In einem ehemaligen Hotel im Zentrum von Ahlen hat der ASB Regionalverband Münsterland e.V. Anfang Oktober 2018 ein „Haus der Talente“ eröffnet.

In dem Gebäude, das nach seinem Umbau nun sowohl Gemeinschaftsräume als auch private Schlafzimmer umfasst, können bis zu zehn Flüchtlinge untergebracht und auf den Alltag in Deutschland vorbereitet werden. Dabei richtet sich die Einrichtung an junge Männer mit Bleiberecht.

Im Fokus der Betreuung stehen zum einen Integrationsmaßnahmen, zum anderen werden den Flüchtlingen berufliche Perspektiven eröffnet. Auch das Trainieren der deutschen Sprache und viele praktische Informationen über den für viele Flüchtlinge erst einmal ungewohnten Alltag in Deutschland gehören dazu.

Bei der offiziellen Einweihungsfeier zeigte sich die stellvertretende Vorsitzende des ASB NRW e.V., Renate Sallet, von dem Projekt begeistert: "Ich freue mich, dass der ASB Münsterland mit dem `Haus der Talente` Menschen mit Fluchthintergrund gute Startbedingungen für eine gelungene Integration bietet." Mehr Informationen über den ASB Regionalverband Münsterland e.V. hier
Foto: ASB NRW

Im April 2017 hat der ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe in Paderborn eine im Bevölkerungsschutz aktive Einsatzgruppe, die von Geflüchteten getragen wird, ins Leben gerufen.

Über 50 Frauen und Männer, die aus ihrer Heimat flüchten mussten, engagieren sich nun im Sanitätsdienst und im Katastrophenschutz. Sie waren schon bei Evakuierungs- und Versorungsmaßnahmen im Rahmen einer Bombenentschärfung und bei der sanitätsdienstlichen Betreuung von Veranstaltungen im Einsatz.

Neben der fachlichen Ausbildung bekommen die freiwillig Aktiven unter anderem auch die Möglichkeit, ihre deutschen Sprachkenntnisse auszubauen. Außerdem eröffnet der ASB berufliche Perspektiven, etwa durch Aus- und Fortbildungen im Rettungsdienstbereich. In einem Artikel des Westfalen Blatts wird das ASB-Projekt ausführlich vorgestellt.
Foto. ASB Archiv/F. Zanettini

Mit der Übernahme des Pflegedienstes Care24 der Aidshilfe Düsseldorf im Oktober 2015 war die Sozialstation des ASB Region Düsseldorf auf mehr als das Doppelte angewachsen.

Kurzfristig wurde daher die ambulante Pflege in neue Räumlichkeiten nahe der Universitätsklinik Düsseldorf ausgelagert und nahm dort ihren Betrieb auf. Drei Jahre später konnten nun neue Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft der ASB-Hauptgeschäftsstelle in Düsseldorf-Bilk mit ausreichenden Parkflächen und großen Lagermöglichkeiten dazugewonnen werden. Seit August 2018 ist die Sozialstation Düsseldorf mit den Angeboten Ambulante Pflege, Hauswirtschaftliche Versorgung und Außerklinische Intensivpflege deshalb wieder auf der Kronprinzenstraße 123 in Düsseldorf zu finden.

Bei Fragen zum Thema Pflege oder zu den Angeboten der Sozialstation Düsseldorf kann der ASB Region Düsseldorf wie folgt erreicht werden: Telefon: 0211/930 31-35, Fax: 0211/930 31- 42, E-Mail: sozialstation (at) asb-duesseldorf.de. Die Ansprechpartnerinnen vor Ort sind Cornelia Stefanidis (Pflege) und Annelies Becker (Hauswirtschaftliche Versorgung).
Foto: ASB Archiv/Fulvio Zanettini

Mit dem Ziel, Jugendliche und junge Erwachsene zu motivieren, sich Rassismus und Diskriminierung entgegenzustellen, findet am 2. November 2018 ein Jugend-Barcamp im Brühler ASB-Jugendkulturhaus Passwort Cultra statt.

Initiiert wurde das Barcamp vom Aktionsbündnis für Demokratiestärkung und Antirassismus und organisiert wird es von einer Gruppe Jugendlicher aus dem Rhein-Erft-Kreis. Bei einem Barcamp liegt der Fokus auf der Arbeit in Kleingruppen und lediglich das Oberthema "Rassismus und Diskriminierung" ist in diesem Fall vorgegeben. Als Special Guests werden der Rapper Eko Fresh, seine Frau Sarah Fresh und der YouTuber Kirkity erwartet. Träger von Passwort Cultra ist der ASB Regionalverband Rhein-Erft/Düren. Weitere Informationen zum Barcamp und zur Anmeldung gibt es hier.
Foto: Stefan Sandbrink

Der Landesausschuss des ASB NRW e.V., das höchste Gremium des Verbandes zwischen den allen vier Jahren stattfindenden Landeskonferenzen, hat am 08. Oktober 2018 einstimmig eine Resolution verabschiedet, in welcher sich der Arbeiter-Samariter-Bund in Nordrhein-Westfalen von rechtspopulistischen und rechtsextremen Positionen deutlich distanziert.

Die Resolution wird zudem als Initiativantrag des ASB NRW e.V. an die 20. ordentliche Bundeskonferenz des Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. am 20. Oktober 2018 in Rostock/Warnemünde zur Abstimmung vorgelegt. Hier der Wortlaut:

Demokratie und Solidarität leben und bewahren

Die Werte und das Handeln des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und seiner Jugendorganisation Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) sind von Solidarität, Weltoffenheit, Respekt, Vielfalt und der Gleichheit aller Menschen geprägt. Der Verband bietet vorbehaltlos allen Menschen seine Hilfe an und alle Menschen, die sich den Werten und dem Handeln des ASB verbunden fühlen, sind willkommen, sich aktiv einzubringen.

Der ASB wurde im Jahr 1933 von den Nationalsozialisten zerschlagen und konnte sich erst wieder nach dem Zweiten Weltkrieg neu konstituieren. Aufgrund seiner Geschichte ist es dem Verband ein Anliegen, insbesondere gegen die Position von Rechtspopulist/innen und Rechtsextremen Flagge zu zeigen.

Der Arbeiter-Samariter-Bund stellt sich entschieden gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit innerhalb und außerhalb seiner Organisation. Hass und Hetze führen zu Gewalt und Verrohung. Der Verband steht für einen wertschätzenden und ausgleichenden zwischenmenschlichen Umgang, der Konflikte in einem solidarischen Miteinander löst.

Der ASB sieht sich an der Seite von Bürgerinnen und Bürgern, die Demokratie, Grundgesetz und eine offene Gesellschaft leben und verteidigen. Personen, die sich rechtspopulistisch bzw. rechtsextrem in Worten und/oder Taten äußern, und/oder mit Rechtspopulist/innen bzw. Rechtsextremen sympathisieren, haben keinen Platz im ASB und in der ASJ.

Foto: ASB NRW

Vielfalt ist ein fester Bestandteil Sozialer Arbeit. Gleichzeitig kann sie auch zu Unsicherheiten führen.

Verschiedenheit erfolgreich zu managen, war ein Schwerpunkt des Fachtages „Ist das jetzt schon Diskriminierung? Vielfalt nutzen und rechtssicher handeln“, der am 02. Oktober 2018 in Dresden stattfand. Die Veranstaltung war eine Kooperationsveranstaltung des Paritätischen Sachsen und der Arbeiterwohlfahrt Sachsen.

Nach dem schweren Erbeben und einem darauffolgenden Tsunami am 28. September 2018 an der Westküste der indonesischen Insel Sulawesi ist am 01. Oktober 2018 ein Nothilfeteam des ASB in die Katastrophenregion aufgebrochen.

Die Anreise erfolgt vom ASB-Länderbüro in Yogyakarta aus und führt von einem der nicht beschädigten Flughäfen auf Sulawesi über teilweise schwer beschädigten Straßen weiter nach Dongala/Palu. Dort werden die Nothilfeteams des ASB mit Wasseraufbereitung und medizinischer Versorgung in der Katastrophenregion helfen. Der ASB wird sich bei seiner Hilfe insbesondere um Kinder, alte Menschen und Menschen mit Behinderung kümmern. Erfahrungen des ASB in Indonesien aus dem Lombok-Erdbeben im August 2018 haben gezeigt, dass die Betroffenen durch individuelle Unterstützung besser versorgt werden können.

Ralph Steiner vom Vorstand des ASB Ruhr und Nazan Aynur, Projektleiterin für das Wünschewagen-Projekt des ASB Ruhr, werden bei der voraussichtlich längsten live gestreamten Talkshow der Welt als Interviewgäste dabei sein.

WDR-Moderator Sherif Rizkallah und sein Team werden versuchen, vom 23. bis 29. September 2018 den Weltrekord für die längste online ausgestrahlte Live-Talkshow aufzustellen. Die ASB-Interviewgäste stehen voraussichtlich am Samstag, den 29. September 2018, um ca. 16:00 Uhr vor dem Mikro und werden dann über den ASB-Wünschewagen und dessen bewegende Einsätze berichten. mehr
Foto: ASB NRW

Welche Verbesserungen sollte die anstehende Novellierung des Kinderbildungsgesetz (KiBiz) in NRW enthalten? Wie können Kindergärten von der Digitalisierung profitieren? Wie kann der der ASB sein Know-How im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe zukünftig noch effizienter bündeln?

Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Fachgesprächs Kinder- und Jugendhilfe in der Kita Grünschleife beim ASB in Münster.

EH 2006 nh orgAuf spielerische Art Erste-Hilfe-Tipps bekommen konnte man am 15. September 2018 in Münster.

Anlässlich des „Tages der Ersten Hilfe“ luden Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter und Malteser, die im Münsteraner Bündnis „Gemeinsam für Münster“ zusammen aktiv sind, dazu ein, an vier über die Stadt verteilten Stadionen Erste-Hilfe-Handgriffe zu üben. Miteinander verbunden waren die Treffpunkte durch eine Geocache-Route. mehr
Bild: ASB-Archiv/P. Nierhoff