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Vielfalt im ASB

Der ASB steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit unterschiedlicher geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen ... kurzum: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB.

Der ASB begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Selbstverständlich sind für die Samariterinnen und Samariter ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein. Auch Schwule, Lesben und Trans* bringen sich auf allen Ebenen des ASB ein, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob sichtbar als LSBTI oder nicht – sie sind ein fester Bestandteil des Verbandes.

Die LSBTI-Thematik taucht selbstverständlich auch bei Angeboten des ASB – also auf Kundenseite – immer wieder auf, etwa im Bereich der „kultursensiblen“ Pflege, bei Sanitätsdiensten für LSBTI-Veranstaltungen und in der Flüchtlingshilfe.

Seit 2016 gibt es das bundesweite LSBTI-Netzwerk "Vielfalt im ASB". Interessierte sind herzlich eingeladen, sich hier inhaltlich und organisatorisch einzubringen. Wir sehen uns!


Aktuelle Nachrichten zu LSBTI


 

tassen 3 netzwerktreffen 250Bald ist es soweit: Am 10. und 11. März 2017 findet zum dritten Mal das bundesweite LSBTTI*-Treffen für Samariter/innen statt, zu dem der ASB Region Mannheim/Rhein-Neckar und der ASB NRW gemeinsam einladen.

Ein wichtiges Thema der Veranstaltung in der Kölner ASB-Bundesgeschäftsstelle wird „Diversity" sein. Auch geht es unter anderem um die Flüchtlingshilfe im Bereich LSBTTI* und Aktivitäten des ASB bei den CSD-Veranstaltungen in 2017. Und nebenbei gibt es wieder eine neugestaltete Motto-Tasse für jede/r Teilnehmer/in (siehe Foto).

Das Programm und die Anmeldeunterlagen kann man hier herunterladen. Egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern … die Organisatoren freuen sich über die Teilnahme! Wir sehen uns in Köln!
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

tasse tisch foto 250Für immer mehr Organisationen ist "Diversity" ein wichtiger Bestandteil ihrer zukunftsorientierten Unternehmensprozesse, gerade auch, weil die Gewinnung und Bindung von Kund/innen, Mitarbeiter/innen und Mitglieder/innen in einer vielfältigen Gesellschaft neue Strategien verlangt (siehe etwa www.charta-der-vielfalt.de).

Am 10. März 2017 wird im Rahmen des Netzwerktreffens „Vielfalt im ASB“ in Köln Dr. Günther Vedder von der Leibniz Universität Hannover (Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät) ein Fachreferat zum Thema "Warum sich Organisationen mit Diversity beschäftigen sollen …“ halten. Anschließend ist die Möglichkeit zur Diskussion und für Fragen gegeben.

Dr. Vedder forscht und publiziert seit vielen Jahren zum Thema Diversity in Organisationen. Seine Ausführungen werden sich beispielhaft auf das Thema LSBTTI* beziehen, sind aber auch gut auf andere Zielgruppen übertragbar.

Egal ob hetero, lesbisch, schwul oder trans*, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern … die Organisatoren des Netzwerktreffens freuen sich über die Teilnahme von interessierten Samariterinnen und Samaritern am Vortrag oder sogar am ganzen bundesweiten Netzwerktreffen "Vielfalt im ASB". Das aktuelle Programm des Netzwerktreffens (Stand 13.02.2017) und die Anmeldeunterlagen können hier heruntergeladen werden. Am Tagungsort, der Bundesgeschäftsstelle, werden auf Wunsch Zimmer für die Teilnehmer/innen reserviert (bitte entsprechend auf den Anmeldeunterlagen vermerken).

Bei inhaltlichen oder organisatorischen Anregungen bzw. Fragen zum Netzwerktreffen steht das Organisationsteam unter der Telefonnummer 0221-949707-21 bzw. per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung. Herzlichen Dank an den ASB Bundesverband für die Unterstützung.

Wir sehen uns in Köln!

Foto: ASB NRW

anyway asb fsj bfd 02 2017 250Im Rahmen ihrer Seminarwochen besuchten FSJler/innen und BFDler/innen des ASB in NRW im Januar 2017 das anyway-Zentrum in Köln.

Das 1998 eröffnete Jugendzentrum richtet sich speziell an schwule, lesbische, bi und trans* Jugendliche. Jährlich wird es von ca. 1.400 Jugendlichen und junge Erwachsenen im Alter zwischen 14 bis 25 Jahren in Anspruch genommen. In der geschützten Atmosphäre der Einrichtung können sich jungen Menschen zum Beispiel über die verschiedenen Aspekte des Coming-outs und über geschlechtliche und sexuelle Identitäten informieren und austauschen.

Die freiwillig beim ASB Aktiven informierten sich über die Beratungsangebote und Aktionen des europaweit größten Treffpunkts seiner Art. In Diskussionsrunden wurde auch über geschlechtliche und sexuelle Vielfalt diskutiert, Normen und Gewohntes hinterfragt und die gesellschaftliche Situation von Menschen mit LSBTTI*-Hintergrund beleuchtet.

Die FSJ-/BFD-Seminare des ASB in NRW, die von der ASB-Landesschule NRW durchgeführt werden, haben unter anderem zum Ziel, den Teilnehmer/innen Impulse und Anregungen für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre persönliche und berufliche Entwicklung zu geben. Infos zu einem freiwilligen Engagement beim ASB gibt es hier und hier.
Foto: privat

charta der vielfalt logo 250Am 30. Mai 2017 ist es wieder soweit: Am Deutschen Diversity-Tag zeigt das ganze Land Flagge für Vielfalt.

Von Abendveranstaltungen über Flashmobs und Foto-Aktionen bis hin zu Wettbewerben und Workshops sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, um zu zeigen, dass Vielfalt wichtig für die Arbeitskultur und die Gesellschaft ist. Wer noch keine passende Idee für ein Aktion hat, kann auf der Seite der Charta für Vielfalt fündig werden.

Auch der ASB Deutschland e.V. und der ASB NRW e.V. haben die "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Umsetzung der „Charta der Vielfalt“ hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

rainbow tasse 1LSBTTI*-Geflüchtete sind oftmals vor massiver Verfolgung aus ihren Heimatländern nach Deutschland geflohen und den besonders schutzbedürftigen Personengruppen zuzurechnen. Immer wieder wird in der Presse über Anfeindungen und gewalttätige Übergriffe auf Geflüchtete mit einem LSBTTI*-Hintergrund berichtet.

Die Betreuung und Beratung dieser Menschen bedarf Hintergrundwissen zur rechtlichen, politischen und sozialen Situation von LSBTTI*-Geflüchteten in Deutschland und in den Herkunftsländern, aber auch zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. Der ASB NRW e.V. lädt daher zu einem

Workshop „LSBTTI*-Geflüchtete: Besondere Herausforderungen in der Arbeit mit lesbisch, schwul und transident lebenden Menschen“
am 08. März 2017,
von 14:00 bis ca. 18:00 Uhr
im Jugendhaus der ASJ Ruhr, Harkortstraße 14A, 45145 Essen

ein. Die Veranstaltung richtet sich an ehren- und hauptamtlich engagierte Samariterinnen und Samariter in der Flüchtlingshilfe. Ein Baustein des Workshops ist die Auseinandersetzung mit eigenen Werten und Normen in der interkulturellen Begegnung. Der Workshop wird durchgeführt von der „Rainbow Refugees support group Cologne“, die viel Expertise in diesem Bereich aufweisen kann und Schulungen für MitarbeiterInnen von Flüchtlingsunterkünften durchführt.

Die Anmeldung zur Veranstaltung bitte bis zum 15. Februar 2017 an die Landesgeschäftsstelle in Köln senden. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt.
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

regenbogen ballonkette 250 1Mittlerweile zum dritten Mal laden der ASB Region Mannheim/Rhein-Neckar und der ASB NRW zum bundesweiten LSBTTI*-Treffen ein. Die Veranstaltung findet am 10.  und 11. März 2017 in der Bundesgeschäftsstelle des ASB Deutschland in Köln statt.

Ein wichtiges Thema wird „Vielfalt/Diversity als Wirtschaftsvorteil“, also die Gewinnung und Bindung von Kund/innen, Mitarbeiter/innen und Mitgliedern, sein. Zudem geht es die Flüchtlingshilfe im Bereich LSBTTI*, Bedarfe von LSBTTI* im Gesundheitsbereich, Aktivitäten des ASB bei den CSD-Veranstaltungen in 2017 und um die weitere organisatorische und inhaltliche Ausrichtung des Netzwerkes.

Das Programm und die Anmeldeunterlagen kann man hier als PDF herunterladen. Am Tagungsort, der Bundesgeschäftsstelle, werden auf Wunsch Zimmer für die Teilnehmer/innen* reserviert (bitte entsprechend auf den Anmeldeunterlagen vermerken).

Bei inhaltlichen oder organisatorischen Anregungen bzw. Fragen zum Netzwerktreffen steht Frank Hoyer vom Organisationsteam unter der Telefonnummer 0221-949707-21 bzw. per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung. Herzlichen Dank an den ASB Bundesverband für die Unterstützung!

Egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern … wir freuen uns über Ihre Teilnahme! Wir sehen uns in Köln!

foto broschuere 2 250 1Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, benötigen praktische Unterstützung, ihrem Bedarf entsprechend aufbereitete Informationen und Orientierung in der für sie neuen Gesellschaft.

Vom Arbeiter-Samariter-Bund, dem Paritätischen Gesamtverband und dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) wurde nun eine Orientierungshilfe zum Themenbereich „Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“ entwickelt. Unterstützt wurde die Erstellung der Publikation von www.refugeeguide.de und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Der Text erläutert den gleichberechtigten Status von Frauen und Männern und von Menschen verschiedener sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität in Deutschland. Die Ausführungen betonen die gelebte Vielfalt der individuellen Lebensentwürfe in der deutschen Gesellschaft und fordern ein respektvolles Zusammenleben von Frauen und Männern als auch von Heterosexuellen, Lesben, Schwulen und Trans* ein.

Die Orientierungshilfe wurde in zehn Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Russisch und Serbisch) in einer 12-seitigen Broschüre veröffentlicht. Ergänzend ist eine Version des Textes in einfachem Deutsch hier als PDF verfügbar.

Die Publikation eignet sich zur Auslage in Beratungsstellen, an Treffpunkten und in Schulungseinrichtungen, die sich an Geflüchtete richten. Zum Einsatz kommen kann sie auch als Einleger für Willkommensmappen von Flüchtlingsunterkünften: In vielen Einrichtungen werden den Ankömmlingen Willkommensmappen überreicht um das Zurechtfinden in der Einrichtung und in der deutschen Gesellschaft zu erleichtern. Die Mappen bestehen zumeist aus einer für die Einrichtung individuell zusammengestellten Sammlung selbst erstellter Dokument (Begrüßungsschreiben, Hausordnung etc.) und Fremdmaterialien (Grundgesetz, Stadtplan etc). Sie können neben ganz praktischen Tipps, etwa über die Abläufe und Ansprechpartner/innen in der Flüchtlingsunterkunft, auch Erläuterungen und Dokumente über die Werte und das Zusammenleben von Menschen in Deutschland enthalten. Mehr zum Thema Willkommens-/Begrüßungsmappen findet man hier.

Ein Download der Orientierungshilfe als PDF-Dokument ist hier möglich und unter:
www.der-paritaetische.de/download/lsbtti
www.queer-refugees.de
Ein Download der einzelnen Texte in verschiedenen Sprachen gibt es hier: Deutsch, Englisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Russisch und Serbisch.

Gedruckte Exemplare können, solange der Vorrat reicht, kostenfrei bestellt werden beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. ausschließlich per E-Mail unter presse (at) asb-nrw.de.

Ergänzende Publikationen zum Themenkomplex, die von oder in Zusammenarbeit mit dem ASB erstellt wurden:

  • „Handlungsempfehlungen für den Gewaltschutz in Flüchtlingseinrichtungen“: PDF-Download
  • "Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen": PDF-Download

fahne regenbogen 250Am 14. Mai 2017 werden die nächsten Landtagswahlen von Nordrhein-Westfalen stattfinden. Wie zur NRW-Wahl 2012 haben die im Paritätischen NRW engagierten LSBTI*-Organisationen auch zur Wahl in 2017 Forderungen an die Parteien aufgestellt.

Unter dem Titel "Gleiche Rechte und gleiche Teilhabe für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* & Inter* Menschen. Für eine Gesellschaft der Vielfalt ohne gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" fordern die Unterzeichner des Papiers:

1. die kontinuierliche Fortsetzung und Weiterentwicklung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Parteien, Fraktionen, Politik, Ministerien und NROs an einem landesweiten Maßnahmen- und Förderplan für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.

2. die bedarfsgerechte Förderung von bestehenden und (vor allem im Hinblick auf weitere Themenfelder) neuen Strukturen sowie landesweiter und regionaler Maßnahmen zum Abbau von Homo- und Trans*feindlichkeit bzw. zur Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* Menschen und der Etablierung dieser Querschnittsaufgabe in allgemeinen Regelstrukturen durch Sensibilisierung, Fortbildung und Beratung.

3. die Förderung von bestehenden und (vor allem im Hinblick auf flächendeckende Versorgung) neuen Strukturen sowie landesweiter und regionaler Maßnahmen der Selbstorganisationen, ihrer Spezialberatung und deren Vernetzung zur Sicherung und zum Ausbau bedarfsgerechter Beratungs-, Begleitungs- und Qualifizierungsstrukturen für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter* Menschen sowie die Qualifizierung zivilgesellschaftlicher LSBT*I*-Begegnungsangebote.

4. die Einrichtung einer ressortübergreifenden Stabs-, Koordinierungs- und Antidiskriminierungsstelle für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt. Die Unterzeichnenden fordern alle demokratischen Parteien, die sich um Mandate bei der Landtagswahl am 14. Mai 2017 bemühen, auf, in ihren Wahlprogrammen die Belange von mehr als einer Million lesbischer, schwuler, bisexueller, trans* und inter* Einwohner_innen in Nordrhein-Westfalen angemessen zu berücksichtigen und sich verbindlich zu einer Gesellschaft der Vielfalt zu bekennen.

Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem das Schwule Netzwerk NRW, die LAG Lesben in NRW, der LSVD NRW, SchLau NRW und die Fachstelle für LSBT*-Jugendarbeit in NRW. Die Wahlprüfsteine im Wortlaut als PDF.

Hintergrundinformation: Der ASB NRW e. V. ist Mitglied im Paritätischen NRW. Das LSBTTI*-Netzwerk „Vielfalt im ASB“ ist Teilnehmer des FAK „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. LSBT*“. Der FAK ist ein Zusammenschluss von Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW, die zu den Themen sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität arbeiten. Er bildet die daran beteiligten Strukturen ab, beschränkt sich jedoch nicht auf diese, soweit sich Mitgliedsorganisationen zu neuen Themenfeldern und geschlechtlichen und sexuellen Identitäten im FAK engagieren wollen. Die ganze Selbstdarstellung im Wortlaut als PDF.
Foto: Frank Hoyer

tasse tisch foto 250Der Termin für das nächste bundesweite LSBTTI-Netzwerktreffen "Vielfalt im ASB" steht fest. Tagungsort wird wieder die ASB-Bundesgeschäftsstelle in Köln sein.

Die mittlerweile dritte Auflage des Treffens wird am Freitag, den 10. März 2017, von 13:00 bis 17:30 Uhr und am Samstag, den 11. März 2017, von 10:00 bis 14:00 Uhr stattfinden. Am Freitagabend ist, wie auch schon bei den zwei ersten Treffen, ein gemeinsames Abendprogramm vorgesehen.

Ebenfalls wie gehabt ist ein Zimmerkontingent in der Bundesgeschäftsstelle für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reserviert. Die Anmeldeunterlagen werden voraussichtlich Ende November 2016 versandt. Fragen und Anregungen bitte richten an: queer (at) asb-nrw.de

Wir sehen uns (spätestens) wieder im Frühjahr 2017 in Köln!

lsbtti netzwerktreffen 09 2016 250 3Sich vernetzen, Themen setzen und Handlungsstrategien entwickeln: Am 23. und 24. September 2016 fand in der Bundesgeschäftsstelle des ASB Deutschland in Köln das zweite bundesweite LSBTTI-Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ statt.

Samariterinnen und Samariter aus vielen Bereichen des ASB − etwa dem Katastrophenschutz, der Pflege, der Flüchtlingshilfe, dem Sanitätsdienst, der Verwaltung − und aus verschiedenen Regionen, wie den Landesverbänden Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, der Arbeiter-Samariter-Jugend NRW, der ASB-Landesschule NRW und des ASB-Bundesverbandes, nahmen teil.

Dr. Marcus Kreutz, stellvertretender Geschäftsführer des ASB Deutschland, hob in seinem Grußwort hervor, dass das Netzwerk auf eine Initiative der ASB-Basis zurückgehe. Er zeigte sich angetan, in einem Verband mitzuwirken, wo alle Mitgliederinnen und Mitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich aktiv einbringen und neue Themen in den Verband tragen könnten. Er zeigte sich interessiert an den Ergebnissen der Tagung und wünschte den Teilnehmer/innen eine erfolgreiche Veranstaltung.

Renate Sallet vom Landesvorstand des ASB NRW dankte in ihrem Grußwort dem Bundesverband für die organisatorische Unterstützung des Netzwerktreffens. Sie betonte, dass Vielfalt ein Kernelement einer lebendigen Demokratie und einer offenen Gesellschaft sei. Eine offene Gesellschaft biete keinen Nährboden für autoritäre Strukturen, Diskriminierung, Denunziation. Es wäre eine gesellschaftspolitische Verpflichtung für den ASB, entschlossen und offensiv Partei zu ergreifen für Menschen, die diskriminiert werden, zum Beispiel aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität, ihres Alters und ihrer Herkunft. Renate Sallet äußerte den Wunsch, dass der ASB-Bundesverband dem Thema „Vielfalt“ die dringend notwendige Aufmerksamkeit zukommen lasse und in Zukunft bei den entsprechenden ASB-Arbeitsbereichen, etwa der Seniorenhilfe oder der Mitarbeitergewinnung, das Thema LSBTTI selbstverständlich integriere.

lsbtti netzwerktreffen 09 2016 250 1Ein inhaltlicher Schwerpunkt beim Netzwerktreffen war die Situation und die Bedarfe von Regenbogenfamilien. In der deutschen Gesellschaft wird mittlerweile eine Vielzahl von Lebensweisen und Lebensentwürfen gelebt, die nicht mehr den gängigen Vorstellungen der heterosexuellen Kleinfamilie entsprechen. Diese Vielfalt spiegelt sich unter anderem auch bei den 50.000 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ASB wider, sowohl offen im Verband gelebt als auch diskret gehandhabt.

Anlass genug für den ASB, der in der Familienhilfe verschiedenste Dienstleistungen anbietet, das Thema aufzugreifen. Sarah Dionisius von der Kölner Beratungsstelle Rubicon und Gabriela Lünsmann, Fachanwältin für Familienrecht und im Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD), führten in das Thema ein und zeigten verschiedene Schnittstellen zur Arbeit des ASB auf. In der Debatte wurde klar, dass der Verband in seinen Einrichtungen und Beratungsstellen nicht nur für ein diskriminierungsfreies Klima zu sorgen hat, sondern Regenbogenfamilien durch klare Signale willkommen heißen sollte. Zudem kann dem Personal durch Schulungen die Vielfalt und die speziellen Erwartungen der heutigen Lebensentwürfe näher gebracht werden.

Die rechtliche und gesellschaftliche Situation von LSBTTI und Strategien gegen Homo- und Trans*Feindlichkeit wurden dann in einem Referat von Klaus Jetz, Bundesgeschäftsführer des LSVD, beleuchtet. Ein Schulterschluss aller demokratischen Kräfte wäre wichtig, um die aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft, unter anderem die Zunahme von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Einhalt zu gebieten. Der Kampf gegen Homo- und Trans*-Feindlichkeit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, waren sich die Diskutant/innen einig.

lsbtti netzwerktreffen 09 2016 250 2Die Tagungsteilnehmer/innen beratschlagten auch die grundlegende inhaltliche und strukturelle Aussichtung des Netzwerkes. Sie sehen LSBTTI - generell das Thema „Vielfalt im ASB“ - als Querschnittsthema, dass letztendlich alle Bereiche des ASB und seiner Dienstleitungen betrifft. Bis zum Frühjahr wird nun eine Agenda entwickelt, wie die Belange von Mitarbeiter/innen, Mitglieder/innen und Kund/innen mit LSBTTI-Hintergrund besser in die Arbeit des ASB integriert werden kann. Diese Integration könnte zum Beispiel im Rahmen eines Diversity-Prozesses innerhalb des Verbandes geschehen, wie er zum Beispiel von der Charta der Vielfalt, der auch der ASB Deutschland und weitere ASB-Verbände angehören, kommuniziert wird.

Von besonderer Bedeutung für die LSBTTI-Community sind die in vielen Städten jährlich durchgeführten Christopher-Street-Day-Demonstrationen. Regionale Gliederungen des ASB haben in der Vergangenheit vereinzelt dort immer wieder Flagge gezeigt, durch Sanitätsdienste, Infostände oder eine Paradeteilnahme wie in 2016 in Köln und Mannheim. Die Tagungsteilnehmer/innen waren sich einig, dass diese Aktivitäten ausgebaut und in der Öffentlichkeit verstärkt dargestellt werden müssten. Insbesondere sollte der ASB bei einer der großen bundesweiten CSD-Demonstrationen, also in Berlin oder Köln, durch einen regelmäßigen und repräsentativen Auftritt positive inner- und außerverbandliche Signale aussenden.

Die Veranstalter danken dem Bundesverband für die gelungene Unterstützung des zweiten LSBTTI*-Netzwerktreffens. Die nächste Tagung wird im Frühjahr 2016 stattfinden. Ort und Termin werden demnächst bekanntgegeben. Egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern: Die Organisatoren freuen sich über die Teilnahme beim nächsten Treffen!

Für Fragen und Anregungen zum Netzwerk kann man einfach über die zentrale E-Mail-Adresse queer (at) asb-nrw.de eine Nachricht senden; zudem steht Frank Hoyer vom Netzwerk unter der Telefonnummer 0221-949707-21 für Auskünfte gerne zur Verfügung.

Das bundesweite LSBTTI*-Netzwerk „Vielfalt im ASB“ im Internet:
www.asb-queer.de
Facebook-Seite "asbqueer"

trailer-100-hnr-1Hilfe auf Knopfdruck
Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

trailer-100-121-fsj-bfd

Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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