Netzwerk Vielfalt im ASB ASB Queer und mehr

Seit 2016 gibt es das bundesweite LSBTI-Netzwerk "Vielfalt im ASB". Interessierte sind herzlich eingeladen, sich hier inhaltlich und organisatorisch einzubringen.


Vielfalt ist bei uns gelebte Realität

Der ASB begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Selbstverständlich sind für die Samariterinnen und Samariter ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein. Auch Schwule, Lesben und Trans* bringen sich auf allen Ebenen des ASB ein, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob sichtbar als LSBTI oder nicht – sie sind ein fester Bestandteil des Verbandes.

Die LSBTI-Thematik taucht selbstverständlich auch bei Angeboten des ASB – also auf Kundenseite – immer wieder auf, etwa im Bereich der „kultursensiblen“ Pflege, bei Sanitätsdiensten für LSBTI-Veranstaltungen und in der Flüchtlingshilfe.

Nachrichten rund um Vielfalt und LSBTTI*

Strategien gegen Rechtspopulismus

Mit Unterstützung des ASB NRW e.V. fand am 20. Januar 2018 im Dortmunder Rathaus das überregionale Vernetzungstreffen „Gegensteuern – Rechtspopulismus und Gleichstellungsgegner*innen die Stirn bieten“ statt.

Anlass für die Veranstaltung war die aktuell zunehmende Diffamierung von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und das Propagieren konservativer Geschlechterrollen durch Rechtspopulisten. Auf dem Treffen wurde über gemeinsame Strategien diskutiert, dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Nach einem Einführungsreferat von Dr. Rolf Füllmann von der Universität zu Köln wurde in einer Workshop-Phase über den Umgang mit Rechtspopulismus innerhalb und außerhalb der LSBTI*-Community und die Strategien rechtspopulistischer Netzwerke gegen eine vielfältige Bildungsarbeit diskutiert. Anschließend widmete man sich der Entwicklung von Handlungsempfehlungen gegen Rechtspopulismus. Im Nachgang zum Treffen wird eine Dokumenation erstellt, die die Ergebnisse der Diskussionen beinhalten wird.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des LSVD-Projekts „Miteinander stärken“ statt, das die Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in der Gesellschaft fördern möchte. Die Stärkung von LSBTI*, ihren Verbündeten und Fachkräften steht dabei ebenso im Vordergrund wie der Aufbau zivilgesellschaftlicher Allianzen gegen Homophobie und Transfeindlichkeit, gegen die Diskriminierung von Inter*, Rassismus, Antisemitismus sowie gegen jede weitere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Der ASB NRW e.V. ermöglichte durch die Übernahme der Teilnahmegebühr insgesamt 25 freiwillig Engagierten die Teilnahme an der Veranstaltung in Dortmund.

Ein nächster Meilenstein von „Miteinander stärken“ ist am 17. Februar 2018 das erste Regenbogenparlament in Berlin, das unter dem Motto „Akzeptanz für LSBTI* – Miteinander stärken“ steht. Mehr Infos unter www.miteinander-staerken.de Bild: LSVD Bundesverband

Diversity-Prozess im ASB

Am 20. Oktober 2018 hat die 20. ASB-Bundeskonferenz in Warnemünde auf Antrag des ASB NRW e.V. einen umfassenden und bundesweiten Diversity-Prozess im Arbeiter-Samariter-Bund beschlossen.

Beschluss nachlesen

Zudem wurde ebenfalls auf Initiative des ASB NRW e.V. die Resolution "Demokratie und Solidarität leben und bewahren" angenommen, in der sich der ASB gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus ausspricht.

Direkt zur Resolution​​​​​​​​​​​​​​

Videos vom Colognepride 2017 und 2018

ASB-Kit für CSD-Aktivitäten

In vielen Städten und Regionen werden jedes Jahr LSBTTI*-Straßenfeste, Informationsveranstaltungen und CSD-Paraden durchgeführt. Schwule, Lesben und Trans* demonstrieren bei den CSD-Veranstaltungen für gleiche Rechte und Anerkennung. 

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist bei den Events und Aktionen oftmals für den Sanitätsdienst zuständig. Zudem besteht für die ASB-Verbände auch die Möglichkeit, sich direkt an den Paraden und Festen zu beteiligen. In den vergagenen Jahren haben etwa der ASB Region Mannheim/Rhein-Neckar, der ASB Hannover-Stadt und der ASB NRW (in Kooperation mit der ASJ NRW) an den CSD-Demonstrationen teilgenommen.

Zu den Materialien!

 

Ansprechpartner*in

Frank Hoyer Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Projektleitung `Sozial macht Schule´ (SMS)

Landesgeschäftsstelle
Kaiser-Wilhelm-Ring 50
50672 Köln

0221 949707-21
hoyer(at)asb-nrw.de