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Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

ASB-Fachtagung Integration: Herausforderungen gemeinsam meistern

asb fachtagung integration nazan aynur 250Im Rahmen der großen ASB-Fachtagung zur Integration tauschten sich Experten und Mitarbeiter des ASB aus ganz Deutschland darüber aus, wie sie die Integration von Geflüchteten unterstützen können. Lebendige Diskussionen, Workshops und Vorträge enthielten viele Anregungen für die Schaffung neuer Integrationsangebote. Auch der ASB in NRW brachte sich intensiv ein. So präsentierte der ASB Ruhr sein Modellprojekt Samikö und der ASB Ostwestfalen-Lippe stellte Referent/innen bei der Auftaktpodiumsdiskussion.

Die ASB-Fachtagung zur Integration vom 23. bis 24. Mai 2016 in Frankfurt a. M. war ein Höhepunkt im ASB-Themenjahr und zugleich eine wichtige Standortbestimmung des Verbandes in diesem Themenbereich. „Wir sind hier, um uns auf neue Herausforderungen vorzubereiten, zu vernetzen und auszutauschen", betonte Ludwig Frölich, Mitglied des ASB-Bundesvorstandes und Vorsitzender des ASB Hessen, bei der Eröffnung. In seiner Rede bestärkte Gastredner Josip Juratovic, MdB und Integrationsbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion, den ASB in seiner Flüchtlings- und Integrationsarbeit: „Integration der Flüchtlinge ist das Gebot der Stunde." Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch verwies in seiner Ansprache auf den ersten Artikel im Grundgesetz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das Verständnis des ASB für Geflüchtete und ihre Integration in die Gesellschaft leitet sich davon ab: Es sind keine anonymen Menschenmassen, sondern Individuen zu uns gekommen", hob Ulrich Bauch hervor.

Beim anschließenden Talk, der von Gabriele Mergener, Leiterin des ASB-Bildungswerkes, moderiert wurde, berichteten ASB-Geschäftsführer und -Mitarbeiter von ihren Erfahrungen aus den Flüchtlingsunterkünften in Sumte (Jens Meier), Berlin-Wilmersdorf (Philipp Bertram), Hofgeismar-Beberbeck (Christian Enders) und Bielefeld-Oldentrup (Ingo Schlotterbeck und Esther Klaer).

Am Nachmittag ging es im Großplenum mit zwei kritischen Impulsvorträgen weiter. Matthieu Kollig, Trainer für interkulturelle Kommunikation, hinterfragte den Begriff der Integration: „Unter Integration versteht jeder etwas anderes, oft ist damit die Forderung nach Assimilation gemeint." Die Politik- und Islamwissenschaftlerin Latifa Kühn kritisierte, dass viele Fluchtursachen hausgemacht und die Fluchtbewegungen vorhersehbar gewesen seien.

In sechs Workshops und Praxisforen erhielten die Fachtagungsteilnehmer Informationen und Anregungen für ihre tägliche Arbeit: von Neuerungen im Asylrecht und Tipps zur Beantragung von Fördermitteln für Integrationsprojekte bis zur praktischen Anleitung des Eventkonzepts „Schnippelparty". Erfahrungen der Teilnehmenden griffen insbesondere die Workshops zur interkulturellen und deeskalierenden Kommunikation sowie der Workshop zum Thema unbegleitete minderjährige Ausländer auf.

Der nächste Tag bot Gelegenheit zur Teilnahme an sechs weiteren Workshops und Praxisforen. Die Themen waren auch hier breitgestreut und fanden großes Interesse: das neue Vergaberecht, Freiwilligen-Management, berufliche Integration durch den ASB-Bildungspass sowie PR und Social Media in der Flüchtlingshilfe.

Die Fachtagung endete mit der Vorstellung von drei Best-Practice-Beispielen: Nazan Aynur (Foto), Assistentin der Geschäftsführung des ASB Ruhr, präsentierte „SamIkÖ", ein vom BAMF gefördertes Modellprojekt. Es soll helfende Verbände dabei unterstützen, sich in der eigenen Verbandsstruktur, aber auch in den Dienstleistungen Migranten zu öffnen. Die Umsetzung des Konzepts startet diesen Sommer.

Der Geschäftsführer des ASB Nord-Ost, Oliver Lutz, beschrieb, wie es seinem Verband in der Region von Stralsund und auf Rügen gelingt, Geflüchteten Praktikums- und Arbeitsplätze zu vermitteln. Ein großer Vorteil für die Integrationsarbeit des Verbandes: In Mecklenburg-Vorpommern dauert das Asylverfahren in der Regel nur vier Tage, wodurch die Geflüchteten schon nach zwei Monate eine Arbeit aufnehmen dürfen.

Am Schluss berichtete der Geschäftsführer des ASB in Falkensee, Ulf Hoffmeier-Zlotnik, wie er seit November 2015 rund 20 Jugendliche in Gastfamilien unterbringen konnte, die vom ASB weiterhin intensiv betreut werden. Für das Projekt des "Betreuten Wohnens in Gastfamilien" wurde er am Abend zuvor von Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch mit dem ASB-Leuchtturm ausgezeichnet. Ein zweiter Leuchtturm ging an Jens Meier, Geschäftsführer des ASB Hannover-Land/Schaumburg, und sein Team für ihr Engagement in der ASB-Notunterkunft in Sumte.

Nach dem Erfolg der ersten ASB-Fachtagung zur Integration versicherte Moderatorin Gabriele Mergener, dass es im nächsten Jahr eine Fortsetzung der rundum gelungenen Fachveranstaltung geben werde.
Textquelle: ASB Deutschland, Foto:ASB/Fulvio Zanettini

Workshop „Vielfältig in die Zukunft“ des ASB NRW

verbandsentwickungsprozess workshop mai 2016 wuppertal 250Am 21. Mai 2016 fand in Wuppertal der fachspezifische Workshop des ASB NRW e.V. zum Thema Flüchtlingshilfe und Integration unter dem Motto „Vielfältig in die Zukunft“ statt. In historischem Ambiente der Alten Feuerwache in Wuppertal, dem Dienstsitz des ASB Bergisch Land, wurde engagiert über die derzeitigen Herausforderungen, aber auch die Chancen für den ASB und die Gesellschaft diskutiert.

Die Grußworte von Renate Sallet, Mitglied des Landesvorstandes, und Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des ASB Bergisch Land e.V., verdeutlichten die große Leistung der Haupt- und Ehrenamtlichen des ASB in NRW in der Flüchtlingshilfe. Diese sorgen mit viel Engagement und Herzblut für eine gute Versorgung und Unterbringung der Geflüchteten. Dabei steht der Mensch und ein respektvoller Umgang immer im Mittelpunkt. Frau Sallet und Frau Paweldyk hoben auch die gesellschaftliche und politische Mitverantwortung des ASB für eine gelingende Integration hervor.

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Oberbürgermeister Andreas Mucke (Foto, am Rednerpult) betonte in seiner Gastrede, dass auch die Stadt Wuppertal eine Einwanderungsstadt und dort Vielfalt ausdrücklich willkommen sei. Er stellte die Eckpunkte der Flüchtlings- und Integrationsarbeit der Stadt Wuppertal hervor und betonte die gute Zusammenarbeit und die wichtige Rolle des ASB Bergisch Land in der Flüchtlingshilfe.

In anschließenden Dialogkreisen erörterten die SamariterInnen die Fragestellung, wie die Integration der Geflüchteten auch in den eigenen Verband und die Fachbereiche wie z.B. die Pflege oder den Rettungsdienst gelingen kann und welche Voraussetzungen und Maßnahmen dies erfordert. Bei einem Markt der Möglichkeiten präsentierten die regionalen ASB Verbände in NRW und die Personalberatung vivo des ASB Landesverbands Hessen ihre Arbeit und Projekte. Es entstand ein reger Austausch mit gegenseitiger Unterstützung und Ideengebung.

Nach der Mittagspause wurden in einem sogenannten „open space“ weitere Themen behandelt: Welche Haltung will der ASB in NRW im Bereich der Flüchtlingshilfe und Integration vertreten? Wie kann man einen engeren Kontakt zwischen Bürgern und Geflüchteten herstellen um gegenseitiges Verständnis zu fördern? Diese und weitere Fragen prägten den Nachmittag.

„Es war auch bei dieser Veranstaltung wieder beeindruckend festzustellen, wie eng die Samariterinnen und Samariter in NRW beieinander stehen, sowohl was die Werte als auch die gegenseitige Unterstützung angeht. Die Energie, die auf dem Workshop wieder sichtbar wurde, stimmt mich positiv, dass wir die Chancen der Einwanderung, auch durch die interkulturelle Öffnung unseres eigenen Verbands, beim ASB in NRW stemmen können“, resümierte Dr. Sandbrink, Landesgeschäftsführer des ASB NRW, am Veranstaltungsende.
Foto: ASB NRW/Solveig Velte

Auftaktveranstaltung des ASB-Modellprojekts „Samikö“

samikoe auftaktveranstaltung mai 2016 essenAm 20. Mai 2016 fand im Unperfekthaus in Essen die Auftaktveranstaltung des auf drei Jahre angelegten ASB-Modellprojekts Samikö statt. Samikö, das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert wird, steht für "Samariter Interkulturelle Öffnung" und wird vom ASB Ruhr durchgeführt.

Deutschland ist ein Einwanderungsland: In NRW hat ungefähr jede vierte Person einen Migrationshintergrund. Gerade auch das Ruhrgebiet hat eine lange und traditionsreiche Zuwanderungsgeschichte.

Der ASB Ruhr will mit seinem auch vom ASB NRW unterstützten Modellprojekt diesen weltoffenen Ansatz weiter fördern und dazu beitragen, dass kulturelle Besonderheiten als Chance wahrgenommen werden. Vielfalt soll sich in Zukunft noch deutlicher in allen Bereichen des ASB widerspiegeln. So möchte Samikö durch interkulturelle Weiterbildungsangebote und Coaching die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen weiterqualifizieren und die ASB-Dienstleistungen durch die Entwicklung neuer kultursensibler Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund erweitern.

Bei der Auftraktveranstaltung wurde mit einem Impulsvortrag „Interkulturelle Öffnung und damit verbundene Chancen“ das Themenfeld umrissen. Anschließend konnten in vier Workshops verschiedene Aspekte von Samikö vertieft werden. Durch das Programm führte Ulrike Werthmanns-Reppekus von der Fachgruppe Jugend, Frauen, Migration beim Paritätischen NRW.

Renate Sallet, Vorstandsmitglied im ASB NRW und an der projektbegleitenden Samikö-Arbeitsgruppe beteiligt, zeigte sich von der Auftaktveranstaltung und dem Projektkonzept begeistert: "Mit Samikö hat der ASB Ruhr das Thema Vielfalt noch deutlicher in den Fokus seiner Arbeit gerückt. In einer globalisierten Welt ist dieser Ansatz nicht nur wünschenswert, sondern schlichtweg notwendig. Der ASB steht für Weltoffenheit und Respekt und das Projekt Samikö verdeutlicht dies eindrücklich."

Mehr Informationen zu Samikö hier
Foto: ASB NRW

ASB/Gemeinsam gGmbH: 25 Jahre ambulante Dienste

asb pflegedienst cottbus afranke2015 02 250In 2016 können die ambulanten Dienste der ASB/Gemeinsam gGmbH auf 25 Jahre Engagement zurückblicken.

Die ASB/Gemeinsam bietet seit 1991 soziale Diensteistungen an. Was Anfang der 90er-Jahre mit zwei Mitarbeiter/innen begann, ist heute ein Diensleistungsunternehmen mit über 320 Mitarbeiter/innen, ca. 100 Dienstfahrzeugen und über 1000 Kund/innen im Kreis Viersen. Zu den Angeboten gehören die Tagespflege, Stadtteiltreffs und Wohngemeinschaften.

Im kommenden Herbst wird das Jubiläum der ASB/Gemeinsam gebührend gefeiert. Ein Video über die Tagespflege "Haus Gemeinsam" gibt einen schönen Einblick in die Arbeit der Samariterinnen und Samariter. mehr und mehr 
Foto: ASB Archiv/A. Franke

ASB-Kit für CSD-Aktivitäten: Vielfalt im ASB

csd mannheim 2016 asbJetzt startet wieder die CSD-Saison, in vielen Städten und Regionen werden LSBTTI*-Straßenfeste, Informationsveranstaltungen und Paraden durchgeführt. Schwule, Lesben und Trans* demonstrieren bei den CSD-Veranstaltungen für gleiche Rechte und Anerkennung. 

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist bei den Events und Aktionen oftmals für den Sanitätsdienst zuständig. Zudem besteht für die ASB-Verbände auch die Möglichkeit, sich an den Paraden und Festen auch inhaltich einzubringen.

Nachfolgend einige Tipps und Infos für alle ASB-Verbände, die sich bei den kommenden CSD-Tagen engagieren (wollen):

• Den historischen Hintergrund zu den Christopher-Street-Day-Veranstaltungen kann man hier nachlesen.

• Das ASB-Logo mit Regenbogenflagge und dem Slogan "Wir helfen hier und jetzt. Und das ist auch gut so." steht hier zum Download bereit.

• Das Regenbogen-Symbol kann man hier herunterladen.

• Zwei rechtefreie Regenbogen-Fotos für ASB-Veröffentlichungen kann man hier und hier herunterladen (Fotonachweis: Frank Hoyer).

• Textbausteine für Pressemitteilungen, Flyer und sonstige Medien sind hier als PDF hinterlegt.

• Wenn Sie auf das LSBTTI*-Netzwerk "Vielfalt im ASB" oder allgemein auf die LSBTTI*-Aktivitäten des ASB in Ihren Veröffentlichungen hinweisen wollen, können Sie gerne auf die Internetadresse www.asb-queer.de verlinken bzw. verweisen. Dort besteht für Interessierte die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme zum Netzwerk per E-Mail.

• Best Practice: Ein Beispiel für eine Teilnahme eines ASB-Verbandes (ASB Regionalverband Mannheim/Rhein-Neckar) mit einem Parade-Wagen findet man hier.

• Best Practice: Ein Beispiel für eine Postkarte (DINA6) zur Bewerbung von Erste-Hilfe-Kursen (mit einem freien Bereich zum Aufkleben eines Kondoms) kann man hier anschauen.

Viel Spaß bei den CSD-Veranstaltungen!

Foto: ASB Regionalverband Mannheim/Rhein-Neckar

Wünschewagen des ASB Ruhr gewinnt Freiwilligen- und Innovationspreis des ASB Bundesverbandes

asb innovationspreis darmstadt 2016Zahlreiche innovative und mit viel Leidenschaft durchgeführte Projekte prägen das Gesamtbild des ASB. Am 29. April 2016 wurden in Darmstadt drei ganz besondere Initiativen mit dem Freiwilligen- und Innovationspreis des ASB geehrt.

Der Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein und Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch überreichten vor zahlreichen Gästen aus ganz Deutschland in der Orangerie den glücklichen Gewinnern ihre Urkunden und einen Scheck über jeweils 5.000 Euro. Außerdem wurde hier der dritte ASB-Leuchtturm prämiert, ein Projekt des ASB Hessen.

Den ersten Platz in der Kategorie „Freiwilligenpreis" teilten sich der ASB Bad Windsheim mit seinem Projekt „Junior First Responder" sowie der „Wünschewagen" des ASB Ruhr. Im Projekt „Junior First Responder" werden Kindern und Jugendlichen aus Deutschland wie aus Rumänien Kompetenzen in Erster Hilfe, aber vor allem Sozialkompetenz im Umgang mit Anderen vermittelt. Die Bereiche Umgang mit behinderten Menschen, Neue Medien, Lernen mit Zeitmanagement und Konfliktmanagement sind Bestandteile des ganzheitlichen Konzepts. Der Wünschewagen erfüllt Menschen am Lebensende letzte Wünsche: einen Ausflug ans Meer, den Besuch im Stadion des Lieblingsvereins oder die Fahrt zur Hochzeit der Enkelin. Nach dem Vorbild eines niederländischen Projekts hat der ASB Ruhr den Wünschewagen hierzulande eingeführt, der nun von ASB-Gliederungen deutschlandweit übernommen wird. Das Projekt "...bei der Arbeit" des ASB Bremen unterstützt Menschen mit schwerer Behinderung dabei, eine Arbeit zu finden. In einer Gärtnerei, im Fahrradladen oder einer Zahnarztpraxis helfen die Beschäftigten tatkräftig mit. Hier werden sie als Kollegen gesehen, die im Gemeinwesen eine feste Funktion haben. Dafür wurde das Team der Tagesstätte Bremen mit dem Innovationspreis des ASB bedacht.

Eine besondere Ehrung erhielt zudem der ASB Hessen: Der Landesverband hat ein Konzept zur Flüchtlingshilfe entwickelt, das anderen Verbänden nun als Grundlage für ihre Arbeit dient. Damit wurde der ASB Hessen mit einem "Leuchtturm" ausgezeichnet – als Wegweiser für gute Arbeit in der Flüchtlingshilfe. Die Preisverleihung fand im Anschluss an den Strategiekongress statt, bei dem Vertreter aus allen Ebenen und allen Sparten des ASB die zukünftige Ausrichtung des Verbands diskutierten. Der Kongress diente als Abschluss eines fast dreijährigen Prozesses, in dem der ASB zukünftige Ziele und Schwerpunkte erarbeitete.
Foto: ASB/F. Zanettini

"Verschieden! Gleich!": ASJ Ruhr startet Anti-Rassismus-Kampagne

asj ruhr antirassismuskampagne 2016Den Auftakt der Kampagne "Verschieden! Gleich!" bilden speziell entwickelte Plakat- und Postkartenmotive zum Thema.

Darüber hinaus werden in 2016 vielfältige Veranstaltungen der ASJ Ruhr zum Thema stattfinden: Geplant sind unter anderem die Fortsetzung des Rucksack-Projektes, das am 12. Mai 2016 vom ASB-Bundesverband mit einem Leuchtturm ausgezeichnet wurde, Anti-Rassismus-Trainings für Ehrenamtliche und eine Diskussionsrunde von Jugendlichen und Vertretern aus der Politik. Gegen Ende des Jahres werden die Jugendlichen, die an der Gestaltung der Kampagne tatkräftig mitgearbeitet haben, gemeinsam nach Berlin reisen, um einen Blick hinter die Kulissen der Bundespolitik zu werfen und die Geschichte der Bundesrepublik besser zu verstehen. mehr
Foto: ASJ Ruhr

Aktuelle Übersicht zur ASB-Flüchtlingshilfe in NRW

asb notunterkunft berlin steffi loos 2015 250Der ASB in Nordrhein-Westfalen betreut derzeit ca. 7.500 Geflüchtete in insgesamt ca. 25 Landes- und kommunalen Unterkünften. Fünfzehn der zwanzig regionalen ASB-Verbände in NRW sind immer wieder über längere Zeiträume in die Flüchtlingshilfe involviert. Zudem ist der ASB, gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen, in die Betreuung der Drehkreuze eingebunden, derzeit in Düsseldorf.

Der ASB ist dabei kompetenter und zuverlässiger Partner des Landes und der Kommunen und arbeitet vertrauensvoll mit den anderen Hilfsorganisationen zusammen.

Über 600 Hauptamtliche und zahlreiche Ehrenamtliche arbeiten beim ASB in NRW in der Flüchtlingshilfe. Das Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen geht dabei noch weit über das Geforderte hinaus. Die Wahrung der Würde und Selbstständigkeit der Geflüchteten und das Helfen auf Augenhöhe stehen dabei im Vordergrund. Der Leitspruch „Solidarität und Respekt kennen keine Grenzen“ wird hier mit Leben gefüllt.

Derzeit suchen weniger Menschen Zuflucht in Deutschland als noch vor einigen Monaten. Jetzt rückt das Thema Integration in den Vordergrund. Innovative Projekte werden aktuell vom ASB konzipiert und in die Umsetzung gebracht. Hier einige Beispiele: Die Schaffung von Begegnungsräumen zwischen alteingesessener Bevölkerung und Neuzugewanderten und die Beratung und Vermittlung zwischen diesen, die Vermittlung wichtiger Grundlagen, die zum Leben in Deutschland dazugehören, oder auch Elternschulen, Deutschunterricht und Alphabetisierungskurse.

Auch die Arbeitsmarktintegration, unter anderem durch die Erfassung von Qualifikationen der Geflüchteten, die Vermittlung von Praktika und die Beratung von Unternehmen, rückt in den Fokus. Der Umgang mit besonders schutzbedürftigen Personen wird bei allen Projekten als Querschnittsthema betrachtet, es werden aber auch eigenständige Projekte, wie z.B. Wohngruppen und spezielle Angebote für allein reisende Frauen, geplant. Die „Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen“ in Flüchtlingseinrichtungen wurde schon über 4.000 Mal in gedruckter Version versandt, mehrere tausend Mal herunter geladen und wird jetzt gemeinsam mit dem Paritätischen und dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) bundesweit neu aufgelegt.

Viele Netzwerke, engagierte Sozialarbeiter und Ehrenamtliche ermöglichen zudem ein breites, tagesstrukturierendes Angebot für die Geflüchteten. Projekte mit Künstlern, gemeinsames Musikhören, spielen, tanzen, Sport und interkulturelles Kochen werden angeboten. Erste Hilfe Kurse werden für Geflüchtete gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung in mehreren Sprachen angeboten. Das Projekt der ASJ Ruhr, bei dem sie Rucksäcke für Geflüchtete Kinder packen, wurde gerade als ein Leuchtturm-Projekt vom ASB Bundesverband ausgezeichnet.

Auch der eigene Verband, wie etwa beim ASB Ruhr mit seinem Projekt SamikÖ, steht im Focus; das Projekt wird durch das BAMF gefördert. Es ist als Modellprojekt zur interkulturellen Öffnung der Strukturen, Dienste und Angebote helfender Verbände konzipiert: Beratungsangebote in Moscheen zum Umgang mit Demenz, interkulturelle Fortbildungen für Mitarbeiter/innen und kultursensible Pflege sind dabei nur einige Bereiche.

Die Flüchtlingshilfe und das gemeinsame Engagement für Menschen in Not hat den ASB in NRW noch näher zusammengebracht: Neun regionale Verbände aus NRW und der Landesverband haben Anfang 2016 zusammen die ASB Flüchtlingshilfe NRW gGmbH gegründet. Diese hat sowohl die Betreuung in den Unterkünften als auch die Integration von Geflüchteten zum Ziel.

Stand: Mai 2016
Foto: ASB/Steffi Loos

Samariter aus NRW auf Informationsreise in Brüssel

asb nrw bruesselreise 2016 250Vom 27. bis 30. April 2016 informierten sich Samariterinnen und Samariter aus NRW bei einem Besuch in Brüssel über aktuelle politische Themen und die Strukturen der europäischen Politik.

Zum Programm gehörte ein Termin beim Europäischen Parlament, um sich dort über dessen Aufgaben und Arbeitsweise einen Einblick geben zu lassen. Dabei wurden unter anderem auch das Freihandelsabkommen TTIP und die aktuelle Flüchtlingspolitik thematisiert. Auf der Agenda der ASB´ler stand zudem ein Informationsbesuch bei SOLIDAR, einem europäischen Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen, das sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt.
Foto: ASB NRW

ASB NRW bei Fachtagung zu geflüchtete Kinder und Jugendliche

asb nrw kinderschutzbund tagung 2016 250Am 22. April 2016 lud der Kinderschutzbund NRW zum Fachtag „Willkommen! Und weiterkommen … Geflüchtete Kinder und Jugendliche – Handeln im Miteinander und Füreinander“ nach Bonn ein. Mit dabei war auch der ASB NRW, vertreten durch Solveig Velte, Referentin für Flüchtlingsfragen und Verbandsentwicklung.

Der Vormittag wurde von zwei Vorträgen zur Diversität von Erziehungsvorstellungen und zu traumapädagogischen Überlegungen bei der Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen geprägt. Am Nachmittag luden dann fünf „Ateliers“ zu einem intensiven Austausch der Teilnehmer ein. „Was haben wir schon? Was sind Stolpersteine? Und was brauchen wir noch?“ waren hierbei die bestimmenden Leitfragen. Das Atelier zum Thema „Wohnen und Freizeit“ moderierte Solveig Velte, Referentin für Flüchtlingsfragen und Verbandsentwicklung beim ASB NRW e.V.

„Der Austausch von Erfahrungen und die Diskussion und Erarbeitung von Positionen ist für uns wichtig und bereichernd. Wir freuen uns über jede Stimme, die mit uns gemeinsam den Wunsch für eine menschenwürdige Behandlung und Partizipation von Geflüchteten und für eine vielfältige Gesellschaft teilt und äußert“, resümierte Solveig Velte am Ende der Veranstaltung.
Foto: ASB NRW

Flüchtlingshilfe

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Der ASB ist in der Flüchtlingshilfe engagiert und betreut in vielen Städten von NRW Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind. Mehr Infos und aktuelle Nachrichten dazu hier

Lehrgänge

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Kommende Aus- und Fortbildungen an der
ASB-Landesschule NRW
Die Termine für die Lehrver-
anstaltungen sind hier
online einsehbar.

Bundeskanzlerin informierte sich über ASB

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Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel informierte sich bei einem Besuch des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn über die Arbeit des ASB. Mehr Infos hier

Bundespräsident würdigte Engagement des ASB

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Bundespräsident Joachim Gauck würdigte in Bonn die Arbeit des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend

Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

trailer regenbogen 100 1LSBTTI*-Netzwerk im ASB

Schwule, Lesben und Trans* bringen sich auf allen Ebenen des ASB ein, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob sichtbar als LSBTTI* oder nicht – sie sind ein fester Bestandteil des Verbandes. Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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