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Vielfalt im ASB

Der ASB steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit unterschiedlicher geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen ... kurzum: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB.

Der ASB begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Selbstverständlich sind für die Samariterinnen und Samariter ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein. Auch Schwule, Lesben und Trans* bringen sich auf allen Ebenen des ASB ein, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob sichtbar als LSBTI oder nicht – sie sind ein fester Bestandteil des Verbandes.

Die LSBTI-Thematik taucht selbstverständlich auch bei Angeboten des ASB – also auf Kundenseite – immer wieder auf, etwa im Bereich der „kultursensiblen“ Pflege, bei Sanitätsdiensten für LSBTI-Veranstaltungen und in der Flüchtlingshilfe.

Seit 2016 gibt es das bundesweite LSBTI-Netzwerk "Vielfalt im ASB". Interessierte sind herzlich eingeladen, sich hier inhaltlich und organisatorisch einzubringen. Wir sehen uns!


Aktuelle Nachrichten zu LSBTI


 

stoerer netwerktreffen nov 2017 250Das mittlerweile vierte bundesweite LSBTTI*-Netzwerktreffen "Vielfalt im ASB" findet am 10. und 11. November 2017 (wie gehabt) in Köln statt.

Als inhaltliche Schwerpunkte sind die Themen „Geschlecht und Geschlechterrollen und die beruflichen und gesellschaftlichen Auswirkungen“ und die internationale Situation von LSBTTI* vorgesehen. Auch das Thema „Diversity Management“, also die Gewinnung und Bindung von Kund/innen, Mitarbeiter/innen und Mitgliedern, wird – wie beim Treffen im März 2017 – zur Sprache kommen.

Für Grußworte zur Veranstaltung konnten Reinhard Klenke (Vorstand Parität NRW), Wilhelm Müller (Präsidium ASB Deutschland) und Renate Sallet (Vorstand ASB NRW) gewonnen werden.

Getagt wird am Freitag, den 10. November 2017, von 11:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr und am Samstag, den 11. November 2017, von 10:00 Uhr bis ca. 13:30 Uhr in der Landesgeschäftsstelle des ASB NRW e.V. (Kaiser-Wilhelm-Ring 50, 50672 Köln). Am Freitagabend ist ein gemeinsamer Besuch des legendären Kölner Scala-Theaters vorgesehen.

Das ausführliche Programm und das Anmeldeformular sind hier als PDF downloadbar. 

WICHTIG: Sollte ein Übernachtungsplatz benötigen werden und/oder Interesse an der Abendveranstaltung am 10. November 2017 betehen, ist aus organisatorischen Gründen eine verbindliche Anmeldung bis zum 29. September 2017 empfehlenswert. Sollten diese Optionen nicht gewünscht sein, genügt eine Rückmeldung bis zum 25. Oktober 2017.

Bei inhaltlichen oder organisatorischen Anregungen bzw. Fragen zum Netzwerktreffen steht Frank Hoyer vom Organisationsteam unter der Telefonnummer 0221-949707-21 bzw. per E-Mail hoyer (at) asb-nrw.de gerne zur Verfügung.

Egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern … wir freuen uns über Ihre Teilnahme! Wir sehen uns in Köln! 

Foto: ASB NRW

asb hannover stadt ehrenamtstag vielfalt 19 08 2017 250Am 19. August 2017 veranstaltete die Freiwilligenagentur Wedemark (Region Hannover) ihre erste Ehrenamtsmesse.

Ausstellungen und Aktionen von dreißig Organisationen, Vereine und Initiativen waren dort zu erleben. Auch ein buntes Bühnenprogramm wurde geboten.

Bei der Veranstaltung war der ASB Hannover-Stadt ebenfalls dabei. Die Samariterinnen und Samariter hatten einen Rettungswagen als Eyecatcher mitgebracht und informierten an ihrem Stand über die verschiedenen Leistungsbereiche des Verbandes und die Möglichkeiten, sich beim Arbeiter-Samariter-Bund freiwillig aktiv zu engagieren.

In den Fokus gerückt wurde zudem „Vielfalt im ASB“ – ein Thema, das viele Kund/innen, Mitarbeiter/innen und Mitglieder/innen am Herzen liegt, denn die Gesellschaft wird immer bunter. Der ASB begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. So ist es ihm wichtig, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Weltanschauung und Religion, Behinderung, Alter, sexueller und geschlechtlicher Identität. Mehr Informationen über den ASB Hannover-Stadt hier
Foto: ASB Hannover-Stadt

regenbogen schirm 250Am 21. August 2017 führte die ASB Flüchtlingshilfe NRW gGmbH mit Unterstützung des ASB NRW e.V. eine Schulung in der vom ASB betreuten Zentralen Unterbringungseinrichtung in Kerpen zu den besonderen Herausforderungen in der Arbeit mit lesbisch, schwul und transident lebenden Geflüchteten durch.

In Deutschland angekommen, fühlen sich die Betroffenen häufig nicht sicher. In Unterkünften, in denen sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten, besteht die Gefahr, dass weiterhin Diskriminierung stattfindet. In vielen Fällen besteht bei den Betroffenen eine Hemmschwelle sich an offizielle Stellen und den Betreuungsverband zu wenden. Daher dürfte die Dunkelziffer an von Diskriminierung und Gewalt betroffenen LSBTI*-Geflüchteten in Flüchtlingseinrichtungen wesentlich höher sein als die bisher bekannten Fallzahlen, die schon überdurchschnittlich hoch sind.

Es bedarf daher einer aktiven Beschäftigung der BetreuerInnen in den Flüchtlingseinrichtungen mit der Thematik und einer deutlichen Sichtbarmachung, dass man als Anlaufstelle zur Verfügung steht. Der Workshop der ASB Flüchtlingshilfe NRW gGmbH für 20 Mitarbeiterinnen war dabei ein Baustein.

Die Referentinnen* Katja Schröder und Merit Kummer vom Kölner Beratungszentrum rubicon gaben zu Beginn des Workshops Informationen zur rechtlichen, politischen und sozialen Situation von LSBTI*-Geflüchteten in Deutschland und in den Herkunftsländern. Auch Grundlegendes zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt wurde thematisiert. Das Konzept der Schulung basiert auf der Ausarbeitung der „Rainbow Refugees support group Cologne“, einer ehrenamtlichen Organisation, die seit ihrem Beginn im November 2015 mit dem rubicon kooperiert und ebenfalls eine umfangreiche Expertise aufweist.

Der Workshop regte zur Auseinandersetzung mit eigenen Werten und Normen an. Ziel war es, die Handlungssicherheit der TeilnehmerInnen zu stärken, für die spezifischen Herausforderungen zu sensibilisieren und zur Integration des Themas in Projekte oder der Entwicklung neuer Projekte anzuregen. Das auch kulturell vielfältige Team aus Kerpen konnte beim Workshop Erfahrungen im Umgang mit dem Thema aus mehreren Ländern beisteuern und war interessiert, Hintergründe zu erfahren. Ein zweiter Workshop wird im September 2017 mit Unterstützung des Flüchtlingsrats NRW stattfinden.

Hintergrundinformation

Lesbische, bisexuelle, schwule, trans- und intersexuelle Menschen (LSBTI*) werden in über 75 Staaten strafrechtlich verfolgt. Dort drohen Gefängnisstrafen, Zwangsverheiratung, Folter oder die Todesstrafe. Zugleich erleben sie auch im gesellschaftlichen Alltag Anfeindungen, soziale Ausgrenzung, Hetzkampagnen, psychische und körperliche Gewalt. Die Verfolgung aufgrund von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität ist als Asylgrund anerkannt.

Weiterführende Informationen zum Thema

In Kooperation mit dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD), dem Paritätischen Gesamtverband und der Hirschfeld-Eddy-Stiftung, hat der ASB eine „Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen“ herausgegeben, die hier zum Download bereitsteht. Gefördert wurde die Erstellung der Publikation durch die Beauftrage der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Die vom ASB in NRW erarbeiteten „Handlungsempfehlungen für den Gewaltschutz in Flüchtlingseinrichtungen“, geben praktische Empfehlungen für den Schutz vor und in erster Linie die Prävention von Gewalt in Flüchtlingseinrichtungen (Download hier).

Zudem hat der ASB, gemeinsam mit dem Paritätischen Gesamtverband und dem LSVD eine Orientierungshilfe zum Themenbereich „Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“ in mehreren Sprachen entwickelt (Download hier). Unterstützt wurde die Erstellung der Publikation von www.refugeeguide.de und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Foto: Frank Hoyer

mindeststandards fluechtlingsunterkuenfte broschuere cover 2017 250Im Rahmen der „Initiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften" haben das Bundesfamilienministerium und UNICEF „Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ herausgegeben. 

Die unter der fachlichen Beteiligung des ASB NRW e.V. und vieler weiterer Partner erarbeitete Broschüre erweitert den Fokus auf besonders schutzbedürftige Personengruppen – wie Kinder, Jugendliche und Frauen – und enthält erstmals auch Leitlinien zum Schutz von geflüchteten Menschen mit Behinderung und LSBTI*-Geflüchteten. Die 52 Seiten umfassende Veröffentlichung kann hier als PDF herunterladen werden.

Ergänzend zum Thema sind folgende, vom ASB NRW teilweise mit Kooperationspartner herausgegebene Broschüren erhältlich: 

„Handlungsempfehlungen für den Gewaltschutz in Flüchtlingseinrichtungen“ Download als PDF

"Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen" Download als PDF

Orientierungshilfe für Flüchtlinge: „Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“ Download als PDF (auch in einfacher deutscher Sprache Download als PDF)

"Von Mensch zu Mensch. Die ASB Flüchtlingshilfe in Nordrhein-Westfalen" Download als PDF

Für Rückfragen zum Thema steht Frau Solveig Velte vom ASB NRW e.V. unter Telefon 0221-94970712 und E-Mail velte (at) asb-nrw.de zur Verfügung.

csd mannheim 2017 250Bereits zum dritten Mal in Folge hat der Arbeiter-Samariter-Bund Region Mannheim/Rhein-Neckar bei der jährlichen CSD-Demonstration in Mannheim Flagge gezeigt. Zehntausende Menschen säumten am 12. August 2017 den Paradeweg durch die Innenstadt.

An der Demonstration nahmen über 50 Fahrzeuge und Fußgruppen teil. Die Samariterinnen und Samariter verteilten von ihrem in den ASB-Farben gehaltenen Wagen Luftballons, Infoflyer und vieles mehr. Auch für Partymusik war gesorgt. Die ASBler/innen warben mit ihrer CSD-Teilnahme für Respekt, Vielfalt und Solidarität.

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Zum CSD-Straßenfest vor dem prunkvollen Mannheimer Schloss, zu dem viele tausend Besucher/innen kamen, hatte der ASB eine riesige Hüpfburg beigesteuert. Die Mannheimer CSD-Demonstration stand unter dem Motto „#lovewins“.
Foto: Frank Hoyer

csd mannheim rhein neckar 250Der ASB Mannheim/Rhein-Neckar lädt auch in diesem Jahr wieder alle Samariter/innen aus Nah und Fern zur Teilnahme an der Mannheimer CSD-Parade ein.

Die Demonstration, die unter dem Motto #lovewins steht, findet am Samstag, den 12. August 2017, ab 14:00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung statt. Dann startet um 14:30 Uhr die bunte Parade durch Mannheim mit mehreren Dutzend Wagen und Fußgruppen. Um ca. 17:00 Uhr endet die Demonstration vor dem prächtigen Barockschloss.

Alle ASB´ler/innen sind herzlich eingeladen, nach Mannheim zum CSD zu kommen und so ein Zeichen für Vielfalt und Respekt zu setzen. Treffpunkt ist ab 13:30 Uhr am Startplatz der Parade in der Innenstadt (Plan der Demoroute siehe hier). Unter anderem haben schon Samariter/innen aus Nordrhein-Westfalen ihre Teilnahme zugesagt.

Viele Infos zum CSD Rhein-Neckar findet man hier

Wir sehen uns!

charta der vielfalt logo 250Passend zur Diskussion um die „Ehe für Alle“ fokussiert sich die "Charta der Vielfalt" im Juli und August auf die Diversity-Dimension „sexuelle Orientierung & Identität“.

Zusammen mit dem Themenpaten Boehringer Ingelheim wird das Thema mit allen Facetten, sei es auf der Website der Charta, in einem Faktenblatt und auf den Social-Media-Kanälen der Charta beleuchtet. Der Autor und Blogger Johannes Kram ist Themenbotschafter und in einem Interview kann man mehr dazu lesen, was Wirtschaft und Politik für LGBT-Menschen tun können. mehr

Auch der ASB Deutschland e.V. und der ASB NRW e.V. haben die Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller und geschlechtlicher Identität.

csd 2017 bus 250Auch in diesem Jahr waren der ASB NRW und die ASJ NRW an einer der größten CSD-Demonstrationen der Welt, dem Colognepride, mit dabei.

Mit einem leuchtend roten Doppeldeckerbus und einer bunten Fußgruppe mit Samariterinnen und Samariter aus ganz NRW (und darüber hinaus!), präsentierten sich die ASBler und ASJler unter dem Slogan "Vielfalt leben!". Zudem wurden die Aktion Unsere Stimme für von ASB NRW/ASJ NRW und die Kampagne Vielfalt ohne Alternative! des Paritätischen Gesamtverbandes in den Fokus gerückt.

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"Der ASB NRW und die ASJ NRW begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Der Verband bringt allen Menschen Wertschätzung und Respekt entgegen, egal woher sie kommen, wer sie sind und wen sie lieben. Mit ihrem Engagement für eine vielfältige Gesellschaft und mit einem innerverbandlichen Diversity-Prozess möchten die Samariterinnen und Samariter ein wichtiges Zeichen für Respekt, Solidarität und Demokratie setzen", erklärte Renate Sallet, Vorstandsmitglied des ASB NRW, anlässlich des Colognepride 2017.
Foto: Frank Hoyer

csd koeln 2016 1 250Vom 07. bis 09. Juli 2017 findet in Köln der Christopher-Street-Day 2017, auch Colognepride oder CSD genannt, statt. Die Dommetropole steht dann das ganze Wochenende im Zeichen von Vielfalt und Respekt.

Wie schon im letzten Jahr werden der ASB NRW und ASJ NRW auch in 2017 an der Demonstration, die am Sonntag, den 09. Juli 2017, ab 12:00 Uhr stattfindet, teilnehmen. Am Paradezug, der durch die Innenstadt von Köln geht und am Dom endet, nehmen zehntausende Menschen, ca. 100 Fahrzeuge und Fußgruppen teil. Es werden bis zu eine Million Zuschauer/innen erwartet.

Alle ASB´ler/innen aus Nah und Fern sind herzlich eingeladen, sich den Samariterinnen und Samaritern anzuschließen und so ein Zeichen für Vielfalt und Respekt zu setzen. Das Motto der ASB/ASJ-Gruppe lautet „Vielfalt leben!“. Zudem wird die Kampagne www.unsere-stimme-fuer.de in den Fokus gerückt.

Organisatorische Hinweise für alle, die sich dem ASB NRW und der ASJ NRW anschließen wollen:
- Die Samariterinnen und Samariter treffen sich am Sonntag, den 09. Juli 2017, um 11:30 Uhr, die Startposition/Wagennummer lautet 76. Der Aufstellbereich ist wie gehabt in Köln-Deutz (vor der Deutzer Brücke/Mindener Straße, siehe auch Plan).
- Es gibt kostenfrei für die ASB/ASJ-Teilnehmer/innen speziell für den Colognepride hergestellte T-Shirts, zudem Schirmmützen/Hüte und Brillen (solange der Vorrat reicht).
- Sampling-Material (Postkarten, Bambams, Trillerpfeifen etc.), Getränke und etwas für den kleinen Hunger zwischendurch werden kostenfrei gestellt (solange der Vorrat reicht).

Das offizielle CSD-Motto in 2017 lautet „Nie wieder!“ und erinnert an die vom Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Menschen verschiedener sexueller oder geschlechtlicher Identitäten. Es gemahnt, rechtsradikalen und intoleranten Strömungen in unserer Gesellschaft deutlich die rote Karte zu zeigen.

Der ASB NRW und die ASJ NRW freuen sich auf ein buntes CSD-Wochenende in Köln mit vielen Samariterinnen und Samaritern aus ganz Deutschland! Gute Laune nicht vergessen!

Vielfalt leben!

Fragen und Anregungen bitte richten an queer (at) asb-nrw.de. Allgemeine Infos zum Colognepride findet man unter www.colognepride.de. Dort ist auch das Programmheft mit vielen Infos und Veranstaltungshinweisen abrufbar.

Das Bild zeigt Samariter/innen beim Colognepride 2016; Foto: Frank Hoyer

regenbogenfahne 1 250"Was wäre, wenn Du für Deine Liebe ins Gefängnis kommen könntest? Was, wenn Du Dich vor Deiner Familie verstellen müsstest, weil sie Dich sonst verstoßen würden? Was wäre, wenn du jede Minute damit rechnen müsstest, auf der Straße angegriffen zu werden – wegen Deiner Kleidung, Deines Aussehens? Stell Dir vor, Du darfst nicht leben wie du willst: Wärest Du mutig genug, für Deine Rechte zu kämpfen?", schreibt die Hirschfeld-Eddy-Stiftung in ihrer Ankündigung zur Ausstellung "Where Love Is Illegal".

Trotz positiver Entwicklungen in vielen Teilen der Welt sind Lesben, Schwule und queere Menschen in vielen Regionen zunehmender Verfolgung ausgesetzt – von staatlicher, gesellschaftlicher oder familiärer Seite. Grundlegende Menschenrechte werden ihnen vorenthalten. Weil Intoleranz dort erfolgreich ist, wo Lesben, Schwule und Queers aus Angst stumm sein müssen, schafft der neuseeländische Fotograf Robin Hammond mit seinem Projekt „Where Love Is Illegal“ einen Raum, in dem sie ihre Geschichten von Diskriminierung und Überleben teilen können. In der Fotoausstellung erzählen Lesben, Schwule und Queers aus Tunesien ihre Geschichten.

Bericht und Fotos von der Ausstellung

Die Ausstellungseröffnung ist am Montag, den 26. Juni 2017, um 19:00 Uhr im VHS-Studienhaus am Neumarkt (Cäcilienstraße 35, 50667 Köln). Die Fotoschau läuft vom 27. Juni bis zum 14. Juli 2017 und ist tagsüber im VHS-Gebäude (2. Etage) frei zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Ergänzend zur Ausstellung sind am Donnerstag, den 06. Juli 2017, um 19:30 Uhr im Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt lesbische, schwule und queere Menschenrechtsverteidiger*innen zu Gast. Sie berichten über ihr Leben und ihre Arbeit. Es sind Geschichten von Diskriminierung, Überleben und Hoffnung.

Die Veranstaltungen der Hirschfeld-Eddy-Stiftung des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) finden in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung e.V., der Volkshochschule Köln und mit Unterstützung des Arbeiter-Samariter-Bund NRW statt.

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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