Am 03. Mai 2019 wurden die ASB-Kindergroßtagespflegestellen „Zwergenburg“ gemeinsam mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien offiziell eröffnet. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, der Stadtentwicklung sowie der Nachbarschaft.

Kinder aus der ASB-Kita Grünschleife hatten zu Beginn der Feierlichkeit mit Unterstützung des Pädagogen Raphael Klotz einen musikalischen Willkommensgruß für die Gäste vorbereitet. André Weber, Vorstandsvorsitzender des ASB Regionalverband Münsterland, und Anne Fridrich, Verbundleitung ASB-Kindergroßtagespflege, stellten die Entwicklung des Angebotsbereiches `Kinder und Jugend´ sowie das pädagogische Konzept `Jedes Kind ist einmalig´ vor. Renate Sallet, stellvertretende Vorsitzende des ASB NRW, hielt ein Grußwort und zeigte sich erfreut von der ansprechenden Atmosphäre des Hauses.Anschließend konnten die neuen Räumlichkeiten besichtigt werden.

„Ich freue mich sehr, dass wir heute die erste Großtagespflegestelle mit angestellten Tagespflegepersonen eröffnen können. Insgesamt steigt die Zahl der Tagespflegeplätze somit auf 1.328. Weitere Anstrengungen sind notwendig.“, sagte Anna Pohl, Amtsleiterin des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien. „Ich wünsche den Kindern und ihren Familien, den Tagesmüttern und den Visionären beim ASB, dass dieses Haus immer ein glückliches Haus sein wird, indem sich die Menschen offen begegnen und miteinander wachsen werden.“, so Anne Fridrich. mehr
Foto: ASB Regionalverband Münsterland

Am 27. April 2019 feiert der Wünschewagen des ASB seinen fünften Geburtstag. Denn an diesem Tag vor fünf Jahren fand die erste Wunschfahrt statt. Die offizielle Vorstellung des Wagens wurde dann im Herbst 2014 vorgenommen – und dieses Datum wird im Herbst 2019 gebührend gefeiert.

Der fast 80-jährige Fahrgast litt an einer Krebserkrankung im Endstadium. Sein letzter Wunsch war es, bei der Erstkommunion seiner Enkelin dabei sein zu können. Das erste Wunscherfüller-Team vom ASB Ruhr fuhr ihn von Essen nach Düsseldorf und bereitete so dem Patienten und seiner Familie einen besonders schönen Tag.

Die neue Ausgabe von "Einsatz Aktuell", unserer Information für alle Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützer beim ASB in NRW ist erschienen.

Sie berichtet über aktuelle Veranstaltungen im Bereich Katastrophenschutz, weist auf wichtige Termine hin und gibt einen Einblick in die Entwicklung einer Imagestrategie, die die Hilfsorgani-sationen gemeinsam mit dem Ministerium des Innern des Landes NRW begonnen haben. Der aktuellen Ausgabe liegt daher auch der „Fahrplan“ mit allen Terminen rund um die Imagestrategie bei.

Viel Spaß beim Eiersuchen und Entspannen!

Die Osterhasen sind in diesen Tagen wieder mit ihren Körben voller bunter Eier unterwegs um Groß und Klein zu beschenken.

Der ASB NRW e.V. wünscht eine schöne Osterzeit und allen Samariterinnen und Samaritern, die an den Feiertagen im Einsatz sind, eine möglichst ruhige und stressfreie Zeit.

Wohnraum in NRW ist Mangelware und schon jetzt für viele Menschen unbezahlbar.

Das NRW-Bündnis “Wir wollen wohnen!”, das vom ASB NRW unterstützt wird, fordert den Erhalt und Ausbau des Mieterschutzes sowie die Errichtung von mehr bezahlbarem Wohnraum. So setzt es sich dafür ein, dass wichtige Regelungen zum Schutz von Mieter/innen nicht durch die Landesregierung NRW gestrichen werden und eine Neuausrichtung der Wohnraumförderung vorgenommen wird.

Das Bündnis wird getragen von acht Organisationen: Deutscher Mieterbund NRW, Der Paritätische NRW, DGB NRW, AWO NRW, Caritas in NRW, Diakonie RWL, SoVD NRW und Sozialverband VdK NRW und hat im Januar 2019 mit einer Landespressekonferenz seine Forderungen erstmals vorgestellt. mehr

Menschen in schwierigen Situationen mit vereinten Kräften helfen. Sich gemeinsam Ziele setzen und diese zusammen erreichen. In der Gruppe bei Aktionen Spaß haben und dabei Solidarität, Zusammenhalt und Wertschätzung erfahren.

Um diese wichtigen Erfahrungen drehte sich alles beim Spenden-Malwettbewerb 2018 des ASB-Projekts Sozial macht Schule (SMS). Das Motto „Gemeinsam geht es besser!“ inspirierte 297 junge Menschen zu tollen Bildideen.

Die vier Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst übten am 6. April 2019 in Köln gemeinsam ein neues Evakuierungskonzept für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Geübt wurde speziell der Einsatz der neuen „Betreuungskombis 2.0 NRW“, die für den Transport von bis zu vier Rollstuhlfahrern geeignet sind. Mit dabei waren auch Katastrophenschützerinnen und -schützer des ASB Köln sowie des ASB Witten.

Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, benötigen praktische Unterstützung, ihrem Bedarf entsprechend aufbereitete Informationen und Orientierung in der für sie neuen Gesellschaft.

Aus diesem Grund haben bereits 2016 der Arbeiter-Samariter-Bund, der Paritätische Gesamtverband und der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) eine Orientierungshilfe zum Themenbereich „Gleichberechtigung von Menschen verschiedenen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“ veröffentlicht.

Eine umfassend überarbeitete Neuauflage der bis heute erfolgreichen Broschüre, die bislang mehr als 15.000 Mal als Druckexemplar verschickt und viele tausend Male online abgerufen wurde, ist nun erschienen. Notwendig wurde die Überarbeitung aufgrund aktueller gesellschaftlicher und rechtlicher Entwicklungen. Zudem werden jetzt dreizehn statt vormals zehn Sprachen berücksichtigt: Deutsch, Englisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Russisch, Serbisch, Paschtu, Urdu und Türkisch. Ergänzend ist demnächst auch eine Version des Textes in einfachem Deutsch online verfügbar. Unterstützt wurde die Erstellung der Publikation von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und www.refugeeguide.de.

Der Text erläutert den gleichberechtigten Status von Frauen und Männern und von Menschen verschiedener sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität in Deutschland. Die Ausführungen betonen die gelebte Vielfalt der individuellen Lebensentwürfe in der deutschen Gesellschaft und fordern ein respektvolles Zusammenleben von Frauen und Männern als auch von Heterosexuellen, Lesben, Schwulen, Bi, Trans* und Inter ein.

Die Publikation eignet sich zur Auslage in Beratungsstellen, an Treffpunkten und in Schulungseinrichtungen, die sich an Geflüchtete richten. Zum Einsatz kommen kann sie auch als Einleger für Willkommensmappen von Flüchtlingsunterkünften: In vielen Einrichtungen werden den Ankömmlingen Willkommensmappen überreicht um das Zurechtfinden in der Einrichtung und in der deutschen Gesellschaft zu erleichtern.

Ein Download der Orientierungshilfe als PDF-Dokument ist hier möglich und unter:
www.asb-queer.de
https://www.der-paritaetische.de/publikation
www.queer-refugees.de

Gedruckte Exemplare können, solange der Vorrat reicht, kostenfrei bestellt werden beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. ausschließlich per E-Mail unter presse (at) asb-nrw.de.

Am Freitag, den 22. März 2019, lud der Trägerverbund des neuen Quartiersprojektes „Tuhuus in Langerfeld – Gut und lange leben im Quartier“ zu einer feierlichen Eröffnung ein.

Der ASB Bergisch Land, die Diakonische Altenhilfe Wuppertal und die Evangelische Kirchengemeinde Langerfeld empfingen ihre Gäste in der Alten Kirche in Langerfeld. Vertreterinnen des Trägerverbunds erläuterten ihren Gästen die Ziele des Projektes. Dabei stehen fünf Schwerpunkte im Vordergrund: Langerfeld soll barrierearm, demenzfreundlich, vernetzt, engagiert und offen für Wünsche und Interessen sein.

Freiwillige besuchen ältere Menschen zuhause, lassen sich deren Lebensgeschichte erzählen und schreiben sie auf: Dies ist die kurze Beschreibung des Projekts „Geschichtsschreiber“, das der ASB Region Düsseldorf seit 2007 in Düsseldorf und seit 2017 in Krefeld durchführt.

Im Rahmen eines Wettbewerbs für Initiativen gegen Einsamkeit im Alter, ausgelobt von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), wurde dieses Projekt nun ausgezeichnet. Unter dem Titel „Einsam? Zweisam? Gemeinsam!“ waren Initiativen, die sich gegen soziale Isolation und für gesellschaftliche Teilhabe im Alter engagieren, zur Teilnahme aufgerufen. In der Kategorie „Besuch und Begleitung“ konnte der ASB mit dem Projekt „Geschichtsschreiber“ den zweiten Platz gewinnen. Anlässlich eines Fachkongresses in Berlin wurde der Preis von ASB-Präsident Franz Müntefering (Foto rechts), der auch Vorsitzender der BAGSO ist, und Familienministerin Dr. Franziska Giffey (Foto links) offiziell überreicht.

In dem Projekt vermittelt der ASB ehrenamtliche „Geschichtsschreiber“ an interessierte Ältere. In den gemeinsamen Gesprächen werden sehr persönliche Erinnerungen erzählt. Die "Geschichtsschreiber" schenken Zeit und Aufmerksamkeit und erhalten im Gegenzug Einblick in ein fremdes Leben in einer ganz anderen Zeit.

„Das Besondere an dem Projekt ist, dass die Älteren nicht nur Adressaten einer Dienstleistung sind, sondern sich aktiv einbringen, indem sie die `Geschichtsschreiber´ an ihren Erinnerungen teilhaben lassen,“ erläutert Projektkoordinatorin Bärbel Deußen (Foto Mitte). „So ist das Projekt für beide Seiten bereichernd.“ Dies wurde auch von der Wettbewerbsjury gewürdigt. Kontakt für weitere Informationen: Bärbel Deußen, Freiwilligenkoordinatorin beim ASB Region Düsseldorf, Tel: 0211/ 930 31 32, E-Mail: b.deussen (at) asb-duesseldorf.de
Foto: Kathrin Harms