermeister der Stadt Essen, und Dr. Georg Scholz, Vorsitzender des ASB NRW e.V.)
• Auftritt der Tanzgarde „Närrische 11“
• Show der ASB Ruhr-Rettungshundestaffel
• Offizielle Einweihung des zweiten Wünschewagens
• Auftritt des interkulturellen Chors von Dr. Lesley Olson (Folkwang Universität der Künste)
• Preisverleihung Sanicontest 2017 der Arbeiter-Samariter-Jugend Ruhr
• Podiumsdiskussion zum Thema Kindertagesstätten
• Auftritt des ASB-Kinder- und Familienzentrums „Bärenhöhle“
• Tanzaufführung der ASB-Kita „Phantasia“
• Konzert der Essener Folk/Pop-Band „ABack“
• ASB-Walking-act
• ganztätige DJ-Musik

Zudem präsentieren sich alle Bereiche des ASB Regionalverband Ruhr e. V. mit verschiedenen Informationsständen und Aktionen zum Mitmachen, wie zum Beispiel ein ASB Ruhr-Bobbycar-Parcours des Rettungsdienstes, das Projekt „Der Wünschewagen“ mit einem Auftruf zu einer Wunsch-Ballon-Aktion und das Team der ASB Betriebs GmbH Bottrop mit dem Alterssimulationsanzug „GERT“.

Der ASB Ruhr freut sich über Besucher aus Nah und Fern!

Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

asb bergisch land leverkusen betreutes wohnen mai 2017 250 1Der ASB Regionalverband Bergisch Land hat ein neues innovatives Wohnprojekt für Menschen mit sogenannter Doppeldiagnose (psychische Erkrankung und Sucht) und gleichzeitigem Pflegebedarf eröffnet. Die Einrichtung ist in dieser Form bislang einmalig in Nordrhein-Westfalen.

Das Konzept sieht vor, dass die erkrankten Menschen selbstständig in einer eigenen Wohnung leben, hierfür stehen im Haus insgesamt elf Appartements zur Verfügung. Der ambulante Pflegedienst des ASB Bergisch Land und das ambulante betreute Wohnen des ASB Fassbacher Hofs sind im gleichen Haus angesiedelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erbringen ihre Dienstleistungen gemeinsam für die Bewohner/innen der Einrichtung.

Zur Eröffnung Mitte Mai 2017 kamen ca. 70 Gäste, darunter der Leverkusener Oberbürgermeister Uwe Richrath und Vertreter/innen des Landesverbandes Rheinland (LVR)  und von sozialen Einrichtungen und Fachkliniken. Dirk Harms (Foto links), Architekt des neuen Wohnprojekts, übergab Anne Paweldyk (rechts), Geschäftsfüherin des ASB Regionalverband Bergisch Land, symbolisch den Schlüssel für das Haus, der in diesem Fall aus vielen kleinen Topfpflanzen bestand: Je eine Pflanze für jedes Appartement sowie für das Büro des Pflegedienstes und das Betreute-Wohnen-Büro. Die Pflanzen sollen für die Hoffnung stehen, die jeder mit dem neuen Projekt verbindet, sagte Dirk Harms.

Herr Krüger und Frau Hübel vom ASB Faßbacher Hof erläuterten ausführlich das Konzept, das eine Versorgungslücke für Menschen mit Doppeldiagnose schließt, da man deren besondere Bedarfe bei einsetzender Pflegebedürftigkeit in regulären Pflegeheimen nur selten gerecht werden kann. Oberbürgermeister Richrath freute sich, dass der ASB das Wohnhaus in Leverkusen-Manfort eingerichtet hat. Anne Paweldyk zeigte sich glücklich, dass aus der ursprünglichen Idee nun Wirklichkeit geworden sei und bedankt sich ganz herzlich bei allen, die daran beteiligt waren. Sie wünschte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Erfolg. Zum Schluss wandte sich die Geschäftsführerin an die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses: " Ich wünsche Ihnen, dass Sie in diesem Haus Ihren Wunsch auf ein selbstständiges Wohnen in Ihrer ganz eigenen Lebensqualität erfüllen können und dass Sie sich hier immer wohl fühlen."

Mehr über den ASB Regionalverband Bergisch Land hier
Foto: ASB NRW/Stefan Sandbrink

asb koeln reisebus 250Europas größtes Fest für Menschen mit und ohne Behinderung findet am Samstag, den 20. Mai 2017, von 10 bis 18 Uhr in Köln statt.

Ein umfassendes Bühnenprogramm und zahlreiche Mitmachaktionen sorgen auf dem Gelände des Kölner Rheinparks für Unterhaltung von Groß und Klein. Über 150 Aussteller präsentieren sich mit vielen Mitmachangeboten. Der Eintritt ist frei. Schirmherr des Tages der Begegnung, der vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) durchgeführt wird, ist der Schauspieler Samuel Koch.

Der ASB Köln ist wie in den letzten Jahren auch wieder vor Ort und wird auf seinem Präsentationsbereich unter anderem seinen Reisebus vorstellen. Das Fahrzeug ist nicht nur einer der modernsten seiner Klasse, sondern auch barrierefrei ausgebaut. So ermöglicht der Reisebus auch Senior/innen und Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen, etwa Menschen im Rollstuhl, einen angenehmen, auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Reisekomfort. Schon seit über 40 Jahren bringt der ASB Köln Menschen mit und ohne Behinderung zu interessanten und erholsamen Reisezielen in Nordrhein-Westfalen und ganz Europa.

Die Besucher/innen können sich am Stand des ASB Köln auch über die vielen weiteren Leistungen und Hilfsangebote des Verbandes informieren. Zudem sind die Samariterinnen und Samariter wieder für den Sanitätsdienst der Veranstaltung verantwortlich. Mehr über den ASB Köln hier
Foto: ASB Köln

vielfalt ohne alternative paritaet kampagne 250Der Paritätische Gesamtverband hat mit Unterstützung seines nordrhein-westfälischen Landesverbandes, bei dem der ASB NRW e.V. Mitglied ist, die Aktion "Vielfalt ohne Alternative!" gestartet.

Die Initiative bringt zum Ausdruck, dass sich der Paritätische und seine Mitgliedsorganisationen den Handlungsprinzipien Toleranz, Offenheit und Vielfalt sowie Gleichwertigkeit von Ungleichem verpflichtet fühlen. 

Neben Plakaten und Aufklebern wurde die Internetseite www.vielfalt-ohne-alternative.de erstellt, die Argumente gegen Vorurteile und Stammtischparolen, unter anderem zu den Themen Flüchtlinge, Inklusion und (Patchwork-)Familie, bereithält. mehr
Foto: ASB NRW unter Verwendung eines Motivs des Paritätischen Gesamtverbands

deeskalationsseminar asb asj mai 2017 hattingen 250Am 12. und 13. Mai 2017 fand in Hattingen ein gemeinsames Deeskalationsseminar der ASJ NRW und des ASB NRW statt.

15 Teilnehmer/innen aus beiden Verbandsgremien lernten gemeinsam Strategien, um kritische Situationen besser einzuschätzen und gegebenenfalls frühzeitig eingreifen zu können.

Das Thema Gewaltprävention betrifft viele Bereiche beim ASB, etwa den Rettung- und Sanitätsdienst, wo Gewalt gegen Sanitäter/innen in letzter Zeit zugenommen hat. Auch in der Jugendverbandsarbeit der ASJ, unter anderem bei Ferienfreizeiten, ist Konfliktmanagement ein Thema. Das Seminar unter Leitung von Tim Bärsch (BaER - Akademie Essen) bot sich daher für einen Intergenerationendialog an, der die Synergien zwischen ASJ und ASB weiter stärken soll.

„Die Prävention von Gewalt, also ein respektvolles und friedliches Miteinander zu fördern, geht alle an, egal ob Jung oder Alt. Die Gruppe beim Seminar hatte sich schnell gefunden und ASB und ASJ lernten mit viel Neugier und Spaß mit- und voneinander“, so Renate Sallet, Landesvorstandsmitglied des ASB NRW e.V.
Foto: ASJ NRW/Solveig Velte