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Sozial macht Schule

Ein jugendorientiertes Sozialprojekt des ASB

sms-logo-2012-250Das Projekt `Sozial macht Schule´ (SMS) wird seit 2004 in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern durch persönliche Begegnungen mit Menschen und Institutionen Vorurteile abzubauen und gegenseitigen Respekt und Verantwortung zu entwickeln. Auch die Förderung des freiwilligen Engagements bei jungen Menschen ist dem Projekt ein wichtiges Anliegen.

Ziele von `Sozial macht Schule´
Das Projekt ermöglicht Schülerinnen und Schülern persönliche Erfahrungen durch die Begegnung mit Menschen aus verschiedenen sozialen Gruppen und Zusammenhängen. Diese Begegnungen regen die jungen Menschen zum Nachdenken an und animieren sie dazu, sich mit sozialen Fragen auseinanderzusetzen. Gegenseitiger Respekt und Verständnis sollen so gefördert werden. Aber nicht nur die Jugendlichen profitieren von diesem Projekt. Oftmals werden auch Vorurteile gegenüber Jugendlichen entgegengebracht. Diese sollen mit diesem Projekt so weit wie möglich abgebaut werden. Der gegenseitige Respekt, sowie die daraus resultierende gegenseitige Akzeptanz sind sehr wichtige Erfahrungen, die die soziale Kompetenz stärken und fördern sollen.

Durchführung
Die Projekte werden in enger Abstimmung mit allen Beteiligten durchgeführt, um die eventuell vorhandenen verschiedenen Sichtweisen zusammenzubringen und daraus ein Miteinander zu schaffen – ein wichtiger Schritt für Respekt und Akzeptanz. Das Anliegen des ASB ist es, Interesse und Spaß an der Durchführung von Sozialpraktika und anderen Aktionen bei allen Beteiligten zu wecken. Die Erfahrungen, die hier gesammelt werden, sind vor allem für die Schüler/innen oft prägend. Daher ist ein sensibler und ernster Umgang von allen Seiten mit den gesammelten Erfahrungen notwendig. Mitunter ist ein Sozialpraktikum das erste intensive Aufeinandertreffen und persönliche Auseinandersetzen der Schüler/innen mit der Lebenssituation älterer Menschen, Menschen mit Behinderung und anderen Gruppen. Die Schülerinnen und Schüler hierbei zu unterstützen und ihnen bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen „unter die Arme zu greifen", ist bei der Durchführung dieses Projektes von besonderer Bedeutung.

Projektleiter von `Sozial macht Schule´: Frank Hoyer

Weiter Informationen erhalten Sie bei:

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
Sozial macht Schule
Kaiser-Wilhelm-Ring 50
50672 Köln
Telefon: 0221/949707-21
Fax: 0221/949707-19
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet:
www.asb-nrw.de
www.asb-sms.de
www.facebook.com/asbnrw


Aktuelle Projekt-Nachrichten 


 

zukunft-foerdern-195SMS informierte über Durchführungsmöglichkeiten von Schul-Sozialpraktika

02.04.2009 Wie bereitet man Schüler auf ein Sozialpraktikum vor? Welche Einrichtungen kommen dafür in Frage? Wie sieht eine gelungene Nachbereitung des Praktikums aus? Diese und weitere Fragen kamen während eines eintägigen Workshops am 19. März 2009 im BIZ Dortmund zur Sprache. Eingeladen waren 40 Lehrerinnen und Lehrer, die sich über die Möglichkeiten zur Durchführung eines Sozialpraktikums im Rahmen des Programms `Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten´ informierten.

Als Referent war auch der Projektleiter von SOZIAL MACHT SCHULE (SMS) des ASB Nordrhein-Westfalen, Frank Hoyer, eingeladen. Er stellte SMS vor und gab anhand konkreter Beispiele Hilfestellungen zur erfolgreichen Durchführung von Sozialpraktika. Er wies insbesondere auf eine gründliche theoretische und praktische Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Praktikumszeit hin, da die jungen Menschen während ihrer Praktikumszeit möglicherweise mit ihnen ungewohnten Situationen umgehen können sollten.

Zum Hintergrund: Im Schuljahr 2009/2010 wird die Stiftung `Partner für Schule NRW´ an 40 Schulen in NRW Sozialpraktika für insgesamt 600 Schülerinnen und Schüler initiieren. Das Programm `Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten´ ist eine Initiative zur Unterstützung der Berufsorientierung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen, gemeinsam getragen von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und der nordrhein-westfälischen Ministerien für Schule und Weiterbildung sowie für Generationen, Familie, Frauen und Integration. Mit der Umsetzung des Projektes ist die Stiftung Partner für Schule NRW betraut.

Alle allgemeinbildenden weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen können `Zukunft fördern´-Projektmodule beantragen. Die Module helfen die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler zu verbessern und zu vertiefen. Der Arbeiter-Samariter-Bund Nordrhein-Westfalen hat die Ausarbeitung zum Informationsblatt `Modul 10 - Sozialpraktikum´ mit Informationen und Erfahrungen aus seinem Projekt SOZIAL MACHT SCHULE unterstützt. Weitere Informationen unter www.partner-fuer-schule.de . Hier besteht auch die Downloadmöglichkeit der insgesamt zehn Infomodule.
Foto: Frank Hoyer

sms-theaterworkshop-fwt-2009-195Nachdenken über Klischees und Vorurteile gegenüber älteren Menschen

Am 19. Mai 2009 wurde am Freien Werkstatt Theater (FWT) in Köln ein Projekttag „Jung und Alt" mit 25 Schülerinnen und Schülern der Hauptschule Ringelnatzstraße in Köln-Rodenkirchen im Rahmen von SOZIAL MACHT SCHULE (SMS) durchgeführt.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage nach den Vorstellungen, die die Schülerinnen und Schüler vom Alter haben. Ziel war es, Jugendliche zum Nachdenken über Klischees und Vorurteile gegenüber älteren Menschen anzuregen und ihnen die Möglichkeit zum Austausch mit dem Altersensemble des FTW - ein Teil der Darsteller ist weit über 70 Jahre alt - zu geben.
Neben den Workshops gab es auch eine Theateraufführung mit komischen, aber auch nachdenklich stimmenden Szenen aus dem Leben der Schauspieler.
SOZIAL MACHT SCHULE ist ein Modellprojekt des Arbeiter-Samariter-Bund Nordrhein-Westfalen und richtet sich an Schulen und soziale Einrichtungen mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler an soziale Verantwortung heranzuführen und ihre soziale Kompetenz zu stärken. Mehr Informationen hier auf der Website unter der Rubrik „Projekte".
Foto: Frank Hoyer

 

modul-10-hamm-195Mit Workshops auf den praktischen Einsatz vorbereitet

Die Erich-Kästner-Förderschule in Hamm ermöglichte ihren beiden achten Klassen eine lehrreiche und spannende Sozialpraktika-Zeit durch die Fördermittel der Stiftung `Partner für Schule NRW´.
Mit der Durchführung der Aktion war der ASB Hamm/Soest beauftragt. Im Vorfeld der Praktika wurden die Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Workshops auf ihren Einsatz vorbereitet. So übten die Samariterinnen und Samariter mit den jungen Menschen wie man einer Person im Rollstuhl richtig die Treppen hinauf hilft. Auch ein Erste-Hilfe-Kurs wurde geboten.
Danach waren die Schülerinnen und Schüler im Oktober 2009 zwei Wochen lang in sozialen Einrichtungen wie Senioren- und Behinderteneinrichtungen und lernten dort den Alltag kennen. Uwe Klaus, Geschäftsführer des ASB Hamm/Soest (Foto oben links): „Wichtig war uns eine gute theoretische und praktische Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Praktikumszeit, so dass die jungen Menschen mit der ihnen ungewohnten Situationen in den Sozialeinrichtungen gut umgehen konnten und der Lerneffekt möglichst groß war.“
Unterstützung bekam der ASB Hamm/Soest bei der Entwicklung des Programms durch den ASB Landesverband NW, der durch sein Modellprojekt Sozial macht Schule (SMS) bereits viele Erfahrungen im Bereich „Schule und soziales Engagement“ gesammelt hat.
Hintergrundinformation: Im Schuljahr 2009/2010 hat die Stiftung `Partner für Schule NRW´ an 40 Schulen in NRW Sozialpraktika für insgesamt 600 Schülerinnen und Schüler initiieren. Das Programm `Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten´ ist eine Initiative zur Unterstützung der Berufsorientierung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen, gemeinsam getragen von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und der nordrhein-westfälischen Ministerien für Schule und Weiterbildung sowie für Generationen, Familie, Frauen und Integration. Mit der Umsetzung des Projekts ist die Stiftung `Partner für Schule NRW´ betraut.
Fotos: Frank Hoyer

sms-postkartenleporello2009-195247 Schülerinnen und Schüler aus NRW haben mitgemacht

Das Projekt `Sozial macht Schule´ (SMS) des ASB Nordrhein-Westfalen hatte im Herbst 2009 zu einem Spenden-Malwettbewerb aufgerufen.
Schülerinnen und Schüler konnten sich mit dem Motto „Schule – hier und anderswo!“ auseinandersetzen und damit gleichzeitig für ein Hilfsprojekt in Afrika spenden: Im Niger unterstützt der ASB Deutschland über 400 Frauen dabei, Grundkenntnisse in Lesen, Rechnen und Schreiben zu erlangen. Die Nachfrage nach den Kursen ist trotz der enormen täglichen Arbeitsbelastung der Frauen sehr hoch. Ihr Wissen können die Teilnehmerinnen an ihre Familien weitergeben: So profitieren zum Beispiel auch deren Kinder vom Unterricht.
Insgesamt haben sich 247 Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen an der Aktion beteiligt und so soziales Engagement gezeigt. Für jedes eingereichte Bild spendete die Kanzlei Rödl & Partner 1,– Euro für das Hilfsprojekt im Niger.
Von den sechs Siegerbildern ist ein buntes Postkartenleporello gedruckt worden. Einzelexemplare können kostenfrei beim ASB Landesverband NW e.V., Projekt Sozial macht Schule´, Eupener Straße 161 A, 50933 Köln, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden (solange der Vorrat reicht). Der ASB Nordrhein-Westfalen dankt allen Beteiligten für ihren Einsatz, insbesondere den Schulen: Hauptschule an der Emmastraße Gelsenkirchen, Gemeinschaftsgrundschule Friedenstraße Duisburg, Gemeinschaftsgrundschule Am Borgschenhof Duisburg, Gemeinschaftshauptschule Ringelnatzstraße Köln, Franz-Dinnendahl-Realschule Essen, Erich-Kästner-Schule Hamm, Gemeinschaftshauptschule Attendorn, Gemeinschaftsgrundschule Sternstraße Duisburg und Dahlingschule Duisburg.
`Sozial macht Schule´ ist ein Modellprojekt des ASB Nordrhein-Westfalen und richtet sich an Schulen und soziale Einrichtungen mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler an soziale Verantwortung heranzuführen und ihre soziale Kompetenz zu stärken.
Foto: Frank Hoyer

trailer-100-hnr-1Hilfe auf Knopfdruck
Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

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