ASB überreicht Ulla Schmidt neue Merksätze zur Pflege

news185„Aktiv. Solidarisch. Beherzt.": Unter diesem Slogan präsentierte sich der ASB Nordrhein-Westfalen im modernen Ambiente des Düsseldorfer museum kunst palast anlässlich seines diesjährigen Jahresempfangs. Etwa 200 Gäste, darunter fast zwanzig Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie zahlreiche Vertreter aus den Landesministerien, Regierungspräsidien und befreundeten Organisationen, waren der Einladung gefolgt. Zu Beginn der Veranstaltung wurde in einer Schweigeminute der ASB-Präsidentin Dr. h.c. Annemarie Renger gedacht, die am 3. März 2008 verstorbenen war.
Gastrednerin der Veranstaltung war Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, die schwerpunktmäßig das Thema „Pflege" beleuchtete. In ihrem Redebeitrag ging sie vor allem auf das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz ein, das einen Tag vor dem Jahresempfang mit großer Mehrheit im Bundestag beschlossen wurde. Neben der Reform der Pflegeversicherung waren der Ministerin der Ausbau und die Stärkung der Gesundheitsvorsorge ein Anliegen; hier könne ein Präventionsgesetz ein maßgeblicher Baustein sein. Die Vizepräsidentin des ASB Nordrhein-Westfalen, MdB Kerstin Griese, dankte der Ministerin für ihre Ausführungen und übereichte als Präsent einen Erste-Hilfe-Koffer.
In seiner Begrüßungsrede setzte sich Dr. Georg Scholz, Landesvorsitzender des ASB Nordrhein-Westfalen, für die Einbindung der Wohlfahrtsorganisationen in die Ausgestaltung und Implementierung der Pflegestützpunkte ein und forderte zugleich für die dortigen Beraterinnen und Berater eine umfassende Grundqualifikation, um pflegebedürftigen Menschen schnell und professionell helfen zu können.
Geehrt wurde im Rahmen der Veranstaltung der ASB-Bundesgeschäftsführer Wilhelm Müller für seine 50-jährige Mitgliedschaft im Arbeiter-Samariter-Bund. Die Laudatio auf ihn hielt der nordrhein-westfälische ASB-Präsident Prof. Dr. Stricker, der in seinen Ausführungen die herausragenden Leistungen Müllers für den ASB würdigte.
„Pflegebedürftigkeit darf in einer solidarischen Gesellschaft kein Lebensrisiko sein, das der einzelne Bürger und seine Angehörigen allein tragen müssen. Wir wollen als ASB mit unseren Merksätzen konstruktiv für die Beantwortung der ungeklärten Frage, wie die Pflege dauerhaft gesichert werden kann, plädieren", so Wilhelm Müller, ASB-Bundesgeschäftsführer, anlässlich der Übergabe der neuen ASB-Merksätze an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt.
Der Jahresempfang bot neben den Redebeiträgen auch die Möglichkeit, sich bei einem Markt der Möglichkeiten über die breit gefächerten Hilfs- und Serviceangebote des ASB in Nordhrein-Westfalen zu informieren. So stellten Vertreterinnen und Vertreter der ASB-Gliederungen aus Dortmund und Münster den Katastrophenschutz und Rettungsdienst vor, der ASB Region Düsseldorf und ASB Bergisch-Land präsentierten Beispiele für Bürgerschaftliches Engagement, Samariterinnen und Samariter aus Hamm und Erft-Düren erläuterten Hilfen für behinderte Menschen und die ASB-Gliederungen in Köln und Herne-Gelsenkirchen beleuchteten das Thema Pflege. Auch stellten sich die ASJ-Landesjugend, vertreten durch die ASJ Ruhr und den Landesjugendsprecher, und die ASB-Modellprojekte „Sozial macht Schule" und „Kulturarbeit mit Kindern" vor.
Im Außenbereich konnten die Veranstaltungsgäste zudem einen Blick in den Intensivtransportwagen des ASB Münster werfen und sich über das Wasserrettungsboot des ASB Ruhr informieren. Den Sanitätsdienst der Veranstaltung hatte in bewährter Weise der ASB Region Düsseldorf übernommen.
Der Arbeiter-Samariter-Bund, der in diesem Jahr auf eine 120-jährige Geschichte zurückblicken kann, hat in Nordrhein-Westfalen über 150.000 Mitglieder. Bundesweit sind es mehr als 1,1 Millionen. Seine Arbeit als großer und leistungsfähiger Wohlfahrtsverband in NRW wird von mehr als 3.000 hauptamtlichen und einer Vielzahl von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen.
Die ASB-Merksätze zur Pflege sind im Internet unter www.asb.de abrufbar.
Eine Bildergalerie zum Jahresempfang finden Sie hier.

Fotos: ASB Nordrhein-Westfalen/Michael Schuff

Eierrennbahn bei Kids der Hit

news186Bei strahlendem Sonnenschein hatte der ASB Bergisch Land den Osterhasen nach Bergisch-Gladbach, Wuppertal und Burscheid eingeladen. Mit einem bunten Programm verbreiteten die Mitarbeiter des ASB Bergisch Land vom 18. bis 20. März 2008 österliche Stimmung bei Jung und Alt.
Mit ihrem Team hat sich Anne Paweldyk einige spannende Spiele für das Event ausgedacht. So war zum Beispiel die turbulente Eierrennbahn bei den Kindern ein sprichwörtlicher „Renner". Auch die Älteren freuten sich über bunte Ostereier und kleine Osternester mit Süßigkeiten.

Insgesamt wurden 7.200 Ostereier kostenlos verteiltet - und die waren gelb wie das Logo des ASB. „Ich habe gelesen, dass jede Ostereier-Farbe bestimmte Eigenschaften symbolisiert. Und die ASB-Farbe Gelb steht für Optimismus, Lebensfreude, Freundlichkeit und Wärme." erläutert Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des ASB Bergisch Land.
„Wir wollten zu Ostern Freude schenken - und den durchweg positiven Reaktionen nach zu schließen, ist uns das auch voll gelungen!" so Paweldyk. Da wird sich der Osterhase auch im nächsten Jahr nicht lange bitten lassen, wieder vorbei zu schauen.
Bild: Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB Nordrhein-Westfalen, und Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des ASB Bergisch Land, unterstützten den Osterhasen bei seiner österlichen Mission (Fotos: ASB Bergisch Land)

Gemeinschaftsraums des Jugendhauses erstrahlt in neuem Glanz

news187Im März hat der WDR im Rahmen seiner Sendung „Servicezeit: Wohnen & Garten" kostenfrei eine Neugestaltung des Gemeinschaftsraums des Jugendhauses Rübe in Essen vorgenommen. Getragen wird der beliebte Jugendtreff vom ASB Ruhr.

Gemeinsam mit den „Zimmer fertig!"-Team der Servicezeit hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendhauses und einige Jugendliche an zwei Tagen die Maßnahme durchgeführt. Der Raum erstrahlt jetzt in jugendlich-frischem Ambiente und lädt zum Verweilen und zum Austausch ein.

Die Sendung zur gelungenen Aktion wird am 08. Mai 2008 um 18.20 Uhr im WDR Fernsehen ausgestrahlt.

Explosion in Chemiefabrik

news188Ein Grossbrand in einer chemischen Fabrik in Köln-Worringen hat am 17. März 2008 für umfangreiche Aktivitäten bei Feuerwehr, ASB und anderen Hilfsorganisationen gesorgt. Aus einer undichten Rohrleitung war in einem Chemiepark Gas entwichen, welches sich entzündete und eine ca. 15 Meter hohe Stichflamme mit großer Rauchentwicklung erzeugte. Das Feuer sprang dann innerhalb kürzester Zeit auf einen großen Tank mit giftigem Acrylnitril über. Die Feuerwehr konnte durch umgangreiche Kühlmaßnahmen ein Austreten des Acrylnitril aus dem Tank, und damit eine größere Katastrophe, verhindern.

Der ASB Köln war mit Rettungswagen Vorort, die Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitätern mussten glücklicherweise keine größeren Hilfsmaßnahmen vornehmen. Zudem war der ASB bei der Versorgung der Einsatzkräfte mit Lebensmitteln involviert, so wurden mehrere Hundert Essen und mehrere Hundert Liter Getränke ausgegeben.
Einsatzleiter Thorsten Jung vom ASB Köln: „ Der aktuelle Schadensfall hat gezeigt, dass der ASB im Ernstfall ein schnell und gut funktionierendes Notfallsystem hat. Insgesamt waren 37 Helferinnen und Helfer im Einsatz, die ausgesprochen motiviert gearbeitet haben. Der ASB hat sich als verlässlicher Partner im Großschadensfall bewiesen."

Rettungshundestaffel des ASB Euskirchen erfolgreich im Einsatz

news189Dokumentation der Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Landrat Rhein-Erft-Kreis (Abteilung Gefahrenabwehr/Strafverfolgung, Abteilungsstab, Dezernat 3) in Hürth:

„61-Jährige kann Hund nicht täuschen

Mit fünf Streifenwagenbesatzungen, einem Spürhundeführer des Arbeiter-Samariter-Bundes Euskirchen und dessen Hündin „Leila" wurde eine demenzkranke Frau letzte Nacht gesucht.

Es ist Montag (07. April) 20.50 Uhr, die 61-jährige Frau wird in einem Altenheim in Bergheim vom Pflegepersonal letztmalig gesehen. Um 22.00 Uhr, beim Nachtrundgang des Personals, befindet sie sich allerdings nicht auf ihrem Zimmer.

Zunächst suchen Mitarbeiter des Hauses ergebnislos alles ab. Sie verständigen anschließend gegen 23.15 Uhr die Polizei. Diese kommt zum Wohnheim und sucht im Hause nochmals alles ab. Vergebens, die Frau wird nicht angetroffen. Nun wird die Umgebung des Hauses nach der Frau abgesucht und ein Spezialhund des ASB Euskirchen zur Unterstützung angefordert. Leila, so heißt die Hündin, erscheint mit ihrem Hundeführer Carsten Lindau.

Zunächst nimmt die Hündin die Spuren der Frau auf und sucht außerhalb des Gebäudes, damit sie möglichst schnell vor der Kälte der letzten Nacht geschützt werden kann. In zwei Richtungen führen die Spuren, so wurden die Reaktionen des Hundes gewertet, die Spuren verlieren sich aber. Anschließend wird die Hündin im Wohnheim eingesetzt. Dieses Mal erfolgreich. Auf einer bereits von den Polizeibeamten und dem Heimpersonal durchsuchten Toilette im Erdgeschoss wird die Frau wohlbehalten vorgefunden.

Wie sie in diese gelangt ist, dürfte ein Rätsel bleiben. Vermutet wird, dass sie sich im großzügigen Gebäudekomplex auf Wanderschaft begab und irgendwie an den vielen Durchsuchungspersonen vorbeigegangen ist. Leila konnte sie aber nicht täuschen."

Das Foto zeigt Spürhundeführerinnen des ASB Euskirchen mit ihren Hunden

Neue Technik ermöglicht auch Laien die Frühdefibrillation bei plötzlichem Herzversagen

news190Mit einem automatischen Defibrillator (AED) war der ASB Bergisch Land beim Bergisch Gladbacher Gesundheitsforum in den Räumlichkeiten der Kette e.V. am 4. und 5. April 2008 vertreten. ASB-Geschäftsführerin Anne Paweldyk begrüßte den Gladbacher Bürgermeister Klaus Orth am Infostand. Mit anderen interessierten Besuchern ließ er sich die neue Technik vorführen.

Der plötzliche Herztod ist in Deutschland die Todesursache Nummer eins außerhalb von Krankenhäusern. Pro Jahr sterben mehr als 100.000 Menschen. Bei 40-50 % der betroffenen Menschen liegt das "Kammerflimmern" vor. Die einzig wirksame Behandlung des Kammerflimmerns ist die sofortige elektrische Defibrillation. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vergehen aber oft lebenswichtige Minuten. Damit die Maßnahme der Frühdefibrillation auch von Laien durchgeführt werden kann, hat die Industrie hierzu moderne automatische Defibrillatoren entwickelt, die das EKG des Betroffenen über Elektroden aufnehmen, auswerten und bei Vorliegen von Kammerflimmern einen Elektro-"Schock" (Defibrillation) empfehlen. Die medizinische Fachkompetenz ist im Gerät quasi eingebaut. Der Ersthelfer muss nur noch den Stromstoß auslösen. Vorher wird er mittels gezielter Sprachanweisungen des Gerätes durch die Versorgungsmaßnahmen geleitet.
Da die Geräte sehr sicher in der Anwendung sind, setzen sich medizinische Fachgremien, die Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe und alle Hilfsorganisationen dafür ein, dass die lebensrettenden Geräte z.B. in allen öffentlichen Gebäuden mit hohem Publikumsverkehr und auch in privaten Haushalten Einzug halten.
Der Arbeiter-Samariter-Bund bietet im Rheinisch Bergischen Kreis Schulungen für alle möglichen Anwender eines AED an, um die Überlebensrate zu erhöhen. Infos unter www.asb-bergisch-land.de

Katastrophenschutz für den ASB eine Kernaufgabe und Herzensangelegenheit

news191Am 4. und 5. April 2008 führte der ASB Nordrhein-Westfalen eine Klausurtagung zum Thema Katastrophenschutz in Köln durch. Anlass war der anstehende strukturelle Umbruch in der Katastrophenhilfe und im Bevölkerungsschutz. Diese Umstrukturierungen haben und werden nachhaltige Auswirkungen auf den ASB und seine Katastrophenschutzeinheiten in NRW haben. Die Klausur bot aufgrund ihrer sachkundigen Referenten aus Verwaltung und Ministerien die Möglichkeit, wichtige thematische Weichenstellungen zu diskutieren.
Über 50 Verantwortliche und Entscheidungsträger für den Katschutz aus den ASB-Gliederungen in NRW (Vorstände, Geschäftsführer, Zugführer), Vertreter des Landesvorstandes, Mitglieder der LEIKO, Vertreter des Bundesverbandes, Vertreter der ASB-Landesschule NRW und weitere Gäste folgten der Einladung in die ASB-Bundesgeschäftsstelle.

Die Klausturtagung wurde durch den stellvertretenden Vorsitzenden des ASB Nordhrein- Westfalen, Werner Kircher, eröffnet. In seinem Redebeitrag betonte er, dass der Katastrophenschutz für den ASB eine Kernaufgabe und Herzensangelegenheit sei. In der jüngeren Vergangenheit habe der Verband stets seine Leistungsstärke und Einsatzbereitschaft bewiesen. Auch in Zukunft könne man sich auf den ASB beim Katastrophenschutz verlassen. Von Seiten des ASB-Bundesverbandes und der Leiko wurden die Klausurteilnehmerinnen und -teilnehmer durch den ASB-Bundesarzt Dr. Carsten Ocker und Ingo Schlotterbeck, Landesbeauftragter des ASB NRW für den Katastrophenschutz, begrüßt.
In seinem Vortrag „Perspektiven des Katastrophenschutzes in NRW" ging Dr. Hans-Georg Fey vom nordrhein-westfälischen Innenministerium schwerpunktmäßig auf den Aktionsplan 2010 ein. Er erläuterte, dass das Land in Absprache mit dem Bund daran interessiert sei, am bewährten und erfolgreichen Konzept im Katastrophenschutz festzuhalten. Dabei gelte es insbesondere auch dort Katastrophenschutzfahrzeuge vorzuhalten, wo die Hilfsorganisationen über ausreichende Helfer verfügten.
Einen zusätzlichen Überblick verschaffte Christoph Unger, Präsidenten des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, mit seinem Vortrag „Ergänzender Katastrophenschutz durch den Bund". Er führte aus, dass sich der Bund, wenn auch auf niedrigerem Niveau, im Katastrophenschutz in der Verpflichtung sehe. Daher bevorzuge der Bund ein so genanntes „Task-Force-Einsatzkonzept".
Regierungsbrandamtsrat Frank Laudien stellte in seinem Redebeitrag die „Mobile Führungsunterstützung" - kurz MoFüst genannt - am Beispiel der „MoFüst-Rheinland" vor. Aufgrund der dortigen positiven Erfahrungen äußerte er die Hoffnung, dass das Konzept sich auch in anderen Regierungsbezirken NRWs durchsetzen werde.
Im Rahmen einer Plenumsdiskussion wurde, nach einem Impulsreferat durch Oliver Buff vom ASB Dortmund, das Thema „Migration von Einheiten - Konzepte und das weitere Vorgehen im ASB" vertieft. Zudem konnten in einer weiteren Diskussionsrunde, eingeleitet durch inhaltliche Stellungnahmen von Jens Groskopf, René Niemüller und Clemens Schröder von der Leiko, Aspekte zur „Einsatzfähigkeit des ASB-Katastrophenschutzes in Nordrhein-Westfalen - Anforderungen an die Zukunft" beleuchtet werden.
Am Ende der zweitägigen Tagung waren sich die Anwesenden einig, dass sich der ASB mit seinen Aktivitäten im Katastrophenschutz auf einem sehr guten Weg befindet.

Fotos:

Oben: Die gut besuchte Klausurtagung zum Katastrophenschutz des ASB Nordrhein-Westfalen fand in den Räumlichkeiten des ASB Bundesverbandes in Köln statt.
Mitte (v.l.n.r.): Christoph Unger (Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe), Dr. Hans-Georg Fey (Innenministerium NRW), Werner Kircher, (stellv. Vorsitzender des ASB Nordhrein-Westfalen), Heribert Röhrig (stellv. ASB-Bundesgeschäftsführer), Dr. Carsten Ocker (ASB-Bundesarzt), Dr. Georg Scholz (Landesvorsitzender des ASB Nordrhein-Westfalen), Ingo Schlotterbeck (Landesbeauftragter des ASB Nordrhein-Westfalen für den Katastrophenschutz) und Dr. Stefan Sandbrink (Landesgeschäftsführer des ASB Nordrhein-Westfalen).

Unten: Regierungsbrandamtsrat Frank Laudien stellte in seinem Redebeitrag die „Mobile Führungsunterstützung" vor.
Bildnachweis: Frank Hoyer, Stefan Klein

Bedarf an ehrenamtlichen Betreuern

news192Immer mehr Menschen, die ihre Eigenständigkeit etwa durch Alter, Unfall oder Krankheit verloren haben, benötigen Unterstützung bei der Regelung lebensnotwendiger Fragen: vom Wohnraum bis hin zu Finanzfragen. Hier kann ein gesetzlicher Betreuer helfen und unterstützen.

Mit einem ausführlichen Bericht unter dem Titel „Spagat zwischen Hilfe und Selbstbestimmung" informierte die Lokalzeit Ruhr am 19.April über das Betreuungsrecht. Dazu wurde beim ASB-Betreuungsverein Essen gefilmt, mit einer Betreuten gesprochen und direkt in der Livesendung die Geschäftsführerin des Vereins, Marion Börsting, interviewt. Für den ASB Betreuungsverein Essen e.V. war dies eine gute Möglichkeit, sich vorzustellen und auf den großen Bedarf an ehrenamtlichen Betreuern hinzuweisen.
Der ASB Betreuungsverein Essen e.V. berät und unterstützt ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer, führt Seminare und Workshops zu Betreuungsfragen und vielen weiteren interessanten Themen in Zusammenhang mit Betreuungsaufgaben durch, unterstützt bei der Übernahme von Betreuungen, übernimmt Betreuungen nach dem Betreuungsgesetz und unterstützt und berät bei Vorsorgevollmachten.
Bei Interesse an einem ehrenamtlichen Engagement als Betreuer/in oder weiterem Informationsbedarf zum Thema steht der ASB Betreuungsverein in Essen gerne zur Verfügung:

ASB Betreuungsverein Essen e.V.
Harkortstr. 14a
45145 Essen
Tel.: 0201/8563924
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.asb-betreuungsverein.de
Den WDR-Bericht kann man sich im Internet in der „MEDIATHEK regional" unter www.wdr.de anschauen.

Seniorenmesse, Bauernmarkt, Weihnachtsschlitten und vieles mehr

news193Mit einem breit gefächerten und informativen Programm macht der ASB Bergisch Land auf das ASB-Jubiläumsjahr 2008 aufmerksam: Vor 120 Jahren, also 1888, wurde der Arbeiter-Samariter-Bund von sechs Berliner Zimmerleuten gegründet. Mittlerweile ist der Verband eine der großen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen in Deutschland mit ca. 1,1 Millionen Mitgliedern.

Die Aktiven beim ASB Bergisch Land haben sich für das Jubeljahr einiges einfallen lassen. So wird es im Sommer einen Bauernmarkt auf dem Gelände des ASB in Bergisch Gladbach geben. Außerdem stehen unter anderem ein Aktionstag für Menschen mit Behinderung (17.05.), eine Teilnahme am Schlaganfalltag in Wermelskirchen (26.04), dem NRW-Tag in Wuppertal (29.-32.08) und der Seniorenmesse in Leverkusen (6./7.09) auf der Agenda. Das vollständige Programm kann unter www.asb-bergisch-land.de abgerufen werden.

Sinnvolle Freizeitbeschäftigungen und Bürgerschaftliches Engagement

news194Schulunterricht der anderen Art: In der Jahrgangsstufe 8 der Realschule Wolbeck in Münster fanden vom 14. bis 18. April die Projekttage "Aktive Freizeitgestaltung" statt. Ziel der Aktion war es, den Jungen und Mädchen sinnvolle Freizeitbeschäftigungen ans Herz zu legen. Im Vordergrund standen sportliche und kreative Aktivitäten, die den Teamgeist der Schüler fördern und ihnen Alternativen zum Computerspielen und Fernsehschauen aufzeigen sollten.

Die Schülerinnen und Schüler konnten aus einem breit gefächerten Angebot von Kanu fahren bis Rückenschule auswählen. In Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Münster wurde auch eine Ausbildung zum Schulsanitäter angeboten.
Und das aus guten Grund: Notfälle treten im Schulalltag immer wieder auf. Ihnen muss mit geeigneten Maßnahmen zur Unfallverhütung und im konkreten Notfall mit schneller und zielgerichteter Erste Hilfe begegnet werden. Dabei sind die Erste-Hilfe-Maßnahmen unmittelbar nach dem Notfallgeschehen entscheidend. Aus diesem Grund ist der Schulsanitätsdienst in Schulen entstanden, um durch qualifizierte erste Hilfe die Zeit bis zum Eintreffen professioneller Hilfe, wie Rettungsdienst oder Arzt, zu überbrücken. Durch schnellstmögliche und adäquate Hilfeleistung verringern die Schulsanitäter das Ausmaß der Folgen von Unfällen und Erkrankungen und leisten damit einen Beitrag zur Gesunderhaltung der Schüler sowie der Beschäftigten einer Schule.
Der Schulsanitätsdienst bietet eine sinnvolle Freizeitgestaltung, erweitert das Schulangebot und führt junge Menschen an soziale Aufgabenfelder heran.
Schülerinnen und Schüler erlernen durch ihre aktive Mitarbeit im Schulsanitätsdienst Maßnahmen der ersten Hilfe, einen verantwortlichen Umgang mit Sachwerten und selbstständiges Handeln.
Mit großem Elan gingen die Achtklässler der Realschule Wolbeck zur Sache und am Ende der Projektwoche war allen Beteiligten klar: Es ist nicht nur wichtig, anderen zu helfen, sondern es kann auch Spaß machen, dies zu lernen!