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Pressebereich

Auf dieser Seite haben wir für Sie Pressenews zusammengestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
Pressestelle
Kaiser-Wilhelm-Ring 50
50672 Köln
Telefon: 0221-949707-0
Fax: 0221-949707-19
E-Mail: presse (at) asb-nrw.de

Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Frank Hoyer
Telefon: 0221-949707-21
Fax: 0221-949707-19
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Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Esther Finis
Telefon: 0221-949707-12
Fax: 0221-949707-19
E-Mail finis (at) asb-nrw.de

Besuchen Sie auch die Internetseite und den Pressebereich des ASB Bundesverbandes mit vielen Informationen zu den Hilfsleistungen des ASB. mehr


 

Wir sind... Engagiert für NRW

Das Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen lädt alle, die sich in NRW ehrenamtlich im Katastrophenschutz engagieren, am 14. September 2019 zur Veranstaltung "Wir sind... engagiert für NRW" ein.

Damit möglichst viele Helferinnen und Helfer die Möglichkeit haben, an dem Tag teilzunehmen, gibt es fünf Veranstaltungsorte. An jedem der Orte wird ein besonderer Künstler exklusiv für die Ehrenamtlichen auftreten.

Landesinnenminister Herbert Reul schreibt dazu: "Das Ministerium des Innern kommt mit einem informativen und unterhaltsamen Programm in Ihre Region und möchte damit Ihr großes Engagement anerkennen. Dies gibt dem Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen nicht nur ein menschliches Gesicht, sondern trägt wesentlich dazu bei, dass die Bewältigung von Krisensituationen überhaupt erst möglich wird."

In jedem Regierungsbezirk gibt es einen Aktionstag. Konkret finden diese an folgenden Orten statt:

  • Kaiserhaus Arnsberg
    Künstlerauftritt: Lutz von Rosenberg Lipinsky
  • Stadthalle Gütersloh
    Künstlerauftritt: Fritz Ekenga
  • Stadthalle Mülheim an der Ruhr
    Künstlerauftritt: Kai Magnus Sting
  • Stadthalle Köln-Mülheim
    Künstlerauftritt: Daniel Danger
  • Bürgerhalle Coesfeld
    Künstlerauftritt: Storno

Neben den Auftritten können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch erste Informationen zum Katastrophenschutztag 2020 bekommen und erfahren mehr über die nächsten Schritte auf dem Weg zur Stärkung des Ehrenamtes
im Katastrophenschutz Nordrhein-Westfalen.

Alle Veranstaltungen finden von 10 bis 13 Uhr statt. Jede Hilfsorganisation hat zahlreiche Plätze für Ehrenamtliche zu vergeben. Für den ASB sind noch einige Plätze frei. Interessierte können sich bis zum 12. August 2019 bei Dominik Hohnbaum, Katastrophenschutzreferent des ASB NRW, anmelden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Es wird wieder sehr heiß in NRW. Viele Menschen genießen die Sonne. Doch wenn man unvorsichtig ist, besteht die Gefahr eines Kreislaufkollaps'. Wir haben einige Tipps unserer Erste-Hilfe-Experten zusammengetragen, die Ihnen helfen, einem solchen Notfall vorzubeugen.

Kommen Sie gut durch die Hitze!

Tipps der ASB-Helfer zur Vorbeugung eines Kreislaufkollaps

  • Räume kühl halten: Morgens lüften, dann abdunkeln
  • Viel Wasser trinken
  • Wer viel schwitzt: Salz und Mineralien ersetzen, z.B. durch Brühe oder leichtes Salzgebäck
  • Leichte Mahlzeiten essen
  • Ruhepausen im Schatten einlegen
  • Lauwarm duschen
  • Falls Klimaanlagen genutzt werden: diese nicht zu kalt einstellen
  • Luftige Kleidung wählen

Wenn man sich bereits erhitzt fühlt, können diese Tipps helfen:

  • Unterarme unter kühles Wasser halten
  • Füße in einen Eimer Wasser stellen
  • Körper mit einem kalten, nassen Waschlappen abreiben

Und für alle, die arbeiten, hier noch ein Tipps, der auch am Schreibtisch funktioniert:

  • Wärmflasche mit kaltem Wasser füllen, zwei Stunden in den Kühlschrank legen, danach zwischen die Füße legen.

Am 17. Juli 2019 startet eine groß angelegte Befragung von Ehrenamtlichen im Katastrophenschutz in NRW. Initiator ist das Landesinnenministerium, gemeinsam mit den sieben Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen. Dabei geht es darum, wie die Wertschätzung für das Ehrenamt erhöht werden kann, was zu einem Ehrenamt motiviert, aber auch, an welchen Stellen es Schwierigkeiten gibt.

Ziel ist es, herauszufinden, was menschen motiviert, sich ehrenamtlich im katastrophenschutz zu engagieren und welche Veränderungen und Verbesserungen die Aktiven sich wünschen, um dieses wichtige Ehrenamt weiter attraktiv zu halten. Der Fragebogen ist unter www.ku.de/befragungengagierte erreichbar.

Teilnehmen können alle, die ehrenamtlich in einer Organisation des Katastrophenschutzes engagiert sind. Die Befragung wird von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt im Auftrag des Innenministeriums NRW durchgeführt und ist selbstverständlich anonym. Die Beantwortung des Fragebogens nimmt circa 15 Minuten in Anspruch. Bei Fragen zu der Studie wenden Sie sich gerne an die Ansprechpartnerin der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Meinung zu sagen. Die Antworten fließen im Anschluss in die Entwicklung einer Kampagne zur Gewinnung neuer Ehrenamtlicher für den Katastrophenschutz in NRW ein.

Wir freuen uns, wenn viele ASB'ler*innen sich an der Befragung beteiligen.

 

Wir stimmen für Respekt, Solidarität, Weltoffenheit, Gleichberechtigung und Vielfalt.

Die Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019 bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Chance, die Rahmenbedingungen für unser gesellschaftliches Zusammenleben über die Ländergrenzen Deutschlands hinaus mitzubestimmen. Auch wenn es immer wieder Kritik an Entscheidungen und Entwicklungen auf Europäischer Ebene gibt, ist die Europäische Union eine bedeutende historische Errungenschaft: gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich und menschlich.

Der Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. und seine Jugendorganisation, die Arbeiter-Samariter-Jugend NRW, bekennen sich zu den Werten der Europäischen Union: Würde des Menschen, Freiheit, Demokratie, Gleichstellung, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte.

Mit ihrer Arbeit tragen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB dazu bei, diese Werte lebendig zu halten und im Alltag umzusetzen. Wir helfen da, wo unsere Hilfe benötigt wird. Dabei treffen wir auf ganz unterschiedliche Kundinnen und Kunden, Mitglieder und Partner unseres Verbandes. Respekt vor der Vielfalt der Menschen ist ein ganz selbstverständlicher Teil unserer Arbeit und unseres Einsatzes.

Durch die vielen positiven Erfahrungen in unserer Arbeit und aufgrund unserer bewegten 130-jährigen Geschichte wissen wir, dass solidarisch zusammenzuleben nicht nur möglich, sondern auch eine Voraussetzung für ein gelingendes Gemeinwesen ist. Das wollen wir Samariterinnen und Samariter auch bei dieser Europawahl zum Ausdruck bringen:

• Wir stimmen für eine Gesellschaft, die zusammensteht und auf Werte wie Respekt, Solidarität, Weltoffenheit, Gleichberechtigung und Vielfalt setzt.

• Wir stimmen für eine solidarische Gesellschaft, in der Menschen mit Unterstützungsbedarf, seien es Menschen mit Behinderung, Kranke, Alte und Pflegebedürftige, adäquat und mit Herz unterstützt werden sowie selbstbestimmt leben können.

• Wir stimmen für eine Gesellschaft, in der gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – wie etwa Frauenfeindlichkeit, Rassismus, Homo- und Transphobie – keinen Platz haben.

• Wir stimmen für eine Gesellschaft, die Umweltschutz ernstnimmt, Ressourcen schont und nachfolgende Generationen nicht mit den ökologischen Folgen eines immer größer werdenden Konsums im Stich lässt.

• Wir stimmen für eine Gesellschaft, die sich rechtspopulistischen und rechtsextremen Parolen, Parteien und Gewalttaten entschlossen entgegenstellt. Hass und Hetze können nie eine Lösung für gesellschaftliche Probleme sein, sondern führen zu Gewalt und Verrohung.

Schließen Sie sich uns an und geben Sie bei der Europawahl am 26. Mai 2019 Ihre Stimme nur Parteien, die für ein Europa des Respekts, der Solidarität, der Weltoffenheit, der Gleichberechtigung und der Vielfalt stehen.

Wohnraum in NRW ist Mangelware und schon jetzt für viele Menschen unbezahlbar.

Das NRW-Bündnis “Wir wollen wohnen!”, das vom ASB NRW unterstützt wird, fordert den Erhalt und Ausbau des Mieterschutzes sowie die Errichtung von mehr bezahlbarem Wohnraum. So setzt es sich dafür ein, dass wichtige Regelungen zum Schutz von Mieter/innen nicht durch die Landesregierung NRW gestrichen werden und eine Neuausrichtung der Wohnraumförderung vorgenommen wird.

Das Bündnis wird getragen von acht Organisationen: Deutscher Mieterbund NRW, Der Paritätische NRW, DGB NRW, AWO NRW, Caritas in NRW, Diakonie RWL, SoVD NRW und Sozialverband VdK NRW und hat im Januar 2019 mit einer Landespressekonferenz seine Forderungen erstmals vorgestellt. mehr

Anerkannte Hilfsorganisationen aus NRW begrüßen Richterspruch aus Luxemburg

Mit Urteil vom 21. März 2019 hat der Europäische Gerichtshof die von Landesregierung, kommunalen Spitzenverbänden und anerkannten Hilfsorganisationen gemeinsam vertretene Rechtsauffassung bestätigt, wonach bei der Vergabe von Rettungsdienstleistungen an die anerkannten Hilfsorganisationen im Rettungsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst, die Bereichsausnahme greift. Kreise und kreisfreie Städte können rettungsdienstliche Leistungen danach ohne europaweite Ausschreibung vergeben.

Der ASB ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesellschaft.", betonte Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, beim Jahresempfang des ASB NRW in Düsseldorf.

Die Ministerin (Foto rechts) hielt die Gastrede und würdigte darin das wichtige Engagement der vielen ehren- und hauptamtlichen Samariterinnen und Samariter. Begeistert zeigte sie sich auch vom ASB-Wünschewagen-Projekt.

250 Gäste aus Parlamenten, Verbänden, Ministerien, Verwaltungen, Firmen und befreundeten Hilfsorganisationen waren der Einladung der Samariterinnen und Samariter am 16. März 2019 in den Kunstpalast gefolgt. ASB-NRW-Vorsitzender Dr. Georg Scholz (Foto links) blickte in seiner Begrüßungsrede auf das Geleistete zurück und gab einen Ausblick auf kommende Aktivitäten.

Im Rahmen des Empfangs wurden innovativen Projekte ausgezeichnet: Das "Haus der Talente" des ASB RV Münsterland e.V., die interkulturelle Tagespflege des ASB Regionalverband Ruhr e.V. und die interkulturelle Katastrophenschutzgruppe des ASB RV OWL e.V. Die Laudatoren waren Renate Sallet (stellvertretende Landesvorsitzende des ASB NRW), Dr. Stefan Berger MdL (Vizepräsident des ASB NRW) und Prof. Dr. Michael Stricker (Präsident des ASB NRW). Zudem präsentierte sich die Arbeiter-Samariter-Jugend mit einem Infostand und Kabarettist Fritz Eckenga sorgte für humoristische Momente. Bilder gibt es auf Facebook.
Foto: Michael Schuff

Die vier großen Hilfsorganisationen in NRW (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst) ziehen nach den Karnevalstagen eine überwiegend positive Bilanz. Alle Hilfsorganisationen suchen aber dringend Einsatzkräfte-Nachwuchs für die kommenden Jahre, da die Zahl der Einsätze zunimmt.

„Die Stimmung entlang der großen und kleinen Karnevalsumzüge war in der Regel friedlich und fröhlich“, blicken die Rettungskräfte der Hilfsorganisationen an Aschermittwoch zurück. Von Altweiber-Donnerstag bis Veilchendienstag haben – trotz witterungsbedingter Ausfälle einiger Umzüge an Rosenmontag – insgesamt 10.144 Helferinnen und Helfer fast 1.000 größere und kleinere Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleitet. Darüber hinaus wurde überall im Land der Regelrettungsdienst mit ehrenamtlichem Rettungsfachpersonal verstärkt. Über 87.000 Dienststunden kamen so zusammen. 7.027 Menschen in medizinischen Notlagen konnte geholfen werden. In dieser Berechnung sind die vielen Stunden der Aus- und Weiterbildung, Vor- und Nachbereitung sowie Einsatzplanung nicht berücksichtigt.

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtliche Engagement elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag.
Foto: Sebastian Walper

Die vier anerkannten Hilfsorganisationen im Rettungsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst, begrüßen die öffentliche Erklärung der Krankenkassen vom 26. Februar, die Notfallsanitäter-Ausbildung künftig auch in Nordrhein-Westfalen zu finanzieren. Dies entspricht der gesetzlichen Regelung und wird in den übrigen Bundesländern bereits seit Jahren praktiziert.

„Der Erklärung müssen nun Taten folgen: Wir haben bei der Ausbildung der Notfallsanitäter durch die Haltung der Krankenkassen in NRW schon zu viele Jahre verloren“, so Dr. Stefan Sandbrink (ASB), Hartmut Krabs-Höhler und Dr. Hasan Sürgit (DRK), Magnus Memmeler (JUH) und Thomas Berding (MHD). „Angesichts des bestehenden Fachkräftemangels im Rettungsdienst und der vom Gesetzgeber geforderten Fristen ist es sehr wichtig, dass die Ausbildungen und Ergänzungsprüfungen nun zeitnah und flächendeckend starten.“

2021 und 2027 laufen Übergangsfristen für die jetzigen Rettungsdienstkräfte, die Rettungsassistenten, aus. Sie müssen bis dahin Ergänzungsprüfungen oder die volle Ausbildung absolvieren. Diese neue, dreijährige Berufsausbildung Notfallsanitäter/-in wurde seit der Einführung 2014 zwar von allen Beteiligten im Rettungsdienst einhellig begrüßt. Sie konnte aber ausgerechnet in NRW mit seinen 18 Millionen Einwohnern viel zu wenig angeboten werden, weil die Krankenkassen sich in weiten Teilen weigerten, die teurere Ausbildung auch zu finanzieren, obwohl die Gesetzeslage in Bund und Land dies eindeutig regelt.

„Wir begrüßen, dass die Krankenkassen und Krankenkassenverbände nun ihre gesetzliche und gesellschaftliche Verantwortung öffentlich anerkennen und die Ausbildungskosten für die Notfallsanitäter auch in NRW übernehmen“, so die Vorstände und Geschäftsführer von ASB, DRK, Johannitern und Maltesern. In den Reihen der vier anerkannten Hilfsorganisationen hatten tausende Rettungskräfte auf diese Entscheidung gewartet, damit künftig mehr Ausbildungen stattfinden können.

Hintergrund

Die Notfallsanitäter-Ausbildung ist bundesgesetzlich geregelt. Die Kosten der Notfallsanitäter-Ausbildung sind in Nordrhein-Westfalen Kosten des Rettungsdienstes und über die rettungsdienstlichen Gebührensatzungen der Kreise und kreisfreien Städte zu refinanzieren. In Nordrhein Westfalen sind die Kreise und kreisfreien Städte als Träger des Rettungsdienstes für die Sicherstellung der rettungsdienstlichen Versorgung verantwortlich. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hatte zum 1. April 2015 ihr Rettungsgesetz novelliert und dabei die Kreise und kreisfreie Städte in Umsetzung von Bundesrecht angewiesen, bis zum 31. Dezember 2026 die bisherige Funktion „Rettungsassistent“ durch „Notfallsanitäter“ zu ersetzen.

Einige Kommunen tragen zurzeit vorläufig die Kosten selbst, in der Hoffnung, die Krankenkassen übernehmen diese später. In anderen Kommunen ist die Ergänzungsprüfung derzeit gar nicht möglich. Ein solcher Flickenteppich ist weder sinnvoll noch nachhaltig.

Dabei drängt die Zeit: Maximal bis zum 31. Dezember 2020 ist es für Rettungsassistenten/-innen möglich, an einer Ergänzungsprüfung teilzunehmen und so Notfallsanitäter/-in zu werden. Danach muss eine komplette Ausbildung absolviert werden. Dies erhöht die Kosten für alle Beteiligten und verschärft den jetzt schon bestehenden Fachkräftemangel.

Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch werden zum Finale der Karnevalssession 2018/2019 wieder rund 10.000 Einsatzkräfte der vier großen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter und Malteser über 1.000 kleinere und größere Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen in NRW im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleiten.

Darüber hinaus wird der Regelrettungsdienst vieler Städte und Kreise durch den Sonderbedarf Sanitätsdienst mit ehrenamtlichen Einsatzkräften verstärkt. 100.000 Dienststunden kamen so im vergangenen Jahr zusammen und 6.000 Menschen konnte in medizinischen Notlagen geholfen werden.

Beispielsweise in Köln werden am Karnevalswochenende etwa 300 und 400 Einsatzkräfte auf den Straßen unterwegs sein. Darüber hinaus erhält auch in der Dommetropole der Regelrettungsdienst der Stadt Köln durch den Sonderbedarf Sanitätsdienst mit ehrenamtlichen Einsatzkräften Unterstützung. Dabei arbeiten die Hilfsorganisationen vor Ort eng mit dem Rettungsdienst und der Feuerwehr Köln sowie den Veranstaltern und Ordnungskräften zusammen.

Meist sind es kleinere Blessuren, die die Sanitäter zu versorgen haben. Sollte es zu ernsthafteren Erkrankungen oder Verletzungen kommen, stehen ausreichend Rettungswagen und Notärzte des Kölner Rettungsdienstes bereit, um eine rasche Weiterbehandlung in einem Krankenhaus zu ermöglichen. „Am schönsten, auch für uns Einsatzkräfte, ist es natürlich, wenn nichts passiert und jeder Jeck wieder gesund nachhause kommt“, betonen die Hilfsorganisationen und wünschen einen sicheren Straßenkarneval.

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtlichen Engagements elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag.
Foto: Sebastian Walper

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

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Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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