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Sozial macht Schule

Ein jugendorientiertes Sozialprojekt des ASB

sms-logo-2012-250Das Projekt `Sozial macht Schule´ (SMS) wird seit 2004 in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern durch persönliche Begegnungen mit Menschen und Institutionen Vorurteile abzubauen und gegenseitigen Respekt und Verantwortung zu entwickeln. Auch die Förderung des freiwilligen Engagements bei jungen Menschen ist dem Projekt ein wichtiges Anliegen.

Ziele von `Sozial macht Schule´
Das Projekt ermöglicht Schülerinnen und Schülern persönliche Erfahrungen durch die Begegnung mit Menschen aus verschiedenen sozialen Gruppen und Zusammenhängen. Diese Begegnungen regen die jungen Menschen zum Nachdenken an und animieren sie dazu, sich mit sozialen Fragen auseinanderzusetzen. Gegenseitiger Respekt und Verständnis sollen so gefördert werden. Aber nicht nur die Jugendlichen profitieren von diesem Projekt. Oftmals werden auch Vorurteile gegenüber Jugendlichen entgegengebracht. Diese sollen mit diesem Projekt so weit wie möglich abgebaut werden. Der gegenseitige Respekt, sowie die daraus resultierende gegenseitige Akzeptanz sind sehr wichtige Erfahrungen, die die soziale Kompetenz stärken und fördern sollen.

Durchführung
Die Projekte werden in enger Abstimmung mit allen Beteiligten durchgeführt, um die eventuell vorhandenen verschiedenen Sichtweisen zusammenzubringen und daraus ein Miteinander zu schaffen – ein wichtiger Schritt für Respekt und Akzeptanz. Das Anliegen des ASB ist es, Interesse und Spaß an der Durchführung von Sozialpraktika und anderen Aktionen bei allen Beteiligten zu wecken. Die Erfahrungen, die hier gesammelt werden, sind vor allem für die Schüler/innen oft prägend. Daher ist ein sensibler und ernster Umgang von allen Seiten mit den gesammelten Erfahrungen notwendig. Mitunter ist ein Sozialpraktikum das erste intensive Aufeinandertreffen und persönliche Auseinandersetzen der Schüler/innen mit der Lebenssituation älterer Menschen, Menschen mit Behinderung und anderen Gruppen. Die Schülerinnen und Schüler hierbei zu unterstützen und ihnen bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen „unter die Arme zu greifen", ist bei der Durchführung dieses Projektes von besonderer Bedeutung.

Projektleiter von `Sozial macht Schule´: Frank Hoyer

Weiter Informationen erhalten Sie bei:

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
Sozial macht Schule
Kaiser-Wilhelm-Ring 50
50672 Köln
Telefon: 0221/949707-21
Fax: 0221/949707-19
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet:
www.asb-nrw.de
www.asb-sms.de
www.facebook.com/asbnrw


Aktuelle Projekt-Nachrichten 


 

Im Herbst 2014 hatte das Projekt "Sozial macht Schule" (SMS) des ASB NRW zum achten Mal zu seinem jährlichen Spenden-Malwettbewerb aufgerufen.

Schülerinnen und Schüler konnten sich mit dem Motto "Erste Hilfe – Menschen in Not helfen" auseinandersetzen und damit gleichzeitig für vom ASB betreute Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen spenden. In NRW kümmert sich zum Beispiel der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Ostwestfalen-Lippe um eine Detmolder Flüchtlingsunterkunft: Er sorgt für das Essen, einen Sanitätsdienst, Sozialbetreuung und hatte auch die Einrichtung der Unterkünfte übernommen.

Die Malaktion ermöglichte den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sich auf kreative Art mit dem Thema "Erste Hilfe – Menschen in Not helfen" auseinandersetzen, denn schnelles und beherztes Handeln kann Leben retten. Der Malwettbewerb von "Sozial macht Schule" steht mit seinem Motto ganz im Zeichen des Jahres der Ersten Hilfe, das der ASB für 2015 ausgerufen hat. Der ASB will mit dem "Jahr der Ersten Hilfe" zeigen, wie wichtig es ist, Soforthilfe zu leisten, und wie leicht die Maßnahmen erlernt werden können.

174 Schülerinnen und Schüler aus NRW haben sich am Malwettbewerb beteiligt und so soziales Engagement gezeigt. Für jedes eingereichte Bild spendete die Kanzlei Rödl & Partner 1,- Euro für vom ASB betreute Flüchtlinge. Der Arbeiter-Samariter-Bund dankt allen Beteiligten für ihr Engagement. Von den Motiven der sechs Siegerbildern ist ein buntes Postkartenleporello gedruckt worden. Einzelexemplare können kostenfrei beim ASB NRW e.V., Projekt SOZIAL MACHT SCHULE, Kaiser-Wilhelm-Ring 50, 50672 Köln, E-Mail hoyer (at) asb-nrw.de bestellt werden (solange der Vorrat reicht).

Sozial macht Schule ist ein Projekt des Arbeiter-Samariter-Bund NRW und richtet sich an Schulen und soziale Einrichtungen mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler an soziale Verantwortung heranzuführen und ihre soziale Kompetenz zu stärken.

Bewegende Reden, zwei Filme, eine Radiosendung und ein Crossmedialer Audiowalk: Vor 300 Gästen wurden die Ergebnisse aus dem „70 Jahre danach“-Generationenprojekt am 09. Mai 2015 im ASB-Jugendkulturhaus Cultra feierlich vorgestellt. 2015 liegt das Ende des 2. Weltkrieges 70 Jahre zurück.

Neben den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie den jugendliche Teilnehmern kamen auch Bernd Neuendorf, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport in NRW, der Brühler Bürgermeister Dieter Freytag und Anne-Frank-Zentrums-Direktor Patrik Siegele zu Wort. Für den ASB NRW, der „70 Jahre danach“ im Rahmen seinen Projekts „Sozial macht Schule“ unterstützt, sprach Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink. Den musikalischen Part der Veranstaltung übernahm Pop-Sänger Jan Röttger.

In Zeitzeugen-Interviews hatten über 60 Jugendliche rund 40 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen interviewt und gemeinsam mit Medienprofis kreativ festgehalten. „Für die Zukunft wünsche ich mir, dass dieses Beispiel Schule macht“, so Staatssekretär Neuendorf. Ihm sei wichtig, dass die Jugendlichen aus dem Projekt die Gespräche nicht nur dokumentiert, sondern aktiv aufgearbeitet haben. Die heutige Generation Jugendlicher sei schließlich die letzte, die noch Zeitzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg sprechen könne.

Filmberichte vom Projekt auf YouTube anschauen

„Beeindruckend“ und „überzeugend“ nannte der Brühler Bürgermeister und Projekt-Schirmherr Dieter Freytag die Umsetzung. Er sei stolz, dass Brühl eine von nur sieben Städten sei, die deutschlandweit vom Anne-Frank-Zentrum für das Projekt ausgewählt wurde, und nun ein so vielfältiges Ergebnis vorweisen könne. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ehrte Freytag am Ende der Präsentation mit einer Urkunde.

Johanna Szurka ist eine der interviewten Zeitzeuginnen. „Ich war sehr glücklich, es einmal loszuwerden“, so Szurka. Sie habe über viele ihrer Erlebnisse lange Zeit nicht gesprochen. Durch den Krieg wurde sie aus Köln vertrieben. „Es kam einfach aus mir heraus“, berichtet die Zeitzeugin. Nicht nur ihr erging es im Interview so. Auch für die Jugendlichen war diese Situation eine Herausforderung. Wie schwer es den jungen Menschen fiel, an bestimmten Punkten weiter zu fragen, wurde in den präsentierten Filmen deutlich. Wie Szurka durchlebten die Zeitzeugen die vergrabenen, aber nicht vergessenen Erinnerungen im Interview noch einmal. Wie gut, dass die Jugendlichen für die Vor- und Nachbereitung Unterstützung durch Zeitzeugeninterview-Experten vom Anne-Frank-Zentrum erhielten.

Rainer Volkmer, Vorsitzender des ASB Erft/Düren, berichtete während der Präsentation, wie der Arbeiter-Samariter-Bund während des Krieges verboten wurde. „Der ASB war politisch neutral, er verstand sich als Anwalt der Schwachen und Benachteiligten und kämpfte für deren Interessen“, so Volkmer. Dies habe den Nationalsozialisten missfallen. Der ASB ist Träger des Jugendkulturhauses Passwort Cultra, das das Projekt „70 Jahre danach“ federführend koordiniert hat. Unterstützt wurde Cultra dabei durch einen Trägerkreis aus 18 Brühler Institutionen und Privatpersonen.
Foto: Stefan Sandbrink

sommerblut-logo-2015aAuch in diesem Jahr unterstützt "Sozial macht Schule" (SMS) ein Projekt des Sommerblut-Festivals. Sommerblut findet in 2015 vom 09. bis 25. Mai statt.

Das von SMS geförderte Projekt „Schrei mich an - ein Stück Theater“ möchte das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen, unterschiedlicher Generationen, Geschlechter, kultureller Herkunft und sexueller Identität darstellen und fördern. Das Stück wird in verschiedenen Städten von NRW aufgeführt, Aktuelle Infos über das Festival unter www.sommerblut.de

70-jahre-danach2015 liegt das Ende des 2. Weltkrieges 70 Jahre zurück. Das Jugendkulturhaus Passwort CULTRA, dessen Träger der ASB Erft-Düren ist, und die Stadt Brühl nehmen dies zum Anlass, vor Ort in Brühl mit Jugendlichen und ZeitzeugInnen auf Spurensuche zu gehen: „Was können wir jetzt noch in direkten Gesprächen von der großen oder der lokalen Geschichte erfahren - und was sagt uns das heute?“.

"70 Jahre danach - Generationen im Dialog" - unter diesem Titel beteiligt sich Brühl an einem bundesweiten Projekt des Anne-Frank-Zentrums in Berlin. Im Mittelpunkt stehen Interviews von Jugendlichen mit ZeitzeugInnen anlässlich des Gedenkens an das Ende des 2. Weltkrieges vor 70 Jahren. Bereits 2011 bis 2013 hat das Anne Frank Zentrum in Neustrelitz, Saalfeld und Schwedt/Oder mit vielen Akteurinnen und Akteuren einen Dialog der Generationen organisiert. Im Fokus stand das Thema »Kriegskinder – Lebenswege bis heute«. Daraus sind in jedem Ort Ausstellungen, Theaterstücke, Filme und vieles mehr entstanden.

Das Jugendkulturhaus Passwort Cultra und die Stadt Brühl sind als eine von acht Städten für das Projektt ausgewählt worden. Koordiniert wird "70 Jahre danach - Generationen in Brühl im Dialog" von Sarah Kassan von Passwort Cultra und von Eva-Maria Antz, der Brühler Bürgerin, auf deren Initiative hin sich Passwort CULTRA für die Stadt Brühl beworben hat. Aus 15 Bewerberbungen wurde Brühl neben Cuxhaven, Deggendorf, Georgsmarienhütte, Merseburg, Mühlhausen, Nordhausen, Wusterhausen/Kyritz ausgewählt.

Ziel ist es, Jugendliche mit ZeitzeugInnen in den Dialog zu bringen, Interviews zu führen, diese zu dokumentieren und aus dem Gehörten kreative oder dokumentarische Ergebnisse zu kreieren, die in einer öffentlichen Veranstaltungsreihe im Mai/Juni 2015 für alle Brühler sichtbar werden. Geplant und von den Jugendlichen umgesetzt werden: ein Crossmedialer Stadtrundgang, ein Kurzfilm, eine Radiosendung, ein Theaterstück.

Eine solche Veranstaltungsreihe kann nicht von einer Organisation alleine getragen werden. Daher lud Passwort CULTRA gemeinsam mit der Stadt Brühl Organisationen, Institutionen und Initiativen ein, aktiver Teil eines Trägerkreises zu werden. Dieser befindet gemeinsam über Abläufe, Umsetzungsidee, Veranstaltungsinhalte und stellt sicher, dass im Mai und Juni 2015 eine gemeinsame Reihe präsentiert werden kann.

Im Trägerkreis wirken mit: Stadt Brühl, Passwort CULTRA, Karl-Schiller Berufskolleg, Clemens-August Hauptschule, Stadtbücherei, Buchhandlung Karola Brockmann, Gesamtschule Brühl, Pax Christi, Haus Wetterstein, Johannesstift, JUSOS, Stadtjugendring, Margarethas, Chorvereinigung Brühl, Brühler Initiative für Völkerverständigung, Brühler Stadtführerinnen.

Der ASB NRW unterstützt "70 Jahre danach - Generationen im Dialog" im Rahmen seines Projekts Sozial macht Schule (SMS).

Jugendliche Interviewer:
17 SchülerInnen des Karl-Schiller-Berufskollegs
15 SchülerInnen der Clemens-August-Hauptschule
11 SchülerInnen des Mas-Ernst Gymnasiums
11 SchülerInnen der Gesamtschule Brühl
6 JUSOS
3 Jugendliche aus CULTRA Zusammenhängen
Insgesamt nehmen 43 ZeitzeugInnen am Projekt teil.

erste-hilfe-f-zanettini-250-1Motto lautet "Erste Hilfe - Menschen in Not helfen"

Das ASB-Projekt Sozial macht Schule (SMS) ruft unter dem Slogan „Erste Hilfe - Menschen in Not helfen“ zum großen Spenden-Malwettbewerb auf. Durch die Aktion können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Thema „Menschen in Notsituationen helfen“ auseinandersetzen und sich darüber Gedanken machen, wie wichtig ein solidarisches Miteinander für die Gesellschaft ist.

Das Motto nimmt Bezug auf das vom ASB für 2015 ausgerufene Jahr der Ersten Hilfe. Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler an Schulen in Nordrhein- Westfalen bis einschließlich 18 Jahre. Für jedes selbstgemachte Bild, das eingereicht wird, spendet die Kölner Kanzlei Rödl & Partner als Sponsor der Aktion einen Euro für vom ASB betreute Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen.

Von den schönsten Motiven des Wettbewerbs wird zudem eine Postkartenserie erstellt und unter allen Teilnehmern werden fünf ASB-Uhren verlost.

Als Maltechniken kommen alle gängigen, in der Schule angewandten Maltechniken in Frage (Wasserfarben, Wachsmal- und Buntstifte, Filzer, Papierkollagen, Linoldruck etc.). Es sind zusätzlich auch Fotos und am Computer erstellte Bilder erlaubt. Die Bilder können in einem Format zwischen DINA4 und DINA2 eingereicht werden.

Einsendeschluss ist der 22. Februar 2015 (Posteingang). Auf der Rückseite des eingereichten Bildes bitte unbedingt Vor- und Nachname, Alter, Klasse und Schule gut leserlich vermerken. Die Bilder einsenden an den Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V., Projekt Sozial macht Schule, Eupener Straße 161 A, 50933 Köln. Hier können auch die genauen Teilnahmebedingungen angefordert werden (E-Mail: hoyer (at) asb-nrw.de).
Foto: ASB/F. Zanettini

senior-zanettini-250In Zusammenarbeit mit dem Freien Werkstatt Theater (FWT) in Köln wird am 02. Juli 2014 wieder ein Theaterprojekttag „Jung und Alt" mit einer 8. Klassen der Hauptschule Ringelnatzstraße in Köln-Rodenkirchen durchgeführt.

Die Schülerinnen und Schüler können die Schauspielerinnen und Schauspielern des FWT-Altenensemble zuerst bei der Aufführung verschiedener Sequenzen zum Thema "Alter" erleben. Danach werden sich die jungen und alten Menschen auf (schau-)spielerische Art über das Älter werden austauschen.

Ziel des Workshops ist es insbesondere, Jugendliche zum Nachdenken über Klischees und Vorurteile gegenüber älteren Menschen anzuregen. Das FWT im Internet unter www.fwt-koeln.de
Foto: ASB-Archiv/Fulvio Zanettini

sms-malwettbewerb-leporello-2013Im Herbst 2013 hatte das Projekt „Sozial macht Schule“ des ASB NRW zum siebten Mal zu seinem jährlichen Spenden-Malwettbewerb aufgerufen.

Schülerinnen und Schüler konnten sich mit dem Motto „Hunde – Freunde und Helfer auf vier Pfoten“ auseinandersetzen und damit gleichzeitig für die Mutter-Kind-Einrichtung „MuKi“ des ASB in Halle/Sachsen-Anhalt spenden. MuKi unterstützt junge Mütter, die alleine für ihre Kinder sorgen müssen, und gibt zum Beispiel Hilfestellungen bei der Pflege und Erziehung der Kinder.

Die Malaktion ermöglichte den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sich auf kreative Art mit dem Thema „Hunde – Freunde und Helfer auf vier Pfoten“ auseinandersetzen: Hunde sind nicht nur treue Wegbegleiter und tolle Spielkameraden, sondern leisten auch wertvolle Hilfe, etwa im Rettungsdienst und im Sozialbereich. So spüren Rettungshunde mit ihren feinen Nasen vermisste Menschen auf, Besuchshunde wirken sich auf kranke Menschen wohltuend aus und Blindenhunde verhelfen Menschen ohne oder mit eingeschränktem Sehvermögen zu einem eigenständigen Leben.

238 Schülerinnen und Schüler aus NRW haben sich beteiligt und so soziales Engagement gezeigt. Für jedes eingereichte Bild spendete die Kanzlei Rödl & Partner 1,– Euro für die Mutter-Kind-Einrichtung „MuKi“.

Von den Motiven der acht Siegerbildern ist ein buntes Postkartenleporello gedruckt worden. Einzelexemplare können kostenfrei beim ASB NRW e.V., Projekt SOZIAL MACHT SCHULE, Eupener Straße 161 A, 50933 Köln, E-Mail hoyer (at) asb-nrw.de bestellt werden (solange der Vorrat reicht). Der ASB dankt allen Beteiligten für ihren Einsatz, insbesondere den Schülerinnen und Schülern, die mit so viel Elan und Kreativität mitgemacht haben.
Foto: Frank Hoyer

sommerblut-logo-20141Das ASB-Projekt SOZIAL MACHT SCHULE (SMS) unterstützt auch in diesem Jahr das Sommerblut-Festival, das vom 02. bis 18. Mai 2014 stattfindet. SMS ist Sponsor der Reihe "Sexistenz – Sexualität und Behinderung multimedial" mit zwei Veranstaltungsbereichen:

Nahaufnahmen: Ausstellung, Buchprojekt, Audiostück, Musikalische Lesung
Menschen mit Behinderung artikulieren ihre vielfältigen Erfahrungen mit dem eigenen Körperbild, den gesellschaftlichen Vorurteilen und Tabus hinsichtlich der Sexualität behinderter Menschen sowie den Wünschen nach und Vorstellungen von einem für sie gesunden Körpererleben. Das multimediale Projekt, unter der künstlerischen Leitung von Dr. Siegfried Saerberg (Blinde und Kunst e.V.), ist eine intime Sammlung von Bildern, Schriftstücken und Tonmaterial zu den existenziellen Bedürfnissen und Lebensumständen behinderter Menschen hinsichtlich ihrer eigenen Sexualität.
Zu dem Thema gibt es außerdem die Kunstausstellung mit Werken der Hamburger Künstlergemeinschaft „Die Schlumper“. Das Projekt versammelt in einem Buch Bilder der „Schlumper“ und Texte zahlreicher Autor_innen zum Thema Sex und Behinderung. Auf einer eigenen CD werden Texte u. a. von Peter Radtke gelesen und mit den experimentellen Klängen einer Musikergruppe um den Jazzbassisten Sebastian Gramss vereint. Bei der Lesung bringen Pilar Baumeister, Lea Streisand, Sebastian Gramss und andere diese Klänge und Worte auf die Bühne.
Datum
Ausstellung: 06. - 17.05. 2014
Vernissage: 06.05. 2014, 20 Uhr
Musikalische Lesung mit Buch- und CD-Präsentation: 15.05. 2014, 20 Uhr
Ort
ART 68, Thürmchenswall 68, 50668 Köln
Eintritt
Die Ausstellung ist kostenlos, die musikalische Lesung kostet 10,-€, ermäßigt 5,-€

Nahverkehr: Ein Theaterprojekt über Sexualität und Behinderung
Zwei Tabus betreten die Theaterbühne: Sexualität und Behinderung. In dem Theaterprojekt unter der Regie von Barbara Wachendorff geht es um Erotik, Sexualität, erotische Abenteuer – und um Menschen mit Behinderung.
Darsteller mit Behinderungen sind die Protagonisten auf der Bühne. Dabei werden sie von zwei nicht behinderten Schauspielern begleitet. Das Theaterstück zeigt das besondere Selbstbewusstsein von Menschen mit Behinderungen insbesondere zum Thema Sexualität und eröffnet einen szenisch-erzählerischen Raum, um erlebte Erfahrungen zu teilen, zu hinterfragen und mit künstlerischen Mitteln in die öffentliche Diskussion zu befördern.
Datum
Uraufführung: 07.05.2014
Weitere Termine: 08., 10. und 15. bis 17.05.2014
Zeit
20 Uhr
Ort
Kunsthaus KAT 18, Kartäuserwall 18, 50678 Köln
Eintritt
VVK/AK 15 € (erm. 10) €
Gastspiele
Dortmund: 21.05.2014, 20 Uhr, Theater im Depot, Immermannstr. 29, 44147 Dortmund, Kartentelefon 0231/982120, www.depotdortmund.de
Moers: 22.05.2014, 19.30 Uhr, Schlosstheater Moers, Altes Neues Rathaus, Kastell 9, 47441 Moers, Kartentelefon 02841/8834-110, www.schlosstheater-moers.de
Bonn: 23.05.2014, 20 Uhr, Theater im Ballsaal Bonn, Frongasse 9, 53121 Bonn, Kartentelefon 0228/797901, www.theater-im-ballsaal.de

Viele Informationen zum Programm des Sommerblut-Festival 2014 findet man unter www.sommerblut.de

sms-malaktion2013-2014-hunde-250Das ASB-Projekt SOZIAL MACHT SCHULE ruft Schülerinnen und Schüler aus Schulen in NRW von der 1. bis zur 11. Klasse zum großen Malwettbewerb auf.
Durch die Kreativaktion können sich die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Thema „Hunde - Freunde und Helfer auf vier Pfoten“ auseinandersetzen. Hunde sind nicht nur treue Wegbegleiter und tolle Spielkameraden, sondern leisten auch wertvolle Hilfe, etwa im Rettungsdienst und im Sozialbereich. So spüren Rettungshunde mit ihren feinen Nasen vermisste Menschen auf, Besuchshunde wirken sich auf kranke Menschen wohltuend aus und Blindenhunde verhelfen Menschen ohne oder mit eingeschränktem Sehvermögen zu einem eigenständigen Leben.
Für jedes eingereichte Bild wird von einem Sponsor ein Euro an ein soziales Projekt gespendet. Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler aus Schulen in Nordrhein-Westfalen von der 1. bis zur 11. Klasse. Einsendeschluss ist der 5. April 2014.
Die Teilnahmebedingungen können angefordert werden beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V., Projekt SOZIAL MACHT SCHULE, Eupener Straße 161 A, 50933 Köln, Tel. 0221/949707-21, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Foto: ASB/F. Zanettini

sms-asb-bergisch-land-2013-250Über Kreativaktionen sich kennenlernen und Verständnis entwickeln

Jugendliche der Kreativitätsschule Bergisch Gladbach e.V. und Bewohner der Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz des ASB Bergisch Land e.V. führten im März 2013 gemeinsam Projekttage im Rahmen des ASB-Projekts „Sozial macht Schule“ durch. Gefördert wurde die Aktion durch eine Spende aus PS-Zweckertragsmitteln der Lotterie „PS Sparen und Gewinnen“ des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes (RSGV).

Durch die persönliche Begegnung konnte die Kommunikation zwischen den jungen und alten projektbeteiligten Menschen angeregt werden und den Senioren als auch den Jugendlichen durch die künstlerische Aktivitäten sinnvolle Freizeitbeschäftigungen aufgezeigt werden. Ort der Projekttage war eine Villa in Bensberg, in der seit 2010 zwei eigenständige ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz eingerichtet sind.

Nach anfänglicher Skepsis der Senioren und einer gewissen Scheu der Jugendlichen konnte schnell auf beiden Seiten eine produktive Neugierde geweckt werden. Durch ihre unbefangene, natürliche Art hatten die Jugendlichen schnell Zugang zu den Senioren gefunden und Vertrauen aufbauen können, was zu einer oftmals sehr fröhlichen Zusammenarbeit führte. Nach anfänglichem leichten „Sperren" konnten wir beobachten, wie die Senioren durch die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen aufblühten. Es entstanden wunderbare Momente der Vertrautheit, die es sogar zuließen, künstlerische Prozesse anzuregen, die den Senioren ansonsten offenbar wenig bis gar nicht vertraut waren. Die Kunstaktionen haben die Senioren und Jugendlichen in eine sich gegenseitig befruchtende Kommunikation gebracht und Hemmungen abgebaut. Mehr unter www.asb-bergisch-land.de 
Foto: ASB Bergisch Land

trailer-100-hnr-1Hilfe auf Knopfdruck
Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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