Sozial macht Schule Ein jugendorientiertes Sozialprojekt des ASB

Das Projekt "Sozial macht Schule" (SMS) wird seit 2004 in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern durch persönliche Begegnungen mit Menschen und Institutionen Vorurteile abzubauen und gegenseitigen Respekt und Verantwortung zu entwickeln. Auch die Förderung des freiwilligen Engagements bei jungen Menschen ist dem Projekt ein wichtiges Anliegen.


Ziele von "Sozial macht Schule"

Das Projekt ermöglicht Schülerinnen und Schülern persönliche Erfahrungen durch die Begegnung mit Menschen aus verschiedenen sozialen Gruppen und Zusammenhängen. Diese Begegnungen regen die jungen Menschen zum Nachdenken an und animieren sie dazu, sich mit sozialen Fragen auseinanderzusetzen. Gegenseitiger Respekt und Verständnis sollen so gefördert werden.

Aber nicht nur die Jugendlichen profitieren von diesem Projekt. Oftmals werden auch Vorurteile gegenüber Jugendlichen entgegengebracht. Diese sollen mit diesem Projekt so weit wie möglich abgebaut werden. Der gegenseitige Respekt, sowie die daraus resultierende gegenseitige Akzeptanz sind sehr wichtige Erfahrungen, die die soziale Kompetenz stärken und fördern sollen.

Durchführung

Die Projekte werden in enger Abstimmung mit allen Beteiligten durchgeführt, um die eventuell vorhandenen verschiedenen Sichtweisen zusammenzubringen und daraus ein Miteinander zu schaffen – ein wichtiger Schritt für Respekt und Akzeptanz. Das Anliegen des ASB ist es, Interesse und Spaß an der Durchführung von Sozialpraktika und anderen Aktionen bei allen Beteiligten zu wecken. Die Erfahrungen, die hier gesammelt werden, sind vor allem für die Schüler/innen oft prägend. Daher ist ein sensibler und ernster Umgang von allen Seiten mit den gesammelten Erfahrungen notwendig. 

Mitunter ist ein Sozialpraktikum das erste intensive Aufeinandertreffen und persönliche Auseinandersetzen der Schüler/innen mit der Lebenssituation älterer Menschen, Menschen mit Behinderung und anderen Gruppen. Die Schüler*innen hierbei zu unterstützen und ihnen bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen „unter die Arme zu greifen", ist bei der Durchführung dieses Projektes von besonderer Bedeutung.

Projektleiter von "Sozial macht Schule": Frank Hoyer

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
Sozial macht Schule
Kaiser-Wilhelm-Ring 50
50672 Köln

Telefon: 0221/949707-21
Fax: 0221/949707-19
E-Mail: hoyer(at)asb-nrw.de

Internet:
www.asb-nrw.de
www.asb-sms.de
www.facebook.com/asbnrw

Zurückliegende SMS-Aktionen

SMS unterstützt Sommerblut-Festival 2014

Das ASB-Projekt SOZIAL MACHT SCHULE (SMS) unterstützt auch in diesem Jahr das Sommerblut-Festival, das vom 02. bis 18. Mai 2014 stattfindet. SMS ist Sponsor der Reihe "Sexistenz – Sexualität und Behinderung multimedial" mit zwei Veranstaltungsbereichen:

Nahaufnahmen: Ausstellung, Buchprojekt, Audiostück, Musikalische LesungMenschen mit Behinderung artikulieren ihre vielfältigen Erfahrungen mit dem eigenen Körperbild, den gesellschaftlichen Vorurteilen und Tabus hinsichtlich der Sexualität behinderter Menschen sowie den Wünschen nach und Vorstellungen von einem für sie gesunden Körpererleben. Das multimediale Projekt, unter der künstlerischen Leitung von Dr. Siegfried Saerberg (Blinde und Kunst e.V.), ist eine intime Sammlung von Bildern, Schriftstücken und Tonmaterial zu den existenziellen Bedürfnissen und Lebensumständen behinderter Menschen hinsichtlich ihrer eigenen Sexualität. Zu dem Thema gibt es außerdem die Kunstausstellung mit Werken der Hamburger Künstlergemeinschaft „Die Schlumper“. Das Projekt versammelt in einem Buch Bilder der „Schlumper“ und Texte zahlreicher Autor_innen zum Thema Sex und Behinderung. Auf einer eigenen CD werden Texte u. a. von Peter Radtke gelesen und mit den experimentellen Klängen einer Musikergruppe um den Jazzbassisten Sebastian Gramss vereint. Bei der Lesung bringen Pilar Baumeister, Lea Streisand, Sebastian Gramss und andere diese Klänge und Worte auf die Bühne. DatumAusstellung: 06. - 17.05. 2014Vernissage: 06.05. 2014, 20 UhrMusikalische Lesung mit Buch- und CD-Präsentation: 15.05. 2014, 20 Uhr OrtART 68, Thürmchenswall 68, 50668 Köln EintrittDie Ausstellung ist kostenlos, die musikalische Lesung kostet 10,-€, ermäßigt 5,-€

Nahverkehr: Ein Theaterprojekt über Sexualität und BehinderungZwei Tabus betreten die Theaterbühne: Sexualität und Behinderung. In dem Theaterprojekt unter der Regie von Barbara Wachendorff geht es um Erotik, Sexualität, erotische Abenteuer – und um Menschen mit Behinderung. Darsteller mit Behinderungen sind die Protagonisten auf der Bühne. Dabei werden sie von zwei nicht behinderten Schauspielern begleitet. Das Theaterstück zeigt das besondere Selbstbewusstsein von Menschen mit Behinderungen insbesondere zum Thema Sexualität und eröffnet einen szenisch-erzählerischen Raum, um erlebte Erfahrungen zu teilen, zu hinterfragen und mit künstlerischen Mitteln in die öffentliche Diskussion zu befördern.DatumUraufführung: 07.05.2014Weitere Termine: 08., 10. und 15. bis 17.05.2014 Zeit20 UhrOrtKunsthaus KAT 18, Kartäuserwall 18, 50678 KölnEintrittVVK/AK 15 € (erm. 10) €GastspieleDortmund: 21.05.2014, 20 Uhr, Theater im Depot, Immermannstr. 29, 44147 Dortmund, Kartentelefon 0231/982120, www.depotdortmund.deMoers: 22.05.2014, 19.30 Uhr, Schlosstheater Moers, Altes Neues Rathaus, Kastell 9, 47441 Moers, Kartentelefon 02841/8834-110, www.schlosstheater-moers.deBonn: 23.05.2014, 20 Uhr, Theater im Ballsaal Bonn, Frongasse 9, 53121 Bonn, Kartentelefon 0228/797901, www.theater-im-ballsaal.de

Viele Informationen zum Programm des Sommerblut-Festival 2014 findet man unter www.sommerblut.de