ASB NRW e.V.

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Sie möchten Menschen helfen und gemeinsam mit anderen etwas bewegen? Dann sind Sie beim ASB genau richtig. Mehr Infos hier

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Kompetenz in Aus- und Fortbildung
Die ASB-Landesschule NRW zeigt berufliche Perspektiven auf. Mehr Infos hier 

Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

Stellenausschreibung Pädagogische Fachkraft (m/w) in Teilzeit

asb figurenDer ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch und konfessionell ungebunden. Wir helfen schnell und ohne Umwege allen Menschen, die unsere Unterstützung benötigen.

Sie arbeiten gerne mit jungen Erwachsenen zusammen. Die Begleitung und Beratung junger Erwachsener in einer wichtigen Phase ihres Lebens ist Ihnen ein persönliches Anliegen. Sie bringen Erfahrung in der Verbandsarbeit mit. Sie arbeiten gerne selbstständig und eigenverantwortlich, von der Konzeption bis hin zur administrativen Abwicklung.

Dann bewerben Sie sich bei uns als:

Pädagogische Fachkraft (m/w) in Teilzeit (75%-Stelle)
- Bereich Freiwilligendienste; Standort: Erftstadt (zum 15.11.2016)
- zunächst befristet für 1 Jahr / Mutterschutz-/Elternzeitvertretung

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Selbstständige Organisation, Vorbereitung und Durchführung von Seminaren im Bereich Freiwilligendienste.
  • Individuelle Begleitung, Betreuung und Beratung von Teilnehmer/Innen.
  • Beratung und Betreuung der Einsatzstellen in NRW (auch Besuche vor Ort).
  • Erhalt und Verbesserung des Qualitätsstandards.
  • Administrative Tätigkeiten.

Ihr Profil:

  • Erfolgreich abgeschlossenes Studium (Pädagogik, Sozialwissenschaften, Psychologie).
  • Mehrjährige Berufserfahrung in der Erwachsenenbildung, insbesondere für die Zielgruppe junger Erwachsener.
  • Breite Erfahrung in der Verbandsarbeit.
  • Fundierte Kenntnisse in den Seminarinhalten: Bewerbertraining, Berufsfindungstechniken, Erkennen und Erproben von künstlerischen und kreativen Fähigkeiten.*
  • Hervorragende Kenntnisse in modernen Moderations- und Präsentationstechniken.
  • Fachkenntnisse in den verschiedenen Einsatzbereichen der Freiwilligen sind wünschenswert.
  • Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung.
  • Sie zeichnen sich durch eine hohe Sozialkompetenz aus, sind teamfähig, flexibel und konfliktfähig. Darüber hinaus besitzen Sie eine hervorragende Kommunikationsstärke.

Sie fühlen sich angesprochen?
Dann möchten wir Sie kennenlernen. Richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 21.10.2016 (vorzugsweise via Mail) an:
Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
Landesschule NRW
z.Hd. Frau Astrid Wachter
Carl-Schurz-Straße 191
50374 Ertstadt
Tel.: 02235-92728-0
Mail: wachter (at) asb-nrw.de

Vielfalt im ASB: 2. bundesweites LSBTTI-Netzwerktreffen

lsbtti netzwerktreffen 09 2016 250 3Sich vernetzen, Themen setzen und Handlungsstrategien entwickeln: Am 23. und 24. September 2016 fand in der Bundesgeschäftsstelle des ASB Deutschland in Köln das zweite bundesweite LSBTTI-Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ statt.

Samariterinnen und Samariter aus vielen Bereichen des ASB − etwa dem Katastrophenschutz, der Pflege, der Flüchtlingshilfe, dem Sanitätsdienst, der Verwaltung − und aus verschiedenen Regionen, wie den Landesverbänden Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, der Arbeiter-Samariter-Jugend NRW, der ASB-Landesschule NRW und des ASB-Bundesverbandes, nahmen teil.

Dr. Marcus Kreutz, stellvertretender Geschäftsführer des ASB Deutschland, hob in seinem Grußwort hervor, dass das Netzwerk auf eine Initiative der ASB-Basis zurückgehe. Er zeigte sich angetan, in einem Verband mitzuwirken, wo alle Mitgliederinnen und Mitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich aktiv einbringen und neue Themen in den Verband tragen könnten. Er zeigte sich interessiert an den Ergebnissen der Tagung und wünschte den Teilnehmer/innen eine erfolgreiche Veranstaltung.

Renate Sallet vom Landesvorstand des ASB NRW dankte in ihrem Grußwort dem Bundesverband für die organisatorische Unterstützung des Netzwerktreffens. Sie betonte, dass Vielfalt ein Kernelement einer lebendigen Demokratie und einer offenen Gesellschaft sei. Eine offene Gesellschaft biete keinen Nährboden für autoritäre Strukturen, Diskriminierung, Denunziation. Es wäre eine gesellschaftspolitische Verpflichtung für den ASB, entschlossen und offensiv Partei zu ergreifen für Menschen, die diskriminiert werden, zum Beispiel aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität, ihres Alters und ihrer Herkunft. Renate Sallet äußerte den Wunsch, dass der ASB-Bundesverband dem Thema „Vielfalt“ die dringend notwendige Aufmerksamkeit zukommen lasse und in Zukunft bei den entsprechenden ASB-Arbeitsbereichen, etwa der Seniorenhilfe oder der Mitarbeitergewinnung, das Thema LSBTTI selbstverständlich integriere.

lsbtti netzwerktreffen 09 2016 250 1Ein inhaltlicher Schwerpunkt beim Netzwerktreffen war die Situation und die Bedarfe von Regenbogenfamilien. In der deutschen Gesellschaft wird mittlerweile eine Vielzahl von Lebensweisen und Lebensentwürfen gelebt, die nicht mehr den gängigen Vorstellungen der heterosexuellen Kleinfamilie entsprechen. Diese Vielfalt spiegelt sich unter anderem auch bei den 50.000 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ASB wider, sowohl offen im Verband gelebt als auch diskret gehandhabt.

Anlass genug für den ASB, der in der Familienhilfe verschiedenste Dienstleistungen anbietet, das Thema aufzugreifen. Sarah Dionisius von der Kölner Beratungsstelle Rubicon und Gabriela Lünsmann, Fachanwältin für Familienrecht und im Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD), führten in das Thema ein und zeigten verschiedene Schnittstellen zur Arbeit des ASB auf. In der Debatte wurde klar, dass der Verband in seinen Einrichtungen und Beratungsstellen nicht nur für ein diskriminierungsfreies Klima zu sorgen hat, sondern Regenbogenfamilien durch klare Signale willkommen heißen sollte. Zudem kann dem Personal durch Schulungen die Vielfalt und die speziellen Erwartungen der heutigen Lebensentwürfe näher gebracht werden.

Die rechtliche und gesellschaftliche Situation von LSBTTI und Strategien gegen Homo- und Trans*Feindlichkeit wurden dann in einem Referat von Klaus Jetz, Bundesgeschäftsführer des LSVD, beleuchtet. Ein Schulterschluss aller demokratischen Kräfte wäre wichtig, um die aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft, unter anderem die Zunahme von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Einhalt zu gebieten. Der Kampf gegen Homo- und Trans*-Feindlichkeit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, waren sich die Diskutant/innen einig.

lsbtti netzwerktreffen 09 2016 250 2Die Tagungsteilnehmer/innen beratschlagten auch die grundlegende inhaltliche und strukturelle Aussichtung des Netzwerkes. Sie sehen LSBTTI - generell das Thema „Vielfalt im ASB“ - als Querschnittsthema, dass letztendlich alle Bereiche des ASB und seiner Dienstleitungen betrifft. Bis zum Frühjahr wird nun eine Agenda entwickelt, wie die Belange von Mitarbeiter/innen, Mitglieder/innen und Kund/innen mit LSBTTI-Hintergrund besser in die Arbeit des ASB integriert werden kann. Diese Integration könnte zum Beispiel im Rahmen eines Diversity-Prozesses innerhalb des Verbandes geschehen, wie er zum Beispiel von der Charta der Vielfalt, der auch der ASB Deutschland und weitere ASB-Verbände angehören, kommuniziert wird.

Von besonderer Bedeutung für die LSBTTI-Community sind die in vielen Städten jährlich durchgeführten Christopher-Street-Day-Demonstrationen. Regionale Gliederungen des ASB haben in der Vergangenheit vereinzelt dort immer wieder Flagge gezeigt, durch Sanitätsdienste, Infostände oder eine Paradeteilnahme wie in 2016 in Köln und Mannheim. Die Tagungsteilnehmer/innen waren sich einig, dass diese Aktivitäten ausgebaut und in der Öffentlichkeit verstärkt dargestellt werden müssten. Insbesondere sollte der ASB bei einer der großen bundesweiten CSD-Demonstrationen, also in Berlin oder Köln, durch einen regelmäßigen und repräsentativen Auftritt positive inner- und außerverbandliche Signale aussenden.

Die Veranstalter danken dem Bundesverband für die gelungene Unterstützung des zweiten LSBTTI*-Netzwerktreffens. Die nächste Tagung wird im Frühjahr 2016 stattfinden. Ort und Termin werden demnächst bekanntgegeben. Egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern: Die Organisatoren freuen sich über die Teilnahme beim nächsten Treffen!

Für Fragen und Anregungen zum Netzwerk kann man einfach über die zentrale E-Mail-Adresse queer (at) asb-nrw.de eine Nachricht senden; zudem steht Frank Hoyer vom Netzwerk unter der Telefonnummer 0221-949707-21 für Auskünfte gerne zur Verfügung.

Das bundesweite LSBTTI*-Netzwerk „Vielfalt im ASB“ im Internet:
www.asb-queer.de
Facebook-Seite "asbqueer"

Stellungnahme des ASB NRW e.V. zum Integrationsplan der NRW-Landesregierung

asb fluechtlingshilfe schmidt mauz 250Am 15. September 2016 verabschiedete die Rot-Grüne Landesregierung in NRW den bundesweit ersten Integrationsplan. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) NRW e.V. begrüßt den Vorstoß der Landesregierung der dringlichen gesellschaftlichen Herausforderung mit einem fachbereichsübergreifenden Integrationsplan den notwendigen Stellenwert einzuräumen.

Integration ist eine Querschnittsaufgabe und betrifft alle Bereiche des Zusammenlebens. Jede gesellschaftliche Kraft ist gefordert einen Beitrag zu leisten. Daher wäre eine gemeinsame Verabschiedung des Integrationsplans über alle Parteien hinweg wünschenswert gewesen.

Auch der ASB in NRW stellt sich als Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation seiner Verantwortung. Er betreute und betreut noch mehrere tausend Geflüchtete in Unterbringungseinrichtungen und setzt Integrationsprojekte um, wie beispielsweise im Bereich der Arbeitsmarktintegration. Dabei stehen für den ASB NRW seine Werte einer offenen, gleichberechtigten, vielfältigen, auf gegenseitigem Respekt gründenden Gesellschaft im Vordergrund. Vor diesem Hintergrund lehnt der ASB NRW die klare Abgrenzung von Flüchtlingen mit „guter“ und „schlechter“ Bleibeperspektive, die sich vor allem in der Bundesgesetzgebung aber auch im Integrationsplan NRW wiederfindet, ab. Der oftmals monatelange Aufenthalt in den Flüchtlingseinrichtungen, macht einen Zugang zu Angeboten auch für Menschen mit geringer Bleibeperspektive unabdingbar. „Die Menschenwürde muss in jedem Fall gewahrt bleiben und es sollte alles daran gesetzt werden, Konflikte und damit verbundene hohe gesellschaftliche und soziale Folgekosten, präventiv zu vermeiden“, so Dr. Stefan Sandbrink, Landesgeschäftsführer des ASB NRW e.V.

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren, die in der Praxis der Flüchtlingshilfe und Integration tätig sind, und der Politik ist dabei nicht nur wünschenswert, sondern unabdingbar. Integration beginnt mit dem ersten Tag der Einreise der Flüchtlinge, es sollten nicht erst Monate des Wartens und der Frustration vergehen, bis die ersten Integrationsangebote greifen. Die ausführlichen Positionen des ASB NRW e.V. zum Integrationsplan der NRW-Landesregierung finden Sie hier als PDF-Download.
Foto: ASB/Schmidt-Mauz

Beeindruckende ASB-Aktion: Friedenstaube wurde in Burscheid sichtbar

asb bergisch land aktion friedenstaube 250Hundert Menschen waren am 15. September 2016 um 21 Uhr in den Luchtenberg-Richartz-Park in Burscheid gekommen um gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Zu Aktion eingeladen hatte der ASB Regionalverband Bergisch Land. Die Teilnehmer/innen bildeten die Form einer Friedenstaube. Auf ein gemeinames Zeichen hin zündeten sie eine kleine Papierfackel an − und so wurden die Umrisse der Taube deutlich sichtbar. Anschließend ließen die Menschen die Papiere in die Luft steigen. Das besondere daran: Jede Fackel war mit einem persönlichen Wunsch beschriftet worden.

In den Tagen vor dem Event hatte Samariterin Angela Borchert vom ASB Bergisch Land, die die Aktion entwickelt hatte, auch Wünsche von geflüchteten Menschen gesammelt, die in den vergangenen Monaten in den drei vom ASB Bergisch Land betreuten Erstaufnahmeeinrichtungen in Burscheid gelebt haben, jetzt aber in anderen Städten wohnen. Darunter waren Zeilen wie „Ich wünsche mir, meine Mutter wiederzusehen“, „Ich möchte, dass der Krieg in Syrien aufhört“, oder „Wir Menschen auf dieser Welt sind alle gleich, und ich wünsche mir, dass sie in Frieden miteinander leben.“

Der ASB Bergisch Land bedankt sich bei allen Teilnehmer/innen, die ein Teil der beeindruckenden Friedenstaube waren. Ein herzliches Dankeschön auch an die Kolleg/innen der Freiwilligen Feuerwehr Burscheid und den ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe für die Unterstützung.
Foto: ASB Bergisch Land

Viele neue Ideen bei Fachworkshop zu Presse-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit

verbandsentwicklungsprozess 09 2016Am 17. September 2016 trafen sich Samariterinnen und Samariter aus ganz NRW im Jugendkulturhaus Passwort Cultra des ASB Regionalverband Rhein-Erft/Düren um über die zukünftige Entwicklung der Presse-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit im ASB in NRW zu diskutieren. In entspannter Atmosphäre wurden viele innovative Ideen entwickelt und Weichen für die Zukunft gestellt.

In einer sogenannten fishbowl-Diskussion diskutierten zu Beginn der Veranstaltung Astrid Königstein, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim ASB Bundesverband, Martin von Berswordt-Wallrabe von der Agentur von Berswordt-Wallrabe & Partner und Vertreter/innen der ASB Regionalverbände in NRW über die Bedingungen guter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Im Anschluss wurden zu einzelnen Themen in Arbeitsgruppen intensiv beraten.

„Es wurde deutlich, dass gute Presse-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit Zeit und Ressourcen braucht, die Investition sich aber auf lange Sicht rentiert.“ so Dr. Stefan Sandbrink, Landesgeschäftsführer des ASB NRW e.V. Wichtig sei es, diese Themenbereiche als strategische Aufgaben zu erkennen, zu fördern und in die Gesamtstrategie des Verbandes zu integrieren.

Der Workshop ist der fünfte fachspezifische Workshop im Rahmen des Verbandsentwicklungsprozesses des ASB NRW e.V., der im Mai 2015 begann. Der nächste Workshop wird zum Thema Pflege am 26. November 2016 in der Akademie Mont-Cenis in Herne stattfinden.
Foto: Frank Hoyer

Erstmalig Einsatz der ASB-Rettungshundestaffeln in NRW als Landesformation

Rettungshunde 080914 45 ASB W KrueperViele regionale ASB-Verbände in Nordrhein-Westfalen sind auch im Rettungshundedienst tätig. Diese Mensch-Hund-Teams sind bei großen oder aufwändigen Einsätzen nun auch gebündelt als Landesformation abrufbar.

Der erste NRW-weite Einsatz dieses Zusammenschlusses erfolgte nun am Abend des 11. September 2016. Die Rettungshundestaffel des ASB Regionalverband Rhein-Erft/Düren e.V. erreichte eine Alarmierung für das Mantrailer-Team. Vermisst wurde eine Person im Gebiet von Remscheid. Es stellte sich Vorort heraus, dass eine sehr große Fläche abzusuchen war, zu groß für ein einziges Mantrailer-Team. Einsatzleiter Stefan Friedriszik vom ASB Rhein-Erft/Düren löste daher die Alarmierung der ASB Landesformation Rettungshunde NRW aus, damit weitere Mensch-Hund-Teams am Einsatzort tätig werden konnten. Innerhalb kürzester Zeit waren zehn Mensch-Hunde Team aus Bielefeld, Witten/Siegen und Rhein-Erft/Düren im Einsatz.

Hintergrund: Ein als Mantrailer ausgebildeter Hund kann einen vermissten Menschen anhand dessen spezifischen Geruchs oftmals über viele Kilometer hinweg aufspüren. Im Gegensatz dazu spüren Flächensuchhunde jeden Menschen auf, der sich im Einsatzgebiet aufhält.
Foto: ASB Archiv/W. Krüper

Bundesweite Demonstrationen gegen CETA und TTIP

ceta ttipp demos 2016 logo 250Die Freihandelsabkommen CETA und TTIP betreffen auch soziale Einrichtungen und Dienste. Werden die bisherigen Pläne umgesetzt, droht eine Gefährdung demokratischer und sozialer Standards.

Am 17. September 2016 finden deshalb bundesweit Demonstrationen in sieben Städten (Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart) gegen die Freihandelsabkommen statt. Auch der Paritätische Bundesverband, bei dem der ASB Mitglied ist, ruft zur Teilnahme auf. Mehr Informationen zu den Demonstrationen und über CETA und TTIP unter www.paritaet.org/ttip

Soziale Dienste und kommunale Daseinsvorsorge sichern und erhalten! TTIP und CETA stoppen!

Ausgezeichnet: ASB Bochum begleitet Flüchtlinge ins Arbeitsleben

asb bochum integrationsprojekt arbeitsmarkt 250Der Weg zu Arbeit und Ausbildung auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist für Flüchtlinge oft lang. Um geflüchtete Menschen dabei zu begleiten, hat der ASB Bochum das Projekt „Integrationskonzept Arbeit“ ins Leben gerufen. Es wird von der Sozialwissenschaftlerin Susanne Tönnishoff geleitet. Mit viel Engagement organisiert sie Infoveranstaltungen, knüpft Netzwerke mit Ausbildungsbetrieben sowie Behörden und macht Geflüchtete fit für Bewerbungen.

ASB-Mitarbeiterin Susanne Tönnishoff sitzt mit Mohamed Daoui (Name geändert) bei einem Beratungstermin im Integration Point, der neuen Anlaufstelle von Jobcenter und Arbeitsagentur für Flüchtlinge in Bochum. Der Marokkaner lebt in einer Flüchtlingsunterkunft des ASB Bochum. Er hat gerade ein sechswöchiges Praktikum in einer Kfz-Werkstatt beendet, das ihm Tönnishoff vermittelt und der Integration Point mit einem Jobticket und einer Unfallfallversicherung gefördert hat. Das Praktikum war sehr gut gelaufen und der 41-Jährige, der ohne Arbeitszeugnisse nach Deutschland gekommen ist, konnte dabei zeigen, dass er von Autos viel versteht. „Die Kfz-Werkstatt möchte mich nun anstellen, was mich sehr freut", berichtet Daoui seinem Berater im Integration Point, Alexander Stürmer. Gemeinsam klären die drei die nächsten Schritte wie zum Beispiel die Vorrangprüfung. Sie untersucht, ob es einen deutschen Bewerber gibt, der vorzuziehen wäre.

Mit dem Projekt „Integrationskonzept Arbeit", das im Mai 2016 gestartet ist, unterstützt der ASB Bochum Geflüchtete bei ihrer Integration in den deutschen Arbeitsmarkt. Denn der Ortsverband will den 700 Bewohnern seiner drei Flüchtlingsunterkünfte mehr als nur eine Grundversorgung bieten. „Wir wollen ihnen dabei helfen, dass es für sie in Deutschland weitergeht", sagt der Geschäftsführer des ASB Bochum, Christian Böckmann. Deshalb hat der ASB Bochum den Bewohnern Susanne Tönnishoff zur Seite gestellt. „Ich bin Vermittlerin, Lotsin und Sozialberaterin", fasst die studierte Sozialwissenschaftlerin ihre vielfältigen Aufgaben zusammen. Netzwerk an Experten und Betrieben

Den Termin mit Mohamed Daoui im Integration Point nutzt Susanne Tönnishoff anschließend für ein kurzes Gespräch mit der Migrationsbeauftragten des Jobcenters, Stefanie Malcherek. Die beiden Frauen vereinbaren, dass Malcherek in Kooperation mit der Stadt Bochum in den nächsten Wochen Kurzberatungen in den Flüchtlingsunterkünften des ASB Bochum anbieten wird. Tönnishoff lässt keine Gelegenheit aus, um Kontakte zu knüpfen. Ihr Netzwerk wächst stetig. Neben dem Integration Point gehören die Stadt Bochum, die Industrie- und Handelskammer sowie öffentliche und gewerbliche Betriebe dazu. „Ich suche immer Experten, die ich in unsere Unterkünfte einladen kann und die unsere Bewohner über das deutsche Arbeitsleben informieren. Und ich suche ständig potenzielle Ausbildungsbetriebe sowie Praktikums- und Arbeitgeber" erklärt sie.

In ihren Beratungsterminen erstellt die ASB-Mitarbeiterin zusammen mit den Bewohnern Lebensläufe. Dabei erfasst sie, meist in Anwesenheit eines Übersetzers, die Schul- und Berufsausbildung in den Herkunftsländern, aber auch die Weiterbildungsmaßnahmen der Flüchtlinge in Deutschland. „Mit den fertigen Lebensläufen inklusive Bewerbungsfoto können sich die Frauen und Männer zum Beispiel um Praktikumsstellen bewerben", erklärt Susanne Tönnishoff. Denn Praktika haben sich für Flüchtlinge als erster Schritt in den deutschen Arbeitsmarkt bewährt. Das Beratungsangebot der 28-Jährigen wurde von den Flüchtlingen anfangs skeptisch aufgenommen. Als die ersten Bewohner aber ihre Lebensläufe vorzeigten, war der Damm gebrochen und immer mehr Bewohner kamen in die Sprechstunde. Zwanzig Geflüchtete betreut Susanne Tönnishoff derzeit intensiv. Die meisten leben in den ASB-Unterkünften. Doch auch wer mittlerweile in einer eigenen Wohnung lebt, kann sich weiterhin von der Projektleiterin beraten lassen.

Mit Infoveranstaltungen oder einem kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs möchte Tönnishoff auch die Menschen ansprechen, die nicht in ihre Beratung kommen. So lud sie den iranischen Auszubildenden Reza Gholami, der selbst vor fünf Jahren als Flüchtling nach Deutschland gekommen war, im August zu einem Vortrag in eine ASB-Flüchtlingseinrichtung ein. Der angehende Feinwerkmechaniker berichtete in seiner Muttersprache von seinen Erfahrungen als Lehrling in einer Werkstatt der Ruhr-Universität Bochum und erklärte den Teilnehmern, welche Erwartungen Betriebe an Lehrlinge haben.

Junge Asylbewerber für eine Ausbildung in Deutschland zu interessieren, das war auch Tönnishoffs Ziel, als sie vor Kurzem mit einer Gruppe von Interessierten die Werkstatt besuchte, in der Reza Gholami seine Ausbildung macht. Nun sind mit der Ruhr-Universität, dem größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in Bochum, Probearbeitstage für die jungen Geflüchteten in der Werkstatt geplant. Vielleicht ergibt sich dadurch für einige von ihnen die Möglichkeit, auch in der Werkstatt eine Lehre zu starten. „Bis zu einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz müssen Flüchtlinge oft viele Schritte gehen", erklärt die Mitarbeiterin des ASB Bochum. „Unsere Aufgabe ist es, sie auf dem langen Weg dahin zu begleiten und vielleicht auch die eine oder andere Abkürzung für sie zu finden.

Die  Bochumer Initiative wurde im September 2016 mit einem "ASB-Leuchtturm" ausgezeichnet. In seinem „Jahr der Integration" vergibt der ASB-Bundesverband "Leuchttürme"  für innovative und zukunftsfähige Integrationsprojekte innerhalb des ASB.
Foto: ASB/Barbara Bechtloff

ASJ Ruhr bei "Buntblick"-Wettbewerb des LJR NRW dabei

buntblick ljr nrwDas Projekt "Verschieden! Gleich! – Einstehen für Toleranz, gegen Rassismus!" der Arbeiter-Samariter-Jugend Ruhr nimmt am "Buntblick"-Wettbewerb des Landesjugendrings NRW teil.

Die sieben Sieger werden in den drei Kategorien Jurypreis, Publikumspreis und Sonderpreis ausgezeichnet. Mit dem "Buntblick-Preis" wird selbstorganisiertes und herausragendes Engagement junger Menschen gegen Rechtsextremismus und Rassismus und für ein demokratisches Zusammenleben ausgezeichnet. Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen wird bei der Siegerehrung die Preise überreichen. Die ASJ freut sich über jede Online-Stimme. Jetzt abstimmen

Auch Laien können Defis sicher bedienen

erste hilfe asb 250 1Zum "Internationalen Tag der Ersten Hilfe" am 10. September 2016 appelliert der ASB an die Bürgerinnen und Bürger, regelmäßig einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen und so auch den Umgang mit einem AED zu lernen. Denn die Einbeziehung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) erhöht wesentlich die Überlebenschancen beim plötzlichen Herzstillstand.

„In Deutschland starten bei einem plötzlichen Herzstillstand nur 17 Prozent der umstehenden Menschen mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung", sagt Michael Sonntag, Referent für Notfallausbildung beim ASB-Bundesverband.

Viele Bürgerinnen und Bürger helfen nicht, weil sie sich nicht mehr an die Handgriffe erinnern können, da ihr letzter Erste-Hilfe-Kurs Jahrzehnte zurückliegt. Der ASB empfiehlt deshalb, regelmäßig einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen. In der Erste-Hilfe-Grundausbildung, die seit April 2015 nur einen Unterrichtstag umfasst, lernen die Teilnehmer nicht nur die Herz-Lungen-Wiederbelebung, sondern auch den Umgang mit einem automatisierten externen Defibrillator (AED).

„Zu wenige Helfer beziehen ein AED-Gerät, von denen es im öffentlichen Raum immer mehr gibt, in die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit ein. Dabei lassen sich so die Überlebenschancen eines Menschen wesentlich verbessern und Folgeschäden minimieren", gibt der Notfallexperte Michael Sonntag zu bedenken. Auch Laien können ein AED sicher und einfach bedienen und überbrücken somit optimal die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. „Ersthelfer können mit einem AED nichts falsch, dafür aber sehr viel richtig machen", betont der Erste-Hilfe-Experte Michael Sonntag. In öffentlichen Einrichtungen oder vor Unternehmen weist ein grünes Schild mit weißem Herz auf einen Defibrillator in unmittelbarer Nähe hin.

Der Arbeiter-Samariter-Bund bietet bundesweit eine Vielfalt an Erste-Hilfe-Lehrgängen an: Die Erste-Hilfe-Grundausbildung mit neun Unterrichtseinheiten richtet sich an Führerscheinanwärter, Ersthelfer im Betrieb, Übungsleiter und an alle Interessierten. Außerdem gibt es die Kurse „Erste Hilfe bei Kindernotfällen", „Erste Hilfe am Hund" und „Erste Hilfe für Kita-Kinder". Die ASB-Verbände vor Ort stehen für Informationen zu den Kursen zur Verfügung.
Foto: ASB/Marten Soltau

Flüchtlingshilfe

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Der ASB ist in der Flüchtlingshilfe engagiert und betreut in vielen Städten von NRW Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind. Mehr Infos und aktuelle Nachrichten dazu hier

Lehrgänge

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Kommende Aus- und Fortbildungen an der
ASB-Landesschule NRW
Die Termine für die Lehrver-
anstaltungen sind hier
online einsehbar.

Bundeskanzlerin informierte sich über ASB

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Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel informierte sich bei einem Besuch des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn über die Arbeit des ASB. Mehr Infos hier

Bundespräsident würdigte Engagement des ASB

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Bundespräsident Joachim Gauck würdigte in Bonn die Arbeit des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

trailer regenbogen 100 1LSBTTI-Netzwerk im ASB

Schwule, Lesben und Trans* bringen sich auf allen Ebenen des ASB ein, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob sichtbar als LSBTTI oder nicht – sie sind ein fester Bestandteil des Verbandes. Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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