|
ASB im Einsatz bei der Doppel-Feier des BVB 09 |
|
|
|
|
Freitag, den 18. Mai 2012 um 07:00 Uhr |
|
250.000 Fans feierten
Mehr als 100 meist ehrenamtliche ASB-Helfer waren bei der ersten Doppel-Feier des amtierenden Deutschen Meisters und DFB-Pokalsiegers Borussia Dortmund am 13. Mai 2012 im Einsatz. In vielen Bereichen trugen die Samariterinnen und Samariter dazu bei, einen reibungslosen Umzug der Mannschaft vom Dortmunder Borsigplatz bis zum U-Turm möglich zu machen. Dem Einsatzaufruf von Roland Wolff, Sachgebietsleiter Sanitätsdienst beim ASB Dortmund, folgten Einheiten aus Bielefeld, Paderborn, Wuppertal, Menden, Witten, sowie fünf Kräfte aus Schleswig-Hostein, genauer gesagt aus Kiel. Auf mehr als 20 Fahrzeugen und mehreren Anhängern sowie einem LKW war das Material für Betreuung, Sanitätsdienst, und Technik verladen. Um eine reibungslose Rettungsdienstversorgung der Dortmunder Bürger zu sichern, wurden von den ASB Kräften 13 zusätzliche Fahrzeuge besetzt. Unter der Führung von Sven Wede und Jens Blätte richteten die Kräfte des ASB RV Bergisch Land, zusammen mit dem ASB Region Düsseldorf und den fünf Helfern aus Kiel in den Räumlichkeiten einer Grundschule in der Kreuzstraße einen Behandlungsplatz für fünfzig Personen ein. Direkt an der Strecke waren die Kräfte aus Paderborn und Bielefeld, geführt von Ingo Schlotterbeck vom ASB Ostwestfalen-Lippe, im Einsatz. Als Unfallhilfsstelle waren sie für die schnelle Versorgung von Patienten und die Planung der Transporte in eine der Dortmunder Kliniken zuständig. Bis kurz vor Mitternacht war der Korso des BVB in der Innenstadt unterwegs. Bis zu 250.000 Fans waren auf den Straßen. Aufgrund des Glasverbots in der Innenstadt und der Besonnenheit der Fans hielt sich die Anzahl der Verletzten und Erkrankten erfreulicherweise im Rahmen. Foto: ASB Dortmund |
|
ASB-Präsidiumsmitglied Dr. h.c. Norbert Burger verstorben |
|
|
|
|
Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 16:10 Uhr |
|
Vorbild für soziales Engagement
Der Arbeiter-Samariter-Bund trauert um sein langjähriges Präsidiumsmitglied Norbert Burger. Der ehemalige Kölner Oberbürgermeister und SPD-Politiker starb am 16. Mai 2012 im Alter von 79 Jahren. Die Nachricht vom Tode Burgers, der viele Jahre im ASB ehrenamtlich engagiert war, macht ASB-Mitglieder und -Mitarbeiter betroffen. „Er war ein Samariter mit Leib und Seele“, so Knut Fleckenstein, ASB-Bundesvorsitzender. „Er setzte sich als Politiker, aber auch als Mensch, für andere ein. Sein Tod ist ein großer Verlust für Köln und den ASB.“ Norbert Burger engagierte sich von 1971 an im ASB, zunächst als Vorsitzender des Ortsverbandes Köln. Später wurde er sogar dessen Ehrenvorsitzender. Von 1979 bis 1990 gehörte Burger als Beisitzer dem Bundesvorstand an. Von 1993 bis zu seinem Tod war er Mitglied im ASB-Präsidium. Der studierte Jurist leitete in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts das Kölner Schulverwaltungsamt. Hier prägte er die heutige Schullandschaft entscheidend mit. Im Jahre 1970 wurde er zum Dezernenten für Jugend und Soziales gewählt. Während seiner Amtszeit entstanden in Köln beispielsweise erste Beratungsstellen für Menschen mit Migrationshintergrund. Burger gehörte zum Führungsstab des Alt-Bundeskanzlers Willy Brandt und unter Helmut Schmidt war er im Entwicklungshilfeministerium tätig. Von 1980 bis 1999 war Norbert Burger Kölns Oberbürgermeister. In diesem Amt prägte er maßgeblich das heutige Gesicht der Stadt. In vielen Gremien, Vereinen und Verbänden – auch über Kölns Grenzen hinaus – setzte er sich für soziale, kulturelle und wirtschaftliche Belange ein. Christian Reuter, ASB-Bundesgeschäftsführer: „Mit seinem sozialen Engagement über seine Pflichten als Politiker hinaus war und ist er ein Vorbild. Unser Mitgefühl gilt jetzt seiner Familie.“ Foto: ASB Deutschland |
|
Premiere am 18. Mai 2012 in Köln: Schauspieler mit Demenz im Theaterprojekt „Anderland“ |
|
|
|
|
Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 07:00 Uhr |
|
Gastspiele in Dortmund, Moers und Bonn
Das Kölner Sommerblut Kulturfestival setzt dieses Jahr das Thema Demenz als Schwerpunkt. Die Theaterproduktion „Anderland“ der Regisseurin Barbara Wachendorff rückt das Schicksal von Menschen mit Demenz und die gesellschaftspolitische Bedeutung der Krankheit in den Mittelpunkt. Fünf Menschen mit Demenz stehen dabei als Schauspieler zusammen mit vier weiteren professionellen Schauspielern auf der Bühne. Premiere von „Anderland“ ist am 18. Mai im Bürgerhaus Stollwerck in Köln. Das Theaterprojekt findet mit Unterstützung des Arbeiter Samariter-Bund NRW e.V. im Rahmen von SOZIAL MACHT SCHULE statt. Helga Born, Wolfgang Goede, Eva Hedtke, Fritz Pilgram, Marianne Rumpsmüller sind Menschen mit Demenz, die in der Theaterproduktion „Anderland“ die Protagonisten auf der Bühne sind. Begleitet werden sie dabei von den Schauspielern Pirkko Cremer, Tim Mackenbrock, Bettina Muckenhaupt und Anas Ouriaghli. Im Zentrum des Theaterabends steht die Lebenswelt der Betroffenen, ihre biografische Wirklichkeit, ihr Erleben der Gegenwart und Vergangenheit. Einerseits sollen fremde und überraschende Seiten der Demenz sichtbar und das Verständnis für Menschen mit Demenz und ihrer Familien gestärkt werden. Andererseits thematisiert das Projekt die mit der Versorgung dementiell erkrankter Menschen verbundenen Fragen sozialer Solidarität. „Meinem Vater gefällt es mehr als gut. Er erzählt eigentlich von nichts anderem und mit einer solchen Begeisterung, die ich lange nicht mehr an ihm gesehen habe. Auch vom Team schwärmt er ständig. Ich bin so froh, dass er an diesem tollen Projekt teilnehmen darf“, berichtet Birgit Kroll, Tochter des Schauspielers Wolfgang Goede, der demenzkrank ist. Das Theaterprojekt „Anderland“ im Rahmen des Sommerblut Kulturfestivals 2012 wurde entwickelt von der Regisseurin Barbara Wachendorff zusammen mit dem Sommerblut Kulturfestival e.V. Die Premiere von „Anderland“ ist am 18. Mai 2012 im Bürgerhaus Stollwerck. Aufführungen in Köln: 18.-20. Mai und 25. -27. Mai 2012. Weitere Gastspiele folgen am 29. Mai 2012 im Theater im Depot Dortmund, am 2. Juni 2012 im Schlosstheater Moers und am 7. Juni 2012 Theater im Ballsaal Bonn. Weitere Informationen zu Sommerblut, dem Schwerpunkt Demenz und dem Rahmenprogramm Demenz unter www.sommerblut.de |
|
Jubiläumsfeier 100 Jahre ASB Ruhr |
|
|
|
|
Freitag, den 11. Mai 2012 um 09:15 Uhr |
|
Prominente Gäste, Comedy mit Rene Steinberg und ein nostalgischer Rundgang durch die ASB-Geschichte
Rund 130 Gäste aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Wohlfahrtsverbänden, sowie von Geschäftspartnern konnte der ASB-Vorsitzende Claus Schmidt beim offiziellen Festakt am 09. Mai 2012 zum großen Jubiläum begrüßen. Das Ereignis fand im Studio-Theater des imposanten Colosseum-Theaters in Essen statt. Die umgebaute alte Werkshalle bildete einen passenden Rahmen für die Organisation, die von Werksarbeitern geründet wurde. Zum Auftakt der Veranstaltung, die von Uwe Knüpfer moderiert wurde, trainierte Radiosatiriker René Steinberg die Lachmuskeln der Gäste. Im Anschluss freute sich der Verein über die Gratulation des Bottroper Oberbürgermeisters Bernd Tischler, des Essener Bürgermeisters Rudolf Jelinek, der LVR-Dezernentin Martina Hoffmann-Badache, der Seniorenbeiratsvorsitzenden Ingeborg Schrader, des Vorsitzenden des Paritätischen NRW, Cord Wellhausen, des ASB-Bundesgeschäftsführers Christian Reuter und des ASB-NRW-Landesvorsitzenden Dr. Georg Scholz. Mit einer amüsanten Festrede des Schauspielers Thomas Glup, einigen Ehrungen von langjährigen ASB-Weggefährten und einem Kurzfilm zum ASB fand die Festivität einen gelungenen Abschluss. Bereits vor dem offiziellen Festakt waren die Veranstaltungsbesucher durch einen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern liebevoll gestalten "ASB-Zeitstrahl" geleitet worden: In verschiedenen thematisch und zeitlich zusammengeführten Präsentationsbereichen wurden die Dienstleistungen und Aktivitäten des ASB Ruhr dargestellt. Foto: Frank Hoyer |
|
Intensivtransportwagen des ASB Münster feierte sein 10-jähriges Jubiläum |
|
|
|
|
Montag, den 07. Mai 2012 um 07:00 Uhr |
|
„Rollende Intensivstation“ nicht nur in NRW im Einsatz
„Es war nicht immer leicht", erinnerte sich Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW an die Anfänge des Intensivtransportwagen (ITW). Seitdem hat sich der ITW in der Region fest etabliert. Zum Jubiläum, das am 04. Mai 2012 im Marienhaus des St. Franziskus-Hospitals in Münster gefeiert wurde, waren Gästen u. a. aus Politik, den Krankenhäusern der Region und auch den Leitstellen, den Feuerwehren der umliegenden Kreise sowie Vertreter der Stadt eingeladen. In seiner Rede betonte André Weber, 1. Vorsitzender des ASB Münster, die Vorreiterrolle, die der ASB mit dem Einsatz des ITW in der Region und auch darüber hinaus übernommen hat. Und auch für Prof. Dr. Michael Möllmann, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin am St. Franziskus-Hospital, ist klar: „Der ITW ist eine Erfolgsgeschichte”. Denn seit 10 Jahren fährt die „rollende Intensivstation“ durch ganz Nordrhein-Westfalen und auch weit darüber hinaus. „Das Konzept war damals visionär”, erinnert sich Dr. Hans-Bernd Unterbusch, Facharzt Anästhesiologie am St. Josef-Krankenhaus in Hamm-Bockum-Hövel, und ITW-Arzt der ersten Stunde. Der Intensivtransportwagen des ASB, der in Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin des St. Franziskus-Hospitals betrieben wird, ist auch heute noch der Einzige in der gesamten Region. Das Team besteht aus speziell ausgebildeten Intensivmedizinern und Rettungsassistenten mit Zusatzqualifikationen, damit die Intensivpatienten auch an Bord optimal versorgt werden können. Besonders für kurze Transportwege, beispielsweise von Krankenhaus zu Krankenhaus, ist der Einsatz des ITW eine kostengünstige Alternative zum Rettungshubschrauber. Foto: ASB Münster |
|
Freitag, den 04. Mai 2012 um 07:00 Uhr |
|
Wahl-O-Mat gibt Orientierungshilfe
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat für die Landtagswahl 2012 in Nordrhein-Westfalen einen Wahl-O-Mat im Internet veröffentlicht. „Er soll auch diesmal wieder besonders die Erst- und Jungwählerinnen und -wähler informieren und aktivieren“, erklärte die Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, Maria Springenberg-Eich. Alle 17 zugelassenen Parteien und Wählervereinigungen haben die Thesen des Wahl-O-Mat beantwortet. Grundsätzlich gilt als Kriterium, dass alle Parteien und politischen Vereinigungen am Wahl-O-Mat teilnehmen dürfen, die von der Landeswahlleiterin mit einer Landesliste zugelassen werden. Es werden also keine Einzelkandidaten aufgenommen. Somit können aber auch Parteien im Wahl-O-Mat auftauchen, die vom Verfassungsschutz des Bundes oder der Länder beobachten werden und als "extremistisch" eingestuft werden. Welche Parteien als extremistisch eingestuft werden, kann man im Verfassungsschutzbericht 2010 des Bundesamtes für Verfassungsschutz (www.verfassungsschutz.de) nachlesen. Direkt zum Wahl-O-Mat: www.wahl-o-mat.de |
|