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Pressebereich

Auf dieser Seite haben wir für Sie Pressenews zusammengestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
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Besuchen Sie auch den Online-Pressebereich des ASB Bundesverbandes mit einem umfangreichen Foto-Downloadbereich und vielen Informationen zu den Hilfsleistungen des ASB. mehr


 

ASB-Qualitätssiegel „Im Quartier – stark vernetzt – gut beraten“ erstmalig vergeben

asb qualitaetssiegel quartier 250Unter dem Motto „Im Quartier stark vernetzt und gut beraten“ haben sich Pflegedienste und -einrichtungen des ASB zu einem Netzwerk ASB Kompetenzzentren Leben und Pflegen zu Hause zusammengeschlossen.

Im Rahmen eines Pilotprojektes haben ASB-Gliederungen aus Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Sachsen in den zurückliegenden zwei Jahren ihre quartiersbezogenen Angebote zur Beratung und Unterstützung von älteren hilfs- und pflegebedürftigen Menschen ausgebaut. Der ASB Bundesverband unterstützte die Pilotphase aktiv.

Nach einer Auditierung der Piloteinrichtungen im Frühjahr 2018 wurden am 26. April 2018 im Rahmen eines Projektgruppentreffens beim ASB RV Münsterland e.V. in Münster die ersten Kompetenzzentren formal anerkannt. Damit können diese Einrichtungen aus Hamburg, Münster und Karben nun auch das verbandseigene Qualitätssiegel „Im Quartier – stark vernetzt – gut beraten“ verwenden. Leipzig und Neustadt in Sachsen sollen in den kommenden Monaten folgen.

Um ein solches Qualitätssiegel zu erhalten, muss ein ausgebildeter Case Manager vor Ort sein, um die Kunden fachgerecht beraten zu können. Diese Beratung geht über das eigene Leistungsspektrum hinaus, weshalb Kooperationen (Vernetzung) im Quartier vorausgesetzt werden. Daneben gibt es noch einige fakultative Angebote, wie z.B. das Organisieren von Besuchs- und Begleitdiensten sowie Pflegeschulungen oder das Vorhandensein von Begegnungsangeboten, welche vorgehalten werden müssen.

Die Initiatoren erhoffen sich nun zahlreiche Nachahmer innerhalb des Arbeiter-Samariter-Bund in ganz Deutschland, gilt es doch, das Profil des ASB im Bereich Pflege und Beratung weiter zu schärfen.

Regionale ASB-Gliederungen, die ihre Einrichtungen ebenfalls zertifizieren lassen möchten oder sich für das Projekt und das Rahmenkonzept interessieren, können sich gerne bei Frau Altendorf unter der E-Mail altendorf (at) asb-sachsen.de melden.
Foto: ASB

ASB Witten siegt beim Samariter Kick NRW 2018

samariter kick nrw 2018 siegerfoto 250150 Fußballfans, davon ca. 100 Spielerinnen und Spieler in 11 Mannschaften, kamen am 12. Mai 2018 zum mittlerweile fünften Samariter Kick NRW nach Witten. Das Turnier findet seit 2014 jährlich statt.

Den ersten Platz sicherte sich die Mannschaft "ASB Witten 2" in einem packenden Finalspiel mit 6:2 Treffern gegen das Team „ASB Bochum 1“. Schon zwei Jahre zuvor konnte "ASB Witten 2" das Siegerpodest erklimmen. Der Wanderpokal, feierlich überreicht von der stellvertretenden ASB-NRW-Landesvorsitzenden Renate Sallet, wird nun erneut für ein Jahr in der ASB-Geschäftsstelle in Witten stehen. Und: Die Siegermannschaft hat sich automatisch für den ASB-Bundescup 2018 am 21. Juli 2018 in Düssledorf qualifiziert (www.asb-bundescup.de).

Weiterlesen: ASB Witten siegt beim Samariter Kick NRW 2018

Neu: ASB NRW präsentiert sich auf Instagram

instagram asb nrw 250pxDer ASB NRW erweitert sein Social-Media-Angebot und präsentiert sich nun auch auf Instagram. Auf dem neuen Account zeigen wir Fotos aus dem Leben der Samariterinnen und Samariter in Nordrhein-Westfalen.

Instagram ist eine Plattform, in der vor allem Fotos und Videos mit kurzen Texten geteilt werden. Die Bilder geben den Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, einen Einblick in das Leben unseres Verbandes zu bekommen und an besonderen wie auch alltäglichen Momenten Teil zu haben. Durch Kommentare, "gefällt mir"-Angaben in Form von Herzen und durch Nachrichten können die Instagram-Fans sich an der Diskussion beteiligen, gute Wünsche austauschen und mit dem ASB Kontakt aufnehmen.

Auch Mitglieder der Instagram-Community, die dem ASB NRW in dem Netzwerk bisher nicht folgen, können anhand von Hashtags (#) Bilder zu bestimmten Themen finden und so die Dienstleistungen und Angebote sowie das freiwillige Engagement im ASB kennenlernen.

Wir freuen uns über jede und jeden, der sich mit uns verbindet und die neue Möglichkeit wahrnimmt, mit dem ASB NRW in Verbrindung zu treten. Herzlich willkommen auf www.instagram.com/asb_nrw!

Podiumsdiskussion in Köln: „Rechtspopulist*innen in deutschen Parlamenten“

flyer veranstaltung rechtspopulisten in deutschen parlamenten 17 05 2018Rechtspopulist*innen sind in Rathäusern, in Landtagen und mittlerweile auch im Bundestag vertreten.

Am Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) wird bei der Veranstaltung „Rechtspopulist*innen in deutschen Parlamenten“ mit Blick auf LSBT-Fragen erörtert, wie es um die aktuelle rechtliche und gesellschaftliche Situation steht. Welche Bündnisse sind geschlossen worden und welche müssen noch erarbeitet werden? Und welche Lehren können bis hierhin gezogen werden?

Zeit: Donnerstag, 17. Mai 2018, 18:30 bis 20:00 Uhr
Tagungsort: Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt, Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln

Es diskutieren:
• Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Nordrhein-Westfalen
• MdL Josefine Paul, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Frauen- und Queerpolitik bei der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag NRW
• Christian Werthschulte, Journalist bei der Stadtrevue
• Jürgen Rausch, Projektleitung LSVD-Projekt „Miteinander stärken“

Es moderiert Carolina Brauckmann. „Rechtspopulist*innen in deutschen Parlamenten“ ist eine gemeinsame Veranstaltung der VHS Köln und des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) und wird finanziert mit Mitteln von NRWeltoffen. Das Forum Volkshochschule ist barrierefrei zu erreichen.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: https://vhs-koeln.de/Veranstaltung/titel-Rechtspopulisten+in+deutschen+Parlamenten+-/cmx59d52153bd542.html

Anzeigenaktion "Wachsam sein für Menschlichkeit"

vielfalt ohne alternative paritaet motiv anzeige 250Gemeinsam mit anderen Organisationen hat der Paritätische Gesamtverband am 22. April 2018 eine Anzeige mit dem Titel "Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit" in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" geschaltet.

Der ASB NRW e.V. ist Mitglied im Paritätischen und unterstützt ausdrücklich die Position, die in dem Text zum Ausdruck gebracht wird.

Hintergrund für die Anzeigenaktion ist eine Kleine Anfrage von AfD-Bundestagsabgeordneten, in der eine Verbindung zwischen Behinderung, Inzest und Migration hergestellt wird. In der Bundestagsdrucksache vom 23. März 2018 wollten die Parlamentarier von der Bundesregierung wissen, wie sich die Anzahl der Menschen mit Behinderung in Deutschland seit 2012 entwickelt habe; insbesondere wurde dabei nach Fällen von Behinderungen „durch Heirat innerhalb der Familie“ gefragt.

Daran schloss sich die Frage an, wie viele der betroffenen Menschen einen Migrationshintergrund hätten. Diese Verknüpfung des Themas Behinderung mit Inzest und Zuwanderung löste sowohl bei Politikern als auch in der Zivilgesellschaft Empörung aus und führte zu der hier nachfolgend dokumentierten Anzeige der Sozialverbände:

Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit

Wir sind entsetzt über die Anfrage der AfD im Deutschen Bundestag zur Schwerbehinderung in Deutschland. Die Fraktion der AfD erkundigt sich vordergründig nach der Zahl behinderter Menschen in Deutschland, suggeriert dabei jedoch in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migrantinnen und Migranten.

Es vermittelt sich darüber hinaus die Grundhaltung, Behinderung sei ein zu vermeidendes Übel. Die Anfrage der AfD-Fraktion erinnert damit an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu Hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Wir rufen die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen. Wir sagen „Nein“ zu jeder Abwertung von Menschen mit Behinderung und zu jeglicher Form des Rassismus. Ideologien der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens haben keinen Platz in diesem Land.

Unterzeichnende Organisationen: Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland, BAG Selbsthilfe, Bundesverband evangelische Behindertenhilfe, Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter, Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen, Bundesvereinigung Lebenshilfe, Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, Dachverband Gemeindepsychiatrie, Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG), Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband, Deutsche AIDS-Hilfe, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland, Der Paritätische Gesamtverband, Sozialverband Deutschland SoVD, Sozialverband VdK Deutschland und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

Der ASB steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, mit und ohne Migrationshintergrund, Frauen und Männern, unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, jungen und alten Menschen ... Mit seiner Kampagne Arbeiter-Samariter-Bunt zeigt der ASB NRW, dass er Vielfalt als Bereicherung und Chance begreift. Der ASB NRW hat darüber hinaus die Charta der Vielfalt unterzeichnet, ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein sind für die Samariterinnen und Samariter selbstverständlich.

Ministerpräsident Armin Laschet würdigt Innovationskraft des ASB in NRW

asb nrw jahresempfang 2018 1 250Mit den Themen Digitalisierung und Vielfalt rücke der ASB zwei überaus bedeutsame Zukunftsthemen in den Mittelpunkt seiner Arbeit, betonte Ministerpräsident Armin Laschet in seiner Rede anlässlich des Jahresempfangs 2018 des ASB NRW e.V.

Über 200 Gäste aus Parlamenten, Verbänden, Ministerien, Verwaltungen, Firmen und befreundeten Hilfsorganisationen waren der Einladung der Samariterinnen und Samariter am 07. April 2018 in das Düsseldorfer Museum Kunstpalast gefolgt. Darunter auch die Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Fotogalerie auf Facebook

Twitter-Nachrichten der Staatskanzlei zum Jahresempfang hier und hier

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des 130-jährigen Jubiläums des Verbandes. „Die Gründungsväter von 1888 hätten es sich sicherlich nicht mal im Traum vorstellen können, dass sie das Fundament für eine so langandauernde Erfolgsgeschichte legen würden. Aus einer Selbsthilfeorganisation, die von sechs Zimmerleuten mit Unterstützung von jüdischen Ärzten gegründet wurde, ist ein Wohlfahrtsverband und eine Hilfsorganisation mit bundesweit 1,3 Million Mitgliedern, davon allein 166.000 in NRW, mit 40.000 hauptamtlichen und 17.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstanden“, führte ASB-NRW-Vorsitzender Dr. Georg Scholz (Foto unten rechts) in seiner Begrüßungsrede aus. Er ging auch auf aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen ein, etwa die Herausforderungen in der Pflege durch den demografischen Wandel, die Integration von Geflüchteten in Deutschland und die Probleme für den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz bei der konkreten Umsetzung der EU-Bereichsausnahme im Vergaberecht.

asb nrw jahresempfang 2018 2 250Ministerpräsident Armin Laschet (Foto oben und zweites Foto links) zeigte sich in seiner Gastrede begeistert von dem breiten Hilfsspektrum des ASB und der weltoffenen, von Solidarität und Vielfalt geprägten Grundhaltung des Verbandes. Er würdigte den enormen Einsatz der vielen haupt- und ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter, unter anderem im Katastrophenschutz, in der ambulanten und stationären Pflege, bei der Jugendarbeit und in vielen anderen Bereichen. Das ASB-Wünschewagen-Projekt, entwickelt vom ASB Regionalverband Ruhr und mittlerweile in fast ganz Deutschland im Einsatz für todkranke Menschen, wurde von ihm besonders hervorgehoben.

Auch beim diesjährigen Jahresempfang wurden innovative und bewährte ASB-Projekte geehrt, dieses Mal aus dem Bereich der Kinderhilfe. Dies waren zum einen die Hebammenzentrale Bochum, ein gemeinsames Projekt des ASB Ortsverband Bochum und der Stadt Bochum, fips Köln, ein Kinder- und Familienprojekt mit Unterstützung des ASB Köln, und die gemeinsame Kita-App des ASB Regionalverband Münsterland und der Firma MW10 AG. Die Laudator/innen waren die Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke, der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Berger und ASB-NRW-Präsident Prof. Dr. Michael Stricker.

Im Außenbereich des Museum Kunstpalast wurden den Veranstaltungsbesucherinnen und -besuchern verschiedene ASB-Leistungsbereiche präsentiert, zum Beispiel ein Katastrophenschutzfahrzeug des ASB Region Düsseldorf; der Regionalverband war zudem für den Sanitätsdienst der Veranstaltung zuständig. Im Saal konnte eine Beobachtungsdrohne des ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe, die bei Rettungsdiensten eingesetzt wird, in Augenschein genommen werden und ein Informationsstand der Arbeiter-Samariter-Jugend NRW informierte über das kommende Sommer-Zeltfestival der ASB-Jugendorganisation. Zudem wurde die neue ASB-NRW-Kampagne Arbeiter-Samariter-BUNT vorgestellt.

Mehr Informationen zur traditionsreichen Geschichte des ASB finden Sie hier

Fotos: ASB/Michael Schuff

ASB NRW startet Diversity-Kampagne „Arbeiter-Samariter-BUNT“

plakat arbeiter samariter bunt 250Mit seiner neuen Kampagne „Arbeiter-Samariter-BUNT“ wirbt der Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. für eine vielfältige, solidarische und respektvolle Gesellschaft.

Der ASB versteht Vielfalt als Bereicherung und Chance und steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Behinderung, unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, jungen und alten Menschen ... auf den Punkt gebracht: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB. Wichtig sind für die Samariterinnen und Samariter deshalb der Respekt vor dem Anderssein und ein kultursensibler Umgang.

Für die neue Kampagne spielt der Arbeiter-Samariter-Bund mit seinem Namen: Durch den Austausch von nur einem Buchstaben, aus „Bund“ wird „Bunt“, zeigt der ASB Flagge für eine bunte Gesellschaft und einen vielfältigen Verband. In einer ersten Phase wurden jetzt Plakate, Aufsteller, Tassen und Postkarten erstellt. Zum Einsatz wird das Material unter anderem beim ASB-NRW-Jahresempfang 2018, dem Deutschen-Diversity-Tag am 05. Juni 2018, bei CSD-Demonstrationen in verschiedenen deutschen Städten und bei ASB-Veranstaltungen in 2018 kommen. Weiteres Kampagnenmaterial ist in Vorbereitung. Im Laufe des April 2018 wird die Kampagne offiziell bei einem Präsentationstermin vorgestellt.

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Postkarte anschauen

„Diversity ist eine Frage der Menschenrechte. Als Akteur im Hilfs- und Wohlfahrtsbereich ist es für den ASB Verpflichtung und Herausforderung zugleich, die Gesellschaft mitzugestalten und für einen respektvollen und solidarischen Umgang aller Menschen zu werben“, erklärt Renate Sallet, stellvertretende Vorsitzende des ASB NRW, zu den Hintergründen der Kampagne. „Vielfalt ist nicht das Problem, sondern die Lösung vieler wichtiger gesellschaftlicher Fragen.“

Und der ASB sieht die Chance, Unterschiede wie Alter, Herkunft und Geschlecht in Verbandsprozessen und der Weiterentwicklung des ASB als wichtiges kreatives Potenzial zu sehen – sowohl in Hinblick auf die Gewinnung von neuen Mitarbeiter/innen als auch in der Ansprache von neuen Kundengruppen und der Gewinnung von Mitgliedern.

Der ASB Deutschland e.V., der ASB NRW e.V. und weitere ASB-Verbände haben die Initiative „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität (www.charta-der-vielfalt.de).

Der Arbeiter-Samariter-Bund, so BUNT wie das Leben!

ASB NRW fordert mutige und zukunftsorientierte Politik von neuer Bundesregierung

asb figuren klein 250Presseerklärung vom 12.03.2018

Anlässlich der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags am 12. März 2018 durch CDU/CSU und SPD, erklärt Dr. Georg Scholz, Vorsitzender des ASB NRW e.V.:

Der Koalitionsvertrag der Großen Koalition schneidet viele wichtige Themen an, es fehlt aber der Mut zu entscheidenden Weichenstellungen, um die derzeitigen und zukünftigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen entschieden anzupacken. Themen wie soziale Gerechtigkeit, Globalisierung, gerechte Gesundheitsversorgung, demografischer Wandel, Diversity, Digitalisierung, wissenschaftlicher Fortschritt, Nachhaltigkeit und Zugang zu Ressourcen bestimmen nicht nur die Gesellschaft von heute, sie werden auch in Zukunft das Miteinander maßgeblich beeinflussen. Hier lässt der Koalitionsvertrag zu viele Fragen offen oder findet zu vage Formulierungen.

Der ASB in NRW, der auch im Bereich der Flüchtlingshilfe aktiv ist, sieht etwa bei den Koalitionsbeschlüssen zur Flüchtlingspolitik erheblichen Korrekturbedarf. So vereinbarten die zukünftigen Regierungsparteien zum Familiennachzug bei subsidiär Geschützten ab dem 01. August 2018, dass der Zuzug auf 1000 Personen pro Monat begrenzt ist und die Härtefallregelung nach den §§ 22 und 23 Aufenthaltsgesetz jenseits dieses Kontingents Anwendung findet.

Der ASB NRW e.V. kritisiert diese Regel scharf und fordert stattdessen einen unbegrenzten Familiennachzug bei subsidiär Geschützten. Das Zusammenführen von Familien ist allein schon aus humanitären Gründen geboten, alles andere eine menschliche Katastrophe.

Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Lösung ist zudem verfassungsrechtlich umstritten, wie es selbst in entsprechenden Bundestagsanhörungen zum Ausdruck kam. Zudem verhindert diese Lösung eine gelingende Integration der sich bereits in Deutschland befindlichen Flüchtlinge und hat häufig negative gesundheitliche Folgen für die von ihren Familien getrennten Flüchtlingen in Deutschland. Verschärft wird dieses Problem durch die andauernden und immer wieder aufflammenden Kämpfe in Krisengebieten. Es ist unwahrscheinlich, dass die betroffenen Flüchtlinge in absehbarer Zeit in ihre Heimat und damit auch zu ihren Familien zurückehren können. Diese Flüchtlinge müssen zeitnah und vollständig in die deutsche Gesellschaft integriert werden. Unerlässlich ist hierfür der uneingeschränkte Familiennachzug bei subsidiär Geschützten. Angesichts einer überschaubaren Anzahl von geschätzten 50.000 bis 70.000 Angehörigen, die zusätzlich nach Deutschland nachziehen könnten, sollte die deutsche Gesellschaft damit nicht überfordert sein. Das Gegenteil ist der Fall: Eine gelingende Integration ist ein Gewinn für Flüchtlinge und Gesellschaft.

Und: Die Große Koalition ist aufgefordert, mit aller Entschlossenheit Fluchtursachen zu bekämpfen und ein Einwanderungsgesetz zeitnah auf den Weg zu bringen.

Karneval 2018: Jecken feierten – tausende Ehrenamtliche sicherten Umzüge und Veranstaltungen

Karneval Bilanz der vier großen Hilfsorganisationen 250Gemeinsam Pressemitteilung von Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V., Deutsches Rotes Kreuz e.V. (Landesverbände Nordrhein und Westfalen Lippe), Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in NRW und Malteser Hilfsdienst e.V. in NRW

Die vier großen Hilfsorganisationen in NRW ziehen nach den Karnevalstagen eine überwiegend positive Bilanz. „Die Stimmung war in der Regel friedlich und fröhlich, mit wenigen Ausnahmen“, resümieren Rettungskräfte der Hilfsorganisationen. Von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag haben rund 10.000 Helferinnen und Helfer ca. 1000 Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen im Rahmen von Sanitätsdiensten begleitet. Darüber hinaus wurde überall im Land der Regelrettungsdienst mit ehrenamtlichem Rettungsfachpersonal verstärkt. Ca. 100.000 Dienststunden kamen so zusammen. Insgesamt 6000 Menschen konnte in medizinischen Notlagen, wie etwa in Köln nach dem Kutschenunfall am Apellhofplatz, geholfen werden. In dieser Berechnung sind die vielen Stunden der Aus- und Weiterbildung, Einsatzvorbereitung und Einsatzplanung nicht berücksichtigt.

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtliche Engagement elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag. Alle vier Hilfsorganisationen suchen Unterstützerinnen und Unterstützer für die kommenden Jahre.
Foto: privat

Kooperation zwischen Stadt Bochum und ASB Bochum: Hebammenzentrale gestartet

asb kjhi wk2008 123 asb w krueper 250Am 02. Februar 2018 wurde die Hebammenzentrale für Bochum gestartet.

Die Zentrale hat sich zum Ziel gesetzt, schwangere Frauen bzw. Wöchnerinnen und Hebammen zusammenzubringen. So dient die Zentrale Frauen auf der Suche nach einer Hebamme als Anlaufstelle, um sie passgenau zur gewünschten Betreuung an eine Hebamme zu vermitteln. Durch die nun gegebene bessere Vernetzungsmöglichkeit können die Kapazitäten der Hebammen zudem optimaler verteilt werden.

Arbeiter-Samariter-Bund Ortsverband Bochum hat die Hebammenzentrale zusammen mit der Stadt Bochum entwickelt und auch die Leitung dafür übernommen. Die Zentrale hat eine eigene Internetseite unter www.hebammenzentrale-bochum.de 
Foto: ASB Archiv/W Krüper

Lehrgänge

Aus- und Fortbildungen an der
ASB-Landesschule NRW

Die Termine für die Lehrveranstaltungen sind hier einsehbar.

Flüchtlingshilfe

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Der ASB ist in der Flüchtlingshilfe engagiert und betreut in NRW viele Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind. Mehr Infos und aktuelle Nachrichten dazu hier

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

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Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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