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Vielfalt im ASB

charta der vielfalt logo 250Der ASB steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit unterschiedlicher geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen ... kurzum: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB. Der ASB begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Selbstverständlich sind für die Samariterinnen und Samariter ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein.

Der ASB Deutschland e.V., der ASB NRW e.V. und weitere ASB-Verbände haben die Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität. Die Initiative „Charta der Vielfalt“ ruft jedes Jahr zur Teilnahme am Deutschen Diversity-Tag auf. Mehr unter www.charta-der-vielfalt.de

Am 20. Oktober 2018 hat die 20. ASB-Bundeskonferenz in Warnemünde auf Antrag des ASB NRW e.V. einen umfassenden und bundesweiten Diversity-Prozess im Arbeiter-Samariter-Bund beschlossen (Beschluss als PDF).


Aktuelle Nachrichten zu Diversity


 

Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, benötigen praktische Unterstützung, ihrem Bedarf entsprechend aufbereitete Informationen und Orientierung in der für sie neuen Gesellschaft.

Aus diesem Grund haben bereits 2016 der Arbeiter-Samariter-Bund, der Paritätische Gesamtverband und der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) eine Orientierungshilfe zum Themenbereich „Gleichberechtigung von Menschen verschiedenen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“ veröffentlicht.

Eine umfassend überarbeitete Neuauflage der bis heute erfolgreichen Broschüre, die bislang mehr als 15.000 Mal als Druckexemplar verschickt und viele tausend Male online abgerufen wurde, ist nun erschienen. Notwendig wurde die Überarbeitung aufgrund aktueller gesellschaftlicher und rechtlicher Entwicklungen. Zudem werden jetzt dreizehn statt vormals zehn Sprachen berücksichtigt: Deutsch, Englisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Russisch, Serbisch, Paschtu, Urdu und Türkisch. Ergänzend ist demnächst auch eine Version des Textes in einfachem Deutsch online verfügbar. Unterstützt wurde die Erstellung der Publikation von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und www.refugeeguide.de.

Der Text erläutert den gleichberechtigten Status von Frauen und Männern und von Menschen verschiedener sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität in Deutschland. Die Ausführungen betonen die gelebte Vielfalt der individuellen Lebensentwürfe in der deutschen Gesellschaft und fordern ein respektvolles Zusammenleben von Frauen und Männern als auch von Heterosexuellen, Lesben, Schwulen, Bi, Trans* und Inter ein.

Die Publikation eignet sich zur Auslage in Beratungsstellen, an Treffpunkten und in Schulungseinrichtungen, die sich an Geflüchtete richten. Zum Einsatz kommen kann sie auch als Einleger für Willkommensmappen von Flüchtlingsunterkünften: In vielen Einrichtungen werden den Ankömmlingen Willkommensmappen überreicht um das Zurechtfinden in der Einrichtung und in der deutschen Gesellschaft zu erleichtern.

Ein Download der Orientierungshilfe als PDF-Dokument ist hier möglich und unter:
www.asb-queer.de
www.der-paritaetische.de/download/lsbtti
www.queer-refugees.de

Gedruckte Exemplare können, solange der Vorrat reicht, kostenfrei bestellt werden beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. ausschließlich per E-Mail unter presse (at) asb-nrw.de.

Am 29. und 30. April 2019 führt das ASB-Bildungswerk in Köln das Seminar "Diversity Management – Führen von interkulturellen Teams" durch.

Aus der Seminarankündigung: Was macht ein interkulturelles Team eigentlich aus? Und was bedeutet es, ein solches Team erfolgreich zu führen? Mit dem Begriff der „Interkulturalität“ werden häufig noch die Faktoren Migration oder Sprachenvielfalt assoziiert. Vielmehr aber beschreibt der Begriff das Aufeinandertreffen verschiedener Werteordnungen.

Diese Werteorientierungen spielen auch in der Teamdynamik eine entscheidende Rolle. Interessanterweise werden „Interkulturelle Teams“ häufig als sich selbstregulierend verstanden und nicht oft genug hinterfragt. Werte und eigene Überzeugungen aber zählen als der leise, tief in uns sitzende, summende Motor unseres täglichen Handelns. Aus ihnen ergeben sich im täglichen professionellen Handeln verschiedene Wahrnehmungen und Bewertungen. Es braucht ein gelungenes Konzept, um heterogene Teams erfolgreich zu führen. Im Seminar wird die Basis für die Führung eines interkulturellen Teams erarbeitet. Man erfährt, wie eine stimmige Kommunikation im Team, gemeinsam formulierte und gelebte Werte aufgebaut werden können.

  • Umgang mit Veränderungen als Begegnung mit Neuem und Unbekanntem
  • Erwartungen von Mitarbeiter/innen in interkulturellen Teams untereinander und an ihre Leitung
  • (in)offizielle Sprachen in interkulturellen Teams und ihre Bedeutung für gemeinsame Kommunikation
  • Reflexion von Werten, Überzeugungen, Haltungen
  • Gelungene Führungsstile in Interkulturellen Teams
  • Konstruktive Konfliktmoderationen

Zielgruppe: haupt- und ehrenamtliche Führungskräfte
Teilnehmeranzahl: 15 Personen
Dozenten: Dr. Heide Völtz, Latifa Kühn
Seminarbeginn: 29.04.2019, 09:00 Uhr
Seminarende: 30.04.2019, 16:30 Uhr
Seminarort: Köln
Teilnahmegebühr: 180,00 EUR zzgl. MwSt. Für ASB-Mitarbeiter/innen ist die Teilnahme gebührenfrei. Stornogebühren werden erhoben (siehe Teilnahmebedingungen des ASB-Bildungswerks).
Das Seminar wird von zwei Trainerinnen geleitet. Dr. Heide Völtz bringt die organisations- und teamentwickelnde Kompetenz für Führungskräfte ein und Latifah Kühn ihre Erfahrung im interkulturellen Management.
Zur Seminaranmeldung beim ASB-Bildungswerk

Bild: ASB

Seit drei Jahren gibt es das Projekt „Samariter interkulturelle Öffnung" – kurz SamikÖ – beim ASB Regionalverband Ruhr. Im Rahmen eines großen „Markts der Möglichkeiten“ im ASB-Mehrgenerationenhaus in Essen präsentierten sich zum Abschluss alle Initiativen, die dabei entstanden sind.

Dazu war auch hochrangiger Besuch gekommen. Professor Aladin El-Mafaalani vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen würdigte den Einsatz und den Erfolg des ASB-Projektes. Und auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hatte Mitarbeiter entsandt – hatte es das erfolgreiche Projekt doch in den vergangenen drei Jahren finanziell unterstützt.

Am 20. Oktober 2018 fand in Warnemünde die 20. ASB-Bundeskonferenz statt. Die Versammlung ist das höchste Organ des Verbandes.

Bei der Konferenz, an der 166 Delegierte aus ganz Deutschland teilnahmen, wurden unter anderem inhaltliche Positionsbestimmungen für den Gesamtverband vorgenommen. So brachten die Delegierten auf Antrag des ASB NRW e.V. einen umfassenden und bundesweiten Diversity-Prozess im Arbeiter-Samariter-Bund auf den Weg. Die Antragssteller begründen ihren Antrag damit, dass die konsequente Umsetzung von Vielfalt im Sinne der Charta der Vielfalt auf allen Organisationsstufen dem ASB herausragende Möglichkeiten für eine nachhaltige und zukunftsweisende Verbandsentwicklung gäbe. Dies gälte sowohl für die wirtschaftliche, als auch die ideelle Perspektive, gerade auch in Verbindung mit der Geschichte des ASB, seiner Kultur und seinem Wertekodex (Beschluss als PDF).
Foto: ASB NRW/Renate Sallet

Vielfalt ist ein fester Bestandteil Sozialer Arbeit. Gleichzeitig kann sie auch zu Unsicherheiten führen.

Verschiedenheit erfolgreich zu managen, war ein Schwerpunkt des Fachtages „Ist das jetzt schon Diskriminierung? Vielfalt nutzen und rechtssicher handeln“, der am 02. Oktober 2018 in Dresden stattfand. Die Veranstaltung war eine Kooperationsveranstaltung des Paritätischen Sachsen und der Arbeiterwohlfahrt Sachsen.

Eröffnet wurde sie von Michael Richter, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Sachsen, und Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs Gleichstellung und Integration im sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz.

Als Fachreferent eingeladen war auch Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW. In einem Impulsreferat gab er einen Einblick in die Möglichkeiten, durch Diversity die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen. Zudem stellte er in einem Workshop „Samariter interkulturelle Öffnung“ (SamikÖ) vor, ein gemeinsames Modellprojekt des ASB Regionalverband Ruhr und des ASB NRW. SamikÖ“ entstand im Januar 2016 und strebt die interkulturelle Hinwendung der Strukturen, Dienste und Angebote helfender Verbände an. Unterstützt wird das Projekt durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Twitter-Nachricht zur Veranstaltung

Bei der abschließenden Podiumsrunde mit den Akteur/innen des Fachtages machte Dr. Sandbrink deutlich, das Vielfalt nicht das Problem, sondern die Lösung für viele Herausforderungen innerhalb einer Organisation wäre. So würden Unternehmen und Organisationen, die auf Vielfalt setzten, ihre Attraktivität gegenüber Bewerber/innen und Beschäftigten steigern. Diversity Management könne zudem Kosten von Fehlzeiten und Fluktuation der Beschäftigten minimieren, wenn sich die Beschäftigen wertgeschätzt fühlten.
Foto: ASB NRW

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E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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