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Am 4. September 2019 fand in Essen der "Tag des offenen Wünschewagen" statt. Alle ASB-Regionalverbände in NRW konnten sich dabei über den ASB-Wünschewagen in NRW informieren.

Im Mittelpunkt stand die Vorstellung des Wünschewagens - sowohl der Fahrzeuge als auch dessen, was an den drei Standorten des ASB-Wünschewagens in NRW in der Koordinierung der Wunschfahrten und der Betreuung der ehrenamtlichen Wunscherfüller*innen passiert.

In NRW als großem Flächenland sind mittlerweile drei Wünschewagen-Standorte im Einsatz: Der Wünschewagen Rheinland, der Wünschewagen Rhein-Ruhr und der Wünschewagen Westfalen. Diese werden von den Regionalverbänden ASB Rhein-Erft/Düren, ASB Ruhr und ASB Münsterland betreut, sind aber bewusst so konzipiert, dass sie ganz NRW abdecken und auch von anderen Regionalverbänden zum Beispiel für die Präsentation bei Veranstaltungen oder die Realisierung von Wunschfahrten angefordert werden können. "Der ASB-Wünschewagen NRW ist für das gesamte Land da, er fährt alle Orte an und freut sich über Unterstützer*innen aus ganz NRW", so ASB-Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink.

Die Idee, den ASB-Wünschewagen auf die Straße zu bringen, hatte Ralph Steiner, stellvertretender Vorsitzender des ASB Ruhr. Bei einem Urlaub in Israel hatte er einen besonderen Krankenwagen am Strand beobachtet. Zurück zu Hause recherchierte er, was es damit auf sich hatte und fand heraus, dass in Israel ein Konzept aus Holland umgesetzt wurde. Er nahm Kontakt mit den Kollegen von der niederländischen "Ambulance Wens"-Stiftung in Rotterdam auf und begeisterte seine Kolleg*innen beim ASB in Essen und weit darüber hinaus. Vor fünf Jahren erfüllte der ASB Ruhr den ersten Wunsch, mittlerweile sind 24 ASB-Wünschewagen in Deutschland unterwegs, um letzte Wünsche wahr werden zu lassen.

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Zahlreiche Vertreter*innen aus vielen ASB-Regionalverbänden waren der Einladung des ASB NRW zum "Tag des offenen Wünschewagen" gefolgt, um gemeinsam zu diskutieren, wie der Wünschewagen nicht nur an den drei Standorten sondern in ganz NRW noch bekannter gemacht werden kann. Dabei entstanden viele konkrete Ideen, zum Beispiel zum Aufbau und zur Schulung von Wunscherfüller*innen-Teams in Regionalverbänden, zur Zusammenarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit und bei Spendenaktionen und bei der Vermittlung von Wunschanfragen und weiteren Kontakten.

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Beim Wünschewagen-Tag in Essen berichtete Ralph Steiner von der Entstehung des Projekts, Annika Schulze-Aquack, Geschäftsführerin des ASB Ruhr, und Dirk Winter, Geschäftsführer des ASB Münsterland, gingen auf die Erfahrungen ein, die sie als Standortbetreiber bei der Erfüllung von Wünschen und der Zusammenarbeit mit anderen ASB-Regionalverbänden gemacht haben. Die Koordinatorinnen, Birgit Bäumer-Borgmann, Amelie Hecker und Verena Hemmerling, gaben einen Einblick in ihre Arbeit, erklärten die Besonderheiten der Fahrzeuge und informierten über die Themen Ehrenamt und Letze Hilfe. Stefanie Könitz-Goes und Esther Finis zeigten, welche Möglichkeiten es bei Kommunikation und Fundraising gibt.

Für Interessierte aus ASB-Regionalverbänden in NRW sind alle Informationen des "Tag des offenen Wünschewagen" im ASB-Mitarbeiterportal zum Download hinterlegt.

 

Fotos: ASB Münsterland / Jana Vietmeier

 

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