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Am 07. Oktober 2018 wurde im ASB Forum NRW ein „Alevitisch-Jüdischer Musikworkshop“ durchgeführt. Mit den Referent/innen, Bella Liebermann, Daniel Marsch und Hasret Tiraz waren insgesamt 17 Teilnehmer/innen dabei.

Zu Beginn hoben die Referent/innen die Bedeutung von Musik im Judentum und im Alevitentum hervor und erläuterten den Teilnehmer/innen die Möglichkeiten, selbst zu musizieren. Zudem wurde ein Einblick in die jüdische Historie gegeben, um die Bedeutung der Klezmer Musik besser nachvollziehen zu können. Nachdem der theoretische Teil beendet war, gab es eine Feedback- und Fragenrunde. Anschließend wurde gemeinsam auf Hebräisch gesungen.

Nach der Mittagspause wurde die Alevitische Musikgeschichte von Hasret Tiraz vorgetragen. Er erklärte, weshalb die Musik in der Alevitischen Lehre eine zentrale Funktion hat. Es wurden zum Beispiel Texte und Dichtungen übersetzt, um diese besser zu verstehen. Die Bedeutung der verschiedenen Begriffe, wie Deyis oder Nefes, wurden näher erläutert.

Der Workshop war ein tolles und buntes Miteinander. Die Teilnehmer/innen und Referent_innen hatten einen interessanten und musikalischen Sonntag. Man konnte sehr viel Neues dazu lernen und die Unterschiede wie Gemeinsamkeiten in beiden Musikkulturen herausstellen. Die Veranstalter bedanken sich bei allen Anwesenden für ihr großes Interesse und ihre engagierte Mitarbeit.
Foto: ASB Archiv

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