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Auftaktsymposium zum ehrenamtlichen Engagement im Katastrophenschutz fand in Bensberg statt

Was motiviert Freiwillige im Katastrophenschutz bei ihrem Ehrenamt? Was läuft bereits gut, was könnte verbessert werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Symposiums, das das Landesinnenministerium gemeinsam mit den sieben helfenden Organisationen in NRW am 5. Juli 2019 in Bensberg veranstaltete.

Zahlreiche ehrenamtliche Katastrophenschützerinnen von ASB, DLRG, DRK, Freiwilliger Feuerwehr, THW, Malteser Hilfsdienst und Johanniter Unfallhilfe waren ins Kardinal-Schulte-Haus gekommen. In unterschiedlichen Arbeitsgruppen diskutierten sie verschiedene Aspekte des Ehrenamtes im Katastrophenschutz. Sie setzen sich mit der Frage nach Vielfalt im Ehrenamt auseinander, diskutierten verschiedene Formen, wie Anerkennung und Wertschätzung gezeigt werden können und setzten sich mit dem Spannungsfeld zwischen Bewahrung von Traditionen und Einführung von Neuerungen auseinander.

Landesinnenminister Herbert Reul dankte den Teilnehmer*innen – den anwesenden und denen, die aufgrund beruflicher oder ehrenamtlicher Verpflichtungen nicht dabei sein konnten – für ihren Einsatz zugunsten der Bevölkerung. Auch die Leiterin der Abteilung für Gefahrenabwehr des Ministeriums des Innern NRW, Cornelia de la Chevallerie, brachte ihren Dank und ihre Wertschätzung für dieses besondere Ehrenamt zum Ausdruck.

Der bekannte Zukunftsforscher Prof. Dr. Horst Opaschowski gab einen Überblick über zu erwartende Trends für die kommenden Jahre und warf dabei einen sehr zuversichtlichen Blick auf das Thema Ehrenamt. Ehrenamtliches Engagement werde immer mehr Menschen wieder wichtig, zudem sei ein deutlicher Trend weg von der Spaßgesellschaft hin zu einem ernsthaften Einsatz für soziale und gesellschaftliche Themen zu erkennen.

Die Ergebnisse des Symposiums fließen in eine Befragung von Ehrenamtlichem im Katastrophenschutz in NRW ein, die am 15. Juli 2019 beginnen wird. Dann haben alle Engagierten die Möglichkeit, ihre Meinung zu sagen und Ideen in die Ehrenamtsstrategie des Landes NRW für den Katastrophenschutz einzubringen.

Schon jetzt können sich Interessierte den Link zur Befragung abspeichern: www.ku.de/befragungengagierte

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